Misch Dich ein! AGR Aktiventreff
jeden 2. und 4. Dienstag, 19 Uhr, Raum Kubus, Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 HH
Erfolg: Der Naziladen in der Fuhle muss zum 31.01.2018 schließen
DieMahnwachen finden weiterhin statt, bis der Laden dicht gemacht hat, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257

Auschwitz darf niemals in Vergessenheit geraten     woche des gedenkens bild

im Bezirk Hamburg-Nord vom 16.01. - 27.03.2018

Die Wiederkehr des Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar ist Anlass für die Veranstaltungsreihe ‚Woche des Gedenkens‘ im Bezirk Hamburg-Nord gegen das Vergessen und für ein gemeinsames Gedenken an die Opfer des Holocaust und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Mit Ausstellungen, Vorträgen, Lesungen, Gesprächen und Diskussionen bis hin zu Inszenierungen, Filmvorführungen und Stadtteilrundgängen beteiligen sich zahlreiche Kultureinrichtungen, Schulen, Bücherhallen, Initiativen und engagierte Bürger.

Die zentrale Feierstunde der Bezirksversammlung findet im Großen Sitzungssaal des Bezirksamtes Hamburg-Nord, Robert-Koch-Straße 17, statt.

Veranstaltungen      Flyer

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Gerne möchten wir hier auf die nächsten Termine für die Stammtischkämpfer*innen Ausbildung von „Aufstehen gegen Rassismus Hamburg“ hinweisen:

21. Januar 2018 von 10.00 - 16.30 Uhr
04. Februar 2018 von 10.00 - 16.30 Uhr
11. März 2018 von 10.00 - 16.30 Uhr

Die Erfolge der Alternative für Deutschland gehen einher mit einem gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck in vielen Bereichen.
Wir alle kennen das: In der Diskussion mit dem Arbeitskollegen, dem Gespräch mit der Tante oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen.

Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin! Denn der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Bio-Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.

Dazu wollen wir uns in Trainings mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den Parolen der AfD und ihrer Anhänger Paroli zu bieten. Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen und für solidarische Alternativen zu streiten statt für Ausgrenzung und Rassismus.

Bitte meldet euch für einen der Termine an unter:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Flyer zum Download

Für alle Treffen und Veranstaltungen von Aufstehen gegen Rassismus Hamburg gilt: Als Veranstalter*innen behalten wir uns vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

 Wir wünschen Euch schöne Tage und einen guten Rutsch!

Gruesse 2018 HBgR

 

 

Kundgebung und Demo: 22.12.2017, 16:30 Uhr, S-Bahnhof Veddel

Am 17. Dezember 2017 wurde auf der S-Bahn-Station Veddel ein Sprengsatz, vermutlich mit Nägeln und Schrauben versehen, abgestellt und gezündet. Mindestens eine Person erlitt ein Knalltrauma und ein gläserner Windfang wurde zerstört. Glücklicherweise kamen - soweit bekannt - keine weiteren Personen körperlich zu Schaden. Als mutmaßlicher Täter wurde ein 51-jährige Mann aus Harburg festgenommen. Bei diesem handelt es sich Stephan K. Er ist einer der  beiden verurteilten Neonazis, die  Gustav Schneeclaus umbrachten. Dieser wurde am 18. März 1992 am Buxtehuder Busbahnhof  ermordet, da er Hitler als größten Verbrecher bezeichnete.

Wir verstehen diesen Anschlag als rechten Terror. Die Hamburger Polizei hingegen hat zunächst ein mögliches rassistisches und rechtes Tatmotiv nicht benannt und einen terroristischem Hintergrund bereits am Sonntag ausgeschlossen. Die Veddel und Wilhelmsburg sind migrantisch und alternativ geprägte Stadtteile. Einen Sprengsatz an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt zwischen diesen Stadtteilen hat nicht nur das Ziel, die hier lebenden Menschen zu verletzen, sondern darüber hinaus ein Bedrohungsszenario und Angst zu schaffen. Dieser Anschlag an diesem Ort ist daher als rassistisch motiviert zu verstehen. Die neonazistische Geschichte des mutmaßlichen Täters bestätigt uns darin. Angst und Verunsicherung zu verbreiten kennzeichnet rechten Terror und reiht sich ein in die zahlreichen und zunehmenden rechten Angriffe und Anschläge der vergangenen Jahre.

  • Wir fordern rechten Terror als solchen unmissverständlich zu benennen!
  • Keine Verharmlosung des rechten Terrors!
  • Wir fordern eine lückenlose Aufklärung des Tathergangs und der Motivation.
  • Gemeinsam & solidarisch rechten Terror und Rassismus bekämpfen!

    Kundgebung und Demo
    Freitag 22. Dezember 2017 16:30 Uhr
    S-Bahnhof Veddel (Wilhelmsburger Platz)

    Antifaschistische und Antirassistische Gruppen Hamburg

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts unterstützt die
Kundgebung zum Gedenken an Ramazan Avci

Donnerstag, 21.12.2017 indexum 18.00 Uhr,
Ramazan-Avcı-Platz
(S-Bahnhof Landwehr)

Am 21.12.1985 wurde Ramazan Avcı zusammen mit seinem Bruder und einem Freund am Bahnhof Landwehr aus einer bekannten Skinheadkneipe heraus angegriffen. Sein Bruder und der Freund konnten in letzter Sekunde in einen Linienbus fliehen, der ebenfalls von den Nazis angegriffen wurde. Ramazan Avcı rannte auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto erfasst und meterweit durch die Luft geschleudert. Nach dem er auf der Straße aufschlug, liefen mindestens drei Skins auf ihn zu. Ramazan Avcı wurde auf dem Boden liegend mit Baseballschlägern, Axtknüppeln und Fußtritten brutal malträtiert und verstarb am 24.12.1985 an den Folgen dieser Schläge im Krankenhaus. Wenige Tage später wurde sein Sohn geboren, der nach ihm benannt wurde.

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Wir wollen an diesem Tag Ramazan Avcı gedenken und an andere Opfer von rassistischen Übergriffen erinnern. Die Familie Avcı wünscht sich, dass bei der Kundgebung vornehmlich Familienangehörige von Opfern rassistischer Gewalt zu Wort kommen. Ein Beitrag in Form von Blumen (Rosen) ist erwünscht.

Initiative zu Gedenken an Ramazan Avcı, vollständiger Aufruf hier

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv