Die „Professor Albrecht Penck“ hat am Sonnabend 17 Geflüchtete an Bord genommen, die auf einem Holzboot Richtung europäisches Festland unterwegs waren. Das Rettungsschiff unter dem Hamburger Kapitän Klaus Merkle wurde erst von Libyen, am Sonntag dann auch von Malta abgewiesen. Nun hofft man auf Hilfe des Auswärtigen Amtes.
„In addition please be informed that you are not to loiter inside Malta SRR.“ So schließt die Mail der maltesischen Behörden an das Rettungsboot der Organisation „Sea-Eye“, das der MOPO vorliegt. Man dürfe sich also nicht in der „Search and Rescue Region“ Maltas aufhalten. Man solle sich an die deutschen Behörden wenden - die „Professor“ ist das erste private Seenotrettungsboot im Mittelmeer unter deutscher Flagge.
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