Ein Mob aus Hooligans und Rechtsextremen jagt Menschen, die sie für Ausländer halten, durch die Straßen einer deutschen Großstadt. Ein Verbrechen ist geschehen, und die Tatverdächtigen sind Flüchtlinge. Die Polizei ist unterbesetzt und überfordert. Hitlergrüße, „Deutschland den Deutschen“, eine Pogromstimmung liegt in der Luft. Chemnitz, Sachsen, im Spätsommer 2018. 

Ein Schock geht durch das Land. Überall auf der Welt beobachtet man mit Sorge, was passiert, und sogar die „New York Times“ widmet den Ereignissen einen großen Bericht. Doch das Erschreckende daran ist auch die Debatte danach. 
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