Im Internet wird zu einer Großveranstaltung aufgerufen. Laut Verfassungsschutz stecken wie bei „Merkel muss Weg“ Extremisten dahinter.
Hamburg.  Nach dem Aus für die „Merkel-muss-Weg“-Demonstrationen in der Innenstadt wollen sich offenbar erneut Rechtskonservative in Hamburg versammeln . In sozialen Medien wird für den 14. April zu einer Demonstration unter dem Motto „Michel, wach’ endlich auf“ am Bahnhof Dammtor aufgerufen.
Eine Polizeisprecherin bestätigte, dass für den Tag ab 13 Uhr eine Demonstration mit dem offiziellen Titel „Hamburger Patrioten gegen den Migrationspakt“ angemeldet wurde. Demnach rechnet der Anmelder mit rund 500 Teilnehmern.
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Marco Frank

Im Juli 2018 ging der NSU-Prozess zu Ende. Die mediale Aufmerksamkeit war enorm, nachhaltig gebracht hat diese offenbar wenig. Die Tendenz in der rechtsterroristischen Szene steht in den letzten Jahren klar auf Wachstum. Ein Überblick über rechtsterroristische Organisationen seit 2015.

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Small Talk mit Monica Tschanz und Bea Trampenau über das Netzwerk »Lesben gegen rechts« von Miriam N. Reinhard


Rechtspopulisten und Rechtsextreme geben vor, sich für Homosexuelle einzusetzen – die sie allerdings nur durch Muslime und eine ihrer Ansicht nach falsche Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik bedroht sehen. Mit Alice Weidel gehört eine Lesbe zur Parteiführung der AfD.
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von Burkhard Fuchs

Der Aktionskünstler Günter Demnig besuchte am Freitag die Stadt Uetersen, um dort acht im Dritten Reich verfolgte und ermordete Menschen mit Stolpersteinen zu würdigen. Rund 15.000 solcher messingbeschlagener Steine hat er mittlerweile europaweit in den Asphalt zementiert. Die Stolpersteine sollen am letzten bekannten Wohnort oder der Arbeitsstätte der Opfer an diese erinnern. Sie sind mit dem Namen des Opfers, Geburts- und Todesdatum sowie dem Grund gekennzeichnet, warum sie verfolgt und ermordet wurden.
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Der Gedenkort „Stadthaus“ in Hamburg ist eine Blamage. Im Stuttgarter „Hotel Silber“ ist zu sehen, wie es hätte werden können.
Es ist ein Gründerzeithaus der Stuttgarter Innenstadt, nur ein paar Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt. In der Dorotheenstraße Nummer 10 steht das ehemalige „Hotel Silber“, das ab 1933 Zentrale der Politischen Polizei Stuttgarts und ab 1936 Leitstelle der Gestapo war. Seit dem vergangenen Dezember beherbergt es einen Erinnerungsort.
Die Parallelen zu Hamburg sind deutlich: Auch dort befindet sich der frühere Sitz von Gestapo, Kripo und Sicherheitsdienst, das „Stadthaus“, in bester Innenstadtlage. In Stuttgart war geplant, das geschichtsträchtige Gebäude rigoros abzureißen und etwas Neues zu bauen; in Hamburg sollte komplett umgebaut werden. In beiden Städten sollte irgendwo inmitten des anvisierten baulichen Neubeginns eine Art kleinerer Gedenk- und Informationsort entstehen. Nur gibt es einen entscheidenden Unterschied: In Stuttgart ist schließlich das Projekt einer informativen wie würdigen Erinnerungsstätte überzeugend gelungen. In Hamburg ist man nach derzeitigem Stand krachend gescheitert.
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