Große Demo nach rassistischen Schmierereien an öffentlichen Einrichtungen in Ahrensburg und Bargteheide in der Schlossstadt.
Ahrensburg.  „Wir wollen das Klima in Ahrensburg bestimmen. Wir wollen für eine weltoffene, solidarische Gesellschaft sorgen – für eine Stadt mit Zivilcourage.“ Mit diesen Worten begründete Bernadette Kölker, Sprecherin des Runden Tisches Ahrensburg, ihre Motivation zum Aufruf zu einer Demonstration gegen Rassismus. Mehr als 500 Menschen folgten dieser Argumentation am Sonnabend, nahmen an der Aktion unter dem Motto „Ahrensburg bleibt bunt“ am Rathaus sowie an einem Protestzug durch die Innenstadt teil.
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Im Internet wird zu einer Großveranstaltung aufgerufen. Laut Verfassungsschutz stecken wie bei „Merkel muss Weg“ Extremisten dahinter.
Hamburg.  Nach dem Aus für die „Merkel-muss-Weg“-Demonstrationen in der Innenstadt wollen sich offenbar erneut Rechtskonservative in Hamburg versammeln . In sozialen Medien wird für den 14. April zu einer Demonstration unter dem Motto „Michel, wach’ endlich auf“ am Bahnhof Dammtor aufgerufen.
Eine Polizeisprecherin bestätigte, dass für den Tag ab 13 Uhr eine Demonstration mit dem offiziellen Titel „Hamburger Patrioten gegen den Migrationspakt“ angemeldet wurde. Demnach rechnet der Anmelder mit rund 500 Teilnehmern.
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Marco Frank

Im Juli 2018 ging der NSU-Prozess zu Ende. Die mediale Aufmerksamkeit war enorm, nachhaltig gebracht hat diese offenbar wenig. Die Tendenz in der rechtsterroristischen Szene steht in den letzten Jahren klar auf Wachstum. Ein Überblick über rechtsterroristische Organisationen seit 2015.

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Small Talk mit Monica Tschanz und Bea Trampenau über das Netzwerk »Lesben gegen rechts« von Miriam N. Reinhard


Rechtspopulisten und Rechtsextreme geben vor, sich für Homosexuelle einzusetzen – die sie allerdings nur durch Muslime und eine ihrer Ansicht nach falsche Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik bedroht sehen. Mit Alice Weidel gehört eine Lesbe zur Parteiführung der AfD.
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von Burkhard Fuchs

Der Aktionskünstler Günter Demnig besuchte am Freitag die Stadt Uetersen, um dort acht im Dritten Reich verfolgte und ermordete Menschen mit Stolpersteinen zu würdigen. Rund 15.000 solcher messingbeschlagener Steine hat er mittlerweile europaweit in den Asphalt zementiert. Die Stolpersteine sollen am letzten bekannten Wohnort oder der Arbeitsstätte der Opfer an diese erinnern. Sie sind mit dem Namen des Opfers, Geburts- und Todesdatum sowie dem Grund gekennzeichnet, warum sie verfolgt und ermordet wurden.
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