• Sonntag, 14.6. Aktionstag #SoGehtSolidarisch: Wir knüpfen ein Band der Solidarität

• Ab 14 Uhr große Menschenkette vom Rathaus zum Ort des Lampedusa-Zelts

Hamburg. Am 14.6. finden in zahlreichen Städten Aktionen des #unteilbar-Bündisses unter dem Motto #SoGehtSolidarisch statt. In Hamburg wird sich ab 14 Uhr eine ca. 2 Kilometer lange Menschenkette - ein Band der Solidarität - vom Rathausmarkt über den Glockengießerwall bis zum Steindamm (dem ehemaligen Ort des Lampedusa-Zeltes) erstrecken.

Mit dem Aktionstag tritt #unteilbar für eine solidarische Gesellschaft ein, für Wohnraum und soziale Sicherheit für alle, für eine kostenlose, nicht privatisierte Gesundheitsversorgung, für Klimagerechtigkeit und für die sofortige Aufnahme der Geflüchteten aus den griechischen Lagern.
Bundesweiter Aufruf und weitere Informationen: www.unteilbar.org
In Hamburg wird #unteilbar von einem Bündnis aus mehr als 30 Initiativen und Organisationen getragen. Hier einige Stimmen aus dem Bündnis:

Christoph Kleine (Seebrücke Hamburg):
"Wir wollen gleichen Schutz vor der Pandemie, gleiche soziale Rechte und gleiche Sicherheit für alle! Dazu gehört ein Landesaufnahmeprogramm für die Evakuierung der griechischen Lager, ein sicherer Aufenthalt für alle Menschen und endlich die Bearbeitung des Rassismus- und Gewaltproblems der Hamburger Polizei."

Dilan Baran (DIDF, Föderation demokratischer Arbeitervereine Hamburg):
"In der Finanzkrise wurden Banken und Großkonzerne gefördert, aber weite Teile der Werktätigen entlassen und prekarisiert und die öffentliche Versorgung wie Schulen und Krankenhäuser runter gespart oder verkauft. Das hat die soziale Spaltung unserer Gesellschaft vorangetrieben. In Hamburg lebt inzwischen jedes vierte Kind in Armut. Es ist endlich Zeit die Vermögenden zur Kasse zu bitten. Das ist solidarisch, nicht wenn die ohnehin Gebeutelten ihr letztes Hemd geben."

Madeleine Cwiertnia (Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg):
"Wir müssen den Moment der Krise nutzen und in eine solidarische und klimagerechte Zukunft steuern. Dafür brauchen wir auch in Hamburg einen nachhaltigen Wirtschaftswandel und eine umfassende Mobilitätswende! Auf diesem Weg sagen wir rechtem Gedankengut und Strukturen den Kampf an. Wir müssen aufhören rechte Taten als Einzelfälle zu verharmlosen und auf allen Ebenen - in Gesellschaft, Justiz, Parlamenten und Bildungsinstitutionen - entschieden dagegen vorgehen!"

12.06.2020, #unteilbar Bündnis Hamburg