Hagalil.com,  Michael Lausberg
Spätestens seit den Morden in Paris ist antimuslimischer Rassismus in der BRD wieder en vogue. Die extrem rechten Presseorgane Deutsche Stimme und Junge Freiheit hetzen schon seit Jahren gegen einen monolithisch verstandenen Islam
Die aktuelle Hetze gegen islamische Menschen, Einwanderung und Asylbewerber_innen durch Bündnisse wie Hogesa oder Pegida in Dresden mitsamt der bundesweiten Nachahmungsversuche wäre ohne die jahrzehntelange Agitation gegen einen als homogenen Block verstandenen Islam nicht möglich gewesen. Innerhalb der extremen Rechten verbreiteten vor allem die Junge Freiheit (JF) und die Deutsche Stimme (DS) einen antimuslimischen Rassismus. Die DS ist das Presseorgan der NPD, das monatlich erscheint und eine Auflage nach Eigenangaben von 25.000 Exemplaren hat. Die Zeitung wird vom NPD-Bundesvorstand herausgegeben und verbreitet antisemitische, rassistische und geschichtsrevisionistische Hetze. Die rechte Wochenzeitung JF steht für das jungkonservative Lager der Neuen Rechten, das sich dem Kampf wider die „Dekadenz“ verschrieben hat, und zielt auf die ideologische Umorientierung der Eliten und „Leistungsträger“. Die JF wirbt für eine „konservative Basisbewegung“ und ist für die Verbreitung von rassistischen, antiegalitären und autoritären Denkmustern verantwortlich.
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