Die AfD macht Schule
Kleine Anfrage, große Wirkung: Mit gezielter parlamentarischer Kleinarbeit versucht die AfD, die Hamburger Bildungs- und Schulpolitik zu beeinflussen.

Das Personal der AfD bevorzugt meist das große politische Getöse. Doch während Figuren wie Alexander Gauland, Björn Höcke oder Alice Weidel laut tönen, vernachlässigt die Partei keineswegs die parlamentarische Arbeit im Bundestag und in den Landtagen. Im Gegenteil: In der Hamburger Bürgerschaft beispielsweise arbeiten Abgeordnete der AfD sehr effizient daran, die Bildungs- und Schulpolitik mit einer Flut von Anträgen und Anfragen maßgeblich zu beeinflussen. Fast immer bringen promovierte Akademiker, zumeist Juristen, solche Anträge ein. Was Beharrlichkeit und Konsequenz angeht, erinnert das Vorgehen der AfD an die effektive Oppositionsarbeit, die bislang vor allem von der Linkspartei bekannt war.
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