Neustadt - Es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass die Macher dieser Gedenkstätte in den vergangenen Monaten ganz schön geschwitzt haben. Und dass sie umso nervöser wurden, je näher der Eröffnungstermin rückte. Die bange Frage, die sie sich sicher dauernd stellten: Schaffen wir es, dass der Streit ein Ende nimmt?

Seit Mittwoch ist sie für jedermann zugänglich: die neue Dauerausstellung im Hamburger Stadthaus. „Zentrale des Terrors“ heißt sie und erinnert daran, was das Gebäude im Nationalsozialismus war: der Ort, an dem die Nazis Verfolgung, Unterdrückung und Deportation organisierten. Hier wurden die Befehle gegeben, die Zigtausende das Leben kosteten.

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