SHZ
Die thematischen Überschneidungen sind unübersehbar. Doch eine Zusammenarbeit wie im Osten möchte Hamburgs AfD nicht.
Die AfD Hamburg lehnt eine Zusammenarbeit der Partei mit dem islam- und fremdenfeindlichen Protestbündnis Pegida strikt ab. Der Landesvorstand distanziere sich von den jüngsten gemeinsamen Auftritten von Mitgliedern der AfD Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Vertretern der Pegida-Bewegung, teilte die AfD am Dienstag mit.
Eine Studie der TU Dresden hatte unlängst große Überschneidungen von AfD und Pegida herausgefunden. Der Anteil der Teilnehmer, die AfD wählen würden, lag im Januar bei 82 Prozent.
Die AfD Hamburg erkenne Pegida zwar als eine Bewegung an, die berechtigte Sorgen der Bürger auf die Straße trage und mit ihren Demonstrationen dazu beigetragen habe, eine offenere Diskussion über drängende politische Probleme zu erzwingen.
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Anmerkung: Was die SHZ und auch die zugrunde liegende PM der AfD vollkommen unterschlägt: Mit dem Noch-Mitglied und Ex-Abgeordneten Ludwig Flocken hatte die Partei einen Spitzenfunktionär, welcher die Zusammenarbeit mit Pegida suchte und aufgrund dieses Kurses in die Bürgerschaft gewählt wurde.  Vor einem Jahr beschwieg die AfD diese Umstände, jetzt aht sie Angst vor dem Verfassungsschutz.

Neues Deutschland

Ein Kommentar des Antifaschisten und Buchautoren Horst Schöppner, der historisch zurückblickt und seine Gedanken in die aktuelle linke Debatte wirft, was wirksam gegen AfD und PEGIDA getan werden könnte. Sein Beitrag ist ein Auftakt zu einer Debatte.
Wir lernen Gewaltlosigkeit: Streitschlichten, Deeskalieren, Sitzkreis. Warum aber unterhalten die USA die stärkste Armee der Welt? Warum rüstet die bundesdeutsche Polizei auf? Was macht die Bundeswehr in Afghanistan? Wer hat in Syrien den IS zurückgetrieben. Der gewaltfreie Diskurs ist verlogen. Er ist reine Propaganda. Er dient dem inneren Frieden. Schon die gesellschaftlichen Verhältnisse sind gewalttätig. Oder spenden Sie an Reiche, damit sie noch reicher werden? Fakt ist: Gewalt wirkt. Egal, ob es einem gefällt oder nicht. Gewalt wirkt auch gegen Nazis. Vielleicht wirkt sogar nur Gewalt gegen Nazis.
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WDR 1

Laut Polizei werden die Neonazis jedenfalls nicht in der Nordstadt oder in der City demonstrieren. Zum Protest dagegen wollen Kirchen und Gewerkschaften nach einer Kundgebung am Dortmunder U nach Dorstfeld ziehen, dem Stadtteil, den die Neonazis für sich reklamieren. Ansonsten rechnet die Polizei nicht nur mit bis zu eintausend Rechtsextremen, sondern auch mit ähnlich vielen linksautonomen Gewalttätern etwa aus Hamburg oder Berlin. 

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Hamburger Abendblatt, Thomas Sulzyc

Die Initiative "Gedenken in Harburg" erinnert mit neun zusätzlichen sogenannten Stolpersteinen an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Kölner Aktionskünstler und Stolperstein-Erfinder Gunter Demnig wird die messingfarbenden Gedenksteine am Sonntag, 5. Juni, im Harburger Zentrum im Beisein von Angehörigen und Anwohnern verlegen.

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Mopo
Messerattacke im Stadtpark: Ein 27 Jahre alter Iraner ist am Mittwochabend von drei Unbekannten niedergestochen worden. Die Angreifer sollen ihn zuvor ausländerfeindlich beschimpft und mit einem Elektroschocker gequält haben.
Wie die Polizei mitteilte, entdeckten Passanten am Mittwoch gegen 21.30 Uhr einen blutenden Mann auf einer Parkbank. Offensichtlich hatte er eine Stichwunde am Bauch. Als die sofort alarmierten Beamten eintrafen, berichtete der 27-Jährige, er sei von drei Männern angehalten und ausländerfeindlich beschimpft worden.

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