taz,  von Marco Carini (17.08.10)

Hamburgs designierter Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) verärgert grünen Koalitionspartner durch Senats-Kandidaten mit guten Kontakten zu schlagenden Verbindungen und Rechtspopulisten.

Christoph Ahlhaus macht es der GAL wirklich nicht leicht. Kaum hat Hamburgs designierter Bürgermeister seine frühere Ehrenmitgliedschaft in der schlagenden Verbindung "Ghibellina" öffentlich bedauert, präsentiert er einen Senatskandidaten, der ebenfalls für frühere Affinitäten zum rechten Rand Abbitte leisten muss: Ian Karan, Selfmade-Millionär und designierter Hamburger Wirtschaftssenator.

Vor genau zehn Jahren machte Karan als Unterstützer des Rechtspopulisten Ronald Schill Schlagzeilen. Er spendete nicht nur eine größere Summe an den als "Richter Gnadenlos" bekannt gewordenen Juristen, sondern stellte ihm für einen Wahlspot auch sein Büro zur Verfügung.


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