Neuengamme - Jüdische Nachbarn, Kollegen, Mitschüler werden abgeholt und verschwinden. All das geschieht mitten in der Nachbarschaft, zum Teil vor den Augen der Anwohner. Doch nicht jeder hatte den Mut, sich aufzulehnen. Eine neue Ausstellung aus Amerika in der Hamburger KZ-Gedenkstätte Neuengamme zeigt, wie gewöhnliche Menschen sich während der Judenverfolgung unter der Hitler-Diktatur verhielten.

Warum nahmen einige mit größtem Eifer an der Verfolgung von Juden teil, während andere Mitläufer waren? Warum haben so wenige den Menschen, die zu Opfern gemacht wurden, geholfen? Diesen Fragen geht die Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ des Washingtoner Holocaust-Museums nach, die ab Dienstag, 5. November in der Gedenkstätte in Hamburg-Bergedorf zu sehen ist.

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