Begegnung auf dem Friedhof

Andreas Speit, TAZ

Bei den örtlichen Rechtsextremisten ist das Datum schon lange vorgemerkt: Der Jahrestag der alliierte Bombardierung Hamburgs im Jahr 1943. Seit Jahren marschieren Anhänger von NPD, DVU und "Freien Kameradschaften" am Mahnmal für die Opfer des Bombenkrieges auf dem Hauptfriedhof in Hamburg-Ohlsdorf auf, legen Kränze nieder, halten Reden. Der "Feuersturm" im Juli und August 1943 dient ihnen zum Anlass, ausschließlich deutscher Opfer zu gedenken und das Bombardement als "Kriegsverbrechen" zu beklagen.

"Den Termin haben wir nun belegt", sagt Petra Schondey vom Verein Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten: Ein Bündnis, zu dem unter anderem der Verein zählt, plant unter dem Label "Ohlsdorfer Friedensfest" vom 24. Juli bis 8. August verschiedene Veranstaltungen.

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