bnr.de, Gabriele Nandlinger

Einen „exorbitanten Anstieg“ rechtsextremer Gewalt und eine „zunehmende Anschlussfähigkeit des Rechtsextremismus“ bilanziert der Bundesverfassungsschutz in seinem aktuellen Bericht, der am Dienstag von Innenminister Thomas de Maizière und Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen in Berlin vorgestellt wurde. Für Bundesinnenminister de Maiziere ist es besorgniserregend, dass „fremdenfeindliche Agitation die Mitte unserer Gesellschaft“ erreicht habe. Den Verfassungsschützern zufolge ist die Anti-Asyl-Agitation „von einer schwindenden Abgrenzung zum Rechtsextremismus und einer Akzeptanz von Gewalt und Militanz in Teilen der Bevölkerung geprägt“.

weiterlesen

Der Tagesspiegel, Matthias Meisner

Die Fragen sind wichtig, mehr denn je: Was passiert in der rechtsextremen Szene? Wo sind die Neonazis besonders aktiv? Welche Strategien wenden sie an? Warum finden sie Gehör? Und was kann man gegen sie tun? Um das zu klären, hat "Zeit online" vor neun Jahren den Neonazi-Watchblog "Störungsmelder" gestartet. Fortlaufend wird seither über die rechte Szene berichtet, auch wenn sie mal nicht im Fokus der Öffentlichkeit steht. Zuletzt beispielsweise über einen "Identitären"-Aufmarsch in Berlin, Verbindungen von Russlanddeutschen zur extremen Rechten und eine Sonnenwendfeier im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm.

weiterlesen

Hamburger Abendblatt, Verena Fischer-Zernin

Wie schafft es ein junger, unbekannter Pianist, den Kleinen Saal der Laeiszhalle nahezu auszuverkaufen? Bei Florian Heinisch lag der Grund auf der Hand: Er trat an, "Das ungespielte Konzert" zwar nicht nachzuholen, aber ihm eine späte Ehre zu erweisen. Im Mai 1943 sollte der Pianist Karlrobert Kreiten dieselben Werke spielen, wurde aber am Konzerttag verhaftet und später unter dem Vorwurf der Wehrkraftzersetzung von den Nationalsozialisten ermordet.

weiterlesen

NDR.de, Kristina Festring-Hashem Zadeh

Am 27. Juni 2001 stirbt der türkischstämmige Taşköprü in seinem Lebensmittelladen - erschossen von den rechtsextremistischen Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU). Der Mord an dem 31-Jährigen hat nicht nur die Angehörigen traumatisiert, sondern auch das Viertel.

weiterlesen

NDR.de

Am 27. Juni 2001 wurde Süleyman Taşköprü von Mitgliedern der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) erschossen. Der 31-Jährige starb in den Armen seines Vaters in dessen Lebensmittelladen in Hamburg-Bahrenfeld und hinterließ seine Lebensgefährtin und seine dreijährige Tochter. Am Sonnabend versammelten sich laut Twitter-Eintrag eines Teilnehmers rund 80 Menschen in Bahrenfeld, um dem 15. Jahrestag der Ermordung von Tasköprü zu gedenken.

weiterlesen