Das "Zentrum für politische Schönheit" hat als Kunstaktion ein Mahnmal vor dem Haus des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke errichtet. Sie verlangen von dem Politiker, dass er sich auf Knien für Verbrechen im Zweiten Weltkrieg entschuldigen solle. Nach Angaben der Aktivisten haben sich größere Menschengruppen beim Haus versammelt.

Das Kollektiv "Zentrum für politische Schönheit" (ZPS) hat auf einem Nachbargrundstück des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke das Berliner Holocaust-Mahnmal nachempfunden.

Laut einem Facebook-Post der Aktivisten haben sich vor dem Haus inzwischen größere Menschengruppen - auf der einen Seite Unterstützer der Aktion, auf der anderen Unterstützer Höckes - angesammelt. Einsatzkräfte der Polizei seien ebenfalls anwesend.

Aus Protest gegen eine umstrittene Rede Höckes in Dresden über den Massenmord an den europäischen Juden stellten ZPS-Aktivisten am Mittwochmorgen nach eigenen Angaben 24 Stelen in Sichtweite von Höckes Haus im thüringischen Bornhagen (Eichsfeld) auf. Eine Polizeisprecherin bestätigte, dass es sich um Höckes Wohnhaus handelt.

Den ZPS-Angaben zufolge soll Höcke außerdem seit Januar von dem angemieteten Haus aus beobachtet worden sein. "Wir wollen und können die grotesken Forderungen zur Geschichtspolitik nicht auf sich beruhen lassen", erklärte der künstlerische Leiter Philipp Ruch laut Mitteilung.

Höcke soll auf Knien um Vergebung für Kriegsverbrechen bitten

Die provokative Künstlergruppe forderte Höcke dazu auf, vor dem Denkmal in Berlin oder dem Nachbau in Bornhagen auf die Knie zu fallen und um Vergebung für die deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs zu bitten.

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