Aus der „besonderen Verantwortung“ nämlich auch mal Konsequenzen zu ziehen, diese Premiere hatte dieser Tage ein örtliches Privattheater zu begehen – dessen Intendantin Isabella Vértes-Schütter zu den ersten Unterzeichnerinnen der „Erklärung der Vielen“ zählte.

Das Ernst-Deutsch-Theater ist benannt nach so einem, den 1933 gute Deutsche ins Exil trieben. Jetzt warf es in für Mitte Januar angekündigtes Stück wieder vom Spielplan. Nicht weil es damit ein Problem gäbe, sondern unter Hinweis auf Äußerungen des Autors, des Niederländers Haye van der Heyden. „Dieser vertritt im aktuellen politischen Diskurs in Holland Positionen, die mit dem Leitbild und Selbstverständnis des Ernst-Deutsch-Theaters nicht zu vereinbaren sind“, heißt es in einer Pressemitteilung vom Freitag.

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