taz, der rechte rand, von Andreas Speit
Die Stimmung in der Gemeinde ist angespannt. Seit mehr als 30 Jahren richtet der "Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e. V." im niedersächsischen Dorfmark seine Ostertagung aus. "Wir haben denen viel zu verdanken", sagt eine Wirtin. "Friedliche Leute" seien das, die "viel Geld" brächten, bestätigt eine Angestellte eines Hotels. Karfreitag erwartet die Anhänger von Mathilde Ludendorff aber auch Protest: Straffrei dürfe gesagt werden, dass "Ludendorffer Antisemiten und Neofaschisten sind", erklärt Steffen Ahrens (SPD), stellvertretender Bürgermeister von Bad Fallingbostel. Seine Partei ruft dazu auf, am Freitag an einer Gegenkundgebung teilzunehmen. Hier weiterlesen