Elbe Wochnblatt, Christopher von Savign

Der Wind weht ein paar lose Blätter über den rosaroten, fünfzackigen Stern, der im Bürgersteig in der Schützenstraße eingelassen ist. Wäre da nicht dieses kleine, runde Schwarzweißfoto im Zentrum des Mahnmals – man würde vielleicht achtlos daran vorübergehen. Das Bild zeigt einen freundlich dreinblickenden, jungen Mann mit schwarzen Haaren. Passanten haben zwei Grablichter und ein paar Topfpflanzen aufgestellt, die inzwischen verwildert sind. Auf dem schwarzen Steinbrocken dahinter wurde etwas eingraviert. Leider ist die Inschrift nur schlecht zu entziffern.

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Hamburger Abendblatt, Jens Meyer-Wellmann

Die Auseinandersetzungen zwischen der AfD und den "Antifaschisten" (Antifa) gehen in eine neue Runde – und weiten sich zu einem Konflikt zwischen AfD und Linken aus. Hintergrund ist eine Kleine Anfrage des AfD-Innenpolitikers Dirk Nockemann an den Senat zu den Aktivitäten der Gruppe "Antifa 309".

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junge Welt, Rolf Becker

Liebe Schwester Esther,

eine Liebeserklärung deines »kleinen Bruders«, wie du, die »große Schwester«, mich nennst, als erstes, bevor die Ehrungen und Auszeichnungen genannt seien, die doch dem so angemessen sind, was du nach allem Erlittenen beigetragen hast, um den uns Nachfolgenden zu einer besseren, vernunftgeleiteten Welt zu verhelfen.

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Deutschlandradi, Bastian Brandau

Im Februar wurde Hoaxmap gestartet, um endlich eine Übersicht zu haben über die zahlreichen Gerüchte, die sich um die nach Deutschland kommenden Flüchtlinge verbreiten. Schwarz und Helm sammeln und posten seitdem Texte, die die Gerüchte widerlegen. Zeitungsartikel vor allem, aber auch Statements von Polizei oder Ämtern oder von vermeintlich betroffenen Unternehmen. Unter hoaxmap.org haben die beiden all die auf einer Landkarte platziert. Ein Klick und der Leser gelangt etwa zu den Gerüchten, die sich in der eigenen Stadt verbreiten. Außerdem sind die erfundenen Geschichten kategorisiert. Mit 177 Gerüchten sind sie gestartet, inzwischen sind es um die 400. Drei Kategorien sind dabei besonders häufig, erzählt Lutz Helm:

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Endstation Reschts, Marc Brandstetter

Das Jahr 2014 wird die NPD in schlechter Erinnerung behalten. Bei der Europawahl reichte ihr Stimmenanteil von einem Prozent für ein Mandat in Straßburg. Allerdings hatten die „Macher“ in der Berliner Seelenbinderstraße auf ein besseres Ergebnis gehofft. Olaf Rose, nach Udo Voigt Nummer zwei der Liste, ging leer aus. Noch härter traf es den Ex-Bundespräsidentschaftskandidaten wenige Monate später. Als Mitarbeiter der NPD-Landtagsfraktion in Sachsen verlor er nach dem Scheitern der Partei an der Fünf-Prozent-Hürde seinen Job. Im gesamten Jahr pumpte die NPD mehr als 1,2 Millionen Euro in die Wahlkämpfe, wie aus dem kürzlich veröffentlichten Rechenschaftsbericht für das Jahr 2014 hervorgeht (pdf-Dokument). Bekanntlich blieb der Erfolg aus – und durch den Rückgang der Zustimmung werden auch zukünftig die staatlichen Zuwendungen geringer ausfallen.

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