Am Samstag, den 20.06. findet von 15-17h eine angemeldete Kundgebung am Fahnenplatz an der Alster anlässlich des Weltflüchtlingstags statt, zu der das Bündnis „Coasts in Solidarity“ aufruft. Zusätzlich zu der Kundgebung sollen in ganz Hamburg an öffentlichen Plätzen schwarz-gelb gestreifte Papierboote auftauchen. Flucht ist kein Verbrechen: In großen Lettern ist der Schriftzug darauf zu lesen. Durch Botschaften auf den Papierbooten werden die Stimmen derjenigen sichtbar, die oft nicht gehört werden: Von Menschen auf der Flucht.
„Die Bedingungen für Menschen auf der Flucht sind in den meisten Teilen Europas und der Welt eine Schande“, sagt Günter Knichel von der Seebrücke Hamburg, die Teil des Bündnisses ist. „Die Lager an Europas Außengrenzen sind überfüllt, die im Innern europäischer Länder bestehen weiterhin. Viele Migranten und Migrantinnen haben nach wie vor keine Papiere und leben auf der Straße. Immer noch ertrinken Menschen im Mittelmeer oder sterben an innereuropäischen Grenzen wie dem Ärmelkanal. Diese Zustände sind völlig untragbar.“

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