Handelblatt, Dietmar Neuerer

BerlinDie Wählerschaft der Hamburger AfD stimmt tendenziell häufiger Aussagen zu, mit denen rechtsextreme Einstellungen identifiziert werden. Das ist ein Teil-Ergebnis einer Umfrage der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg. Nach der Erhebung, bei der zwischen 8. September und 17. November 1004 repräsentativ ausgewählte Hamburger telefonisch befragt wurden, neigen AfD-Wähler häufiger als die Wähler der anderen Parteien zu antisemitischen Ansichten. Zugleich hätten die Befürworter der AfD häufiger den „Wunsch nach einer starken Führungsfigur“ geäußert und neigten demnach zu einer „positiveren Bewertung“ der NS-Diktatur.
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