Hamburger Abendblatt, Verena Fischer-Zernin

Wie schafft es ein junger, unbekannter Pianist, den Kleinen Saal der Laeiszhalle nahezu auszuverkaufen? Bei Florian Heinisch lag der Grund auf der Hand: Er trat an, "Das ungespielte Konzert" zwar nicht nachzuholen, aber ihm eine späte Ehre zu erweisen. Im Mai 1943 sollte der Pianist Karlrobert Kreiten dieselben Werke spielen, wurde aber am Konzerttag verhaftet und später unter dem Vorwurf der Wehrkraftzersetzung von den Nationalsozialisten ermordet.

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NDR.de, Kristina Festring-Hashem Zadeh

Am 27. Juni 2001 stirbt der türkischstämmige Taşköprü in seinem Lebensmittelladen - erschossen von den rechtsextremistischen Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU). Der Mord an dem 31-Jährigen hat nicht nur die Angehörigen traumatisiert, sondern auch das Viertel.

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NDR.de

Am 27. Juni 2001 wurde Süleyman Taşköprü von Mitgliedern der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) erschossen. Der 31-Jährige starb in den Armen seines Vaters in dessen Lebensmittelladen in Hamburg-Bahrenfeld und hinterließ seine Lebensgefährtin und seine dreijährige Tochter. Am Sonnabend versammelten sich laut Twitter-Eintrag eines Teilnehmers rund 80 Menschen in Bahrenfeld, um dem 15. Jahrestag der Ermordung von Tasköprü zu gedenken.

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Der Tagesspiegel, Harald Martenstein

Wenn das kein Antisemitismus ist, dann wäre auch Adolf Hitler kein Antisemit gewesen. Übrigens war Hitler, bei allem, was man gegen ihn sagen kann, ein eleganterer Stilist als Wolfgang Gedeon. Auch der Fraktionsvorsitzende Meuthen hat die Botschaft des Buches erkannt. Er wollte Gedeon aus der Fraktion werfen. Dafür findet er in der AfD-Fraktion nicht die notwendige Mehrheit. Nun soll eine wissenschaftliche Kommission das Buch analysieren und herausfinden, ob es sich bei der These, die Juden strebten nach der Weltherrschaft, wirklich um Antisemitismus handelt. 

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Elbe Wochnblatt, Christopher von Savign

Der Wind weht ein paar lose Blätter über den rosaroten, fünfzackigen Stern, der im Bürgersteig in der Schützenstraße eingelassen ist. Wäre da nicht dieses kleine, runde Schwarzweißfoto im Zentrum des Mahnmals – man würde vielleicht achtlos daran vorübergehen. Das Bild zeigt einen freundlich dreinblickenden, jungen Mann mit schwarzen Haaren. Passanten haben zwei Grablichter und ein paar Topfpflanzen aufgestellt, die inzwischen verwildert sind. Auf dem schwarzen Steinbrocken dahinter wurde etwas eingraviert. Leider ist die Inschrift nur schlecht zu entziffern.

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