Andreas Speit, TAZ

Ein Akt „zum Wohl des deutschen Volkes und Vaterlands“ soll sie sein, die geplante Fusion von NPD und DVU. So sieht es der Vorsitzende der völkischen NPD, Udo Voigt. Der Noch-DVU-Bundesvorsitzende Matthias Faust denkt ähnlich. "Die gemeinsame Partei", sagte er dem NPD-Kampfblatt Deutsche Stimme (DS), könnte endlich den "großen Bereich von patriotisch-nationalen Strömungen abdecken". Der Name der geplanten Partei: "NPD – Die Volksunion".

Am Wochenende veranstaltet die NPD ihren Bundesparteitag in der sachsen-anhaltinischen Provinzstadt Hohenmölsen – rund 7.500 Einwohner, kein öffentlicher Nahverkehr. Samstagabend soll der NPD-Parteitag schon wieder vorbei sein. Ursprünglich waren zwei Tage angesetzt, doch die Neonazis haben eh nicht viel zu diskutieren. Ein "Nein" zum Verschmelzungsantrag mit der DVU wird von den rund 400 NPD-Delegierten und Gästen nicht erwartet.

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