Zahlreiche Menschen haben am Sonnabend in Sülfeld im Kreis Segeberg gegen rechtsextreme Umtriebe in ihrer Gemeinde demonstriert. Rund 800 Sülfelder versammelten sich nach Veranstalterangaben vor einem Spiel der Handballfrauen des SV Sülfeld in der Sporthalle, um unter dem Motto „Sülfeld ist bunt – wir sind mehr“ ein Zeichen gegen einen Übergriff mutmaßlicher Neonazis in dem Ort zu setzen.

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Es scheint sich eine gefährliche braune Bewegung in Bad Segeberg zu formieren – unter der Leitung eines berühmt-berüchtigten Neonazis: Seit einigen Wochen versucht eine Gruppe um Bernd T. (45), mehrfach verurteilter Gewalttäter und Vergewaltiger, Gleichgesinnte zu rekrutieren, sogar an Schulen. Auch vor Gewalt sollen sie nicht zurückschrecken. Jetzt sind zwei Menschen, die sich gegen die Bewegung positioniert haben, in Sülfeld angegriffen worden.

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Angehörige von KZ-Häftlingen entwickeln mit Unterstützung von Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) den „Ort der Verbundenheit“ auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Das partizipative Erinnerungszeichen wird durch das Förderprogramm „Kunst im öffentlichen Raum“ der Stadt Hamburg mit 17.300 Euro unterstützt.

Für viele Angehörige ist das Leiden der ehemaligen Häftlinge im Konzentrationslager ein Thema, das auch ihr eigenes Leben entscheidend prägte. Die ehemaligen Haftstätten bilden für die Angehörigen einen wichtigen Bezugspunkt, an dem sie den Namen ihres dort verfolgten Familienmitglieds vorfinden möchten. Dieser Wunsch inspirierte Angehörige von Häftlingen des KZ Neuengamme zu der Idee eines „Ortes der Verbundenheit“. Vor vier Jahren haben sie sich mit weiteren engagierten Personen aus dem Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. in einer Arbeitsgruppe zusammengefunden. Ihr Ziel: die Entwicklung eines partizipativen, aktiven und beständig wachsenden Erinnerungszeichens auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Angehörige von KZ-Häftlingen aus aller Welt wollen damit ihre persönliche Verbundenheit mit ihrem im KZ Neuengamme inhaftierten Familienmitglied am historischen Ort seines Leidens zum Ausdruck bringen können.

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Die Bundesanwaltschaft prüft, ob die Mordwaffe im Fall Lübcke von „Combat 18 Pinneberg“ stammt. Zu der Neonazi-Gruppe hatte Stephan E. Verbindungen. Eine neue Spur im Mordfall Walter Lübcke führt nach Schleswig-Holstein. Die Bundesanwaltschaft prüft, ob die Tatwaffe, ein Revolver der Marke Rossi, von der rechtsextremen Terrorgruppe „Combat 18 Pinneberg“ stammen könnte. Zwar ist der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten, Stephan E., gefasst, die Hintergründe des Anschlags sind aber noch nicht ausermittelt.
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Der neue AfD-Pressesprecher Robert Offermann wirbt 2017 für ein Standardwerk der militanten Rechten
Die Hamburger AfD behauptet in ihren letzten Pressemitteilungen zu dem antisemitischen und rechtsterroristischen Anschlag in Halle, sie sei in „Gedanken bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzten“. Keine andere Fraktion in Hamburg setze sich so für jüdisches Leben ein wie die AfD. Die Partei weist jegliche politische Verantwortung für das Entstehen eines Klimas von Hass und Hetze als Grundlage für rechtsterroristische Taten weit von sich. Als Kontakt ist der Pressesprecher Robert Offermann angegeben. Ein Hohn: denn der hatte vor wenigen Jahren nicht nur die Diskussionswürdigkeit von Holocaustleugnung propagiert, sondern auf seinem Twitter-Account einen Text beworben, der rechten Terror ideologisch rechtfertigt. In dieser Schrift heißt es, zur Stärkung von Nation und Volksgemeinschaft „zielt der Terrorismus darauf ab, die Menschen zur Beteiligung am Kampf zu ermuntern.“

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