10.02.2020

Vor dem Hamburger Hauptbahnhof wehten rote Fahnen einträchtig neben denen der Grünen Jugend im kalten Südwestwind. Ein Orkan war für den Sonntag angesagt, politisch stehen die Zeichen im Lande schon seit Mittwoch auf Sturm. Wegen der Vorgänge in Thüringen hatten sich an diesem Freitag abend an die 1.000 Demonstranten am Bahnhof versammelt. Unter dem Motto »Kein Fußbreit! Gemeinsam gegen Faschismus« hatte ein breites Bündnis mobilisiert, das von »Fridays for Future« und den Jusos bis zur Antifa und der Interventionistischen Linken (IL) reicht.

Gegen wen es geht, ist an diesem Abend klar. »In Hamburg sagt man tschüss! AFDP und CDU«, steht auf einem Pappschild, das ein Demonstrant hochhält.

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