Der 29. Januar 1945, München-Stadelheim. Der 23-jährige Hans Leipelt, ein echter Wilhelmsburger Junge, sitzt in seiner Zelle über einem Blatt Papier und schreibt seinen Abschiedsbrief. An sein „liebes Schwesterchen“ ist er gerichtet. Hans Leipelt, Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, klärt sie darüber auf: „Heute findet meine Hinrichtung statt.“ Und er bittet sie: „Sei meinetwegen nicht traurig.“
Leipelt wird anschließend zum Scharfrichter gebracht. Der junge Mann, der mutig den Nazis die Stirn geboten hat, stirbt vor nunmehr 75 Jahren unter demselben Fallbeil, mit dem zuvor die Geschwister Scholl hingerichtet worden sind.
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