HOLSTEINISCHER COURIER

Es sollte ein stiller Protest werden. Doch als gegen 16.45 Uhr der Ratsherr der rechtsextremen NPD, Mark Michael Proch, mit zwei Begleitern Richtung Rathaus schritt, gab es dennoch Pfiffe. Die Begegnung dauerte keine Minute, dann war das Trio erst einmal im Rathaus verschwunden. Die bereitstehenden Polizisten mussten nicht eingreifen. Alles blieb friedlich.

Knapp 50 Neumünsteraner waren dem Aufruf des Bündnisses gegen Rechts gefolgt. Mit der Demonstration eine Stunde vor der konstituierenden Sitzung setzten die Mitglieder ihre Aktion "Neumünster - kein Ort für Nazis" fort. Gegen 16 Uhr hängten sie auf dem Rathausvorplatz die Plakate auf, verteilten Handzettel und rollten Transparente aus.

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