Angehörige von KZ-Häftlingen entwickeln mit Unterstützung von Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) den „Ort der Verbundenheit“ auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Das partizipative Erinnerungszeichen wird durch das Förderprogramm „Kunst im öffentlichen Raum“ der Stadt Hamburg mit 17.300 Euro unterstützt.

Für viele Angehörige ist das Leiden der ehemaligen Häftlinge im Konzentrationslager ein Thema, das auch ihr eigenes Leben entscheidend prägte. Die ehemaligen Haftstätten bilden für die Angehörigen einen wichtigen Bezugspunkt, an dem sie den Namen ihres dort verfolgten Familienmitglieds vorfinden möchten. Dieser Wunsch inspirierte Angehörige von Häftlingen des KZ Neuengamme zu der Idee eines „Ortes der Verbundenheit“. Vor vier Jahren haben sie sich mit weiteren engagierten Personen aus dem Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. in einer Arbeitsgruppe zusammengefunden. Ihr Ziel: die Entwicklung eines partizipativen, aktiven und beständig wachsenden Erinnerungszeichens auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Angehörige von KZ-Häftlingen aus aller Welt wollen damit ihre persönliche Verbundenheit mit ihrem im KZ Neuengamme inhaftierten Familienmitglied am historischen Ort seines Leidens zum Ausdruck bringen können.

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