taz-nord, Andreas Speit
Immer wieder ist die „Burschenschaft Germania“ aus Hamburg wegen rechter Verbandelungen auffällig geworden. Im Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ knirscht es gewaltig. Dass sich daran nichts ändern soll, belegt ein internes Papier.
Seit Monaten streiten die deutschen Burschenschaften um ihre politische Ausrichtung. Den traditionsreichen Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ (DB) haben inzwischen auch im Norden mehrere der einst 120 Mitgliedsverbände verlassen – wegen Rechtslastigkeit. In diesem Sinne immer wieder auffällig geworden ist die „Hamburger Burschenschaft Germania“. Ein internes Strategiepapier, das der taz vorliegt, offenbart nun: Geht es nach den Hamburgern, soll rechts auch in Zukunft rechts bleiben.

Weiterlesen