Jochen Gaugele und Christian Unger, Hamburger Abendblatt

Mit 3000 Rechtsextremen auf den Straßen seiner Stadt rechnet Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) für den 1. Mai. Deren Aufmarsch am Tag der Arbeit ist eine Provokation für Gewerkschafter und Linksbündnisse - und lässt abermals Forderungen nach einem Verbot der rechtsextremistischen NPD laut werden.

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, dringt massiv auf ein neues Verfahren. "Die Zeit für ein NPD-Verbot ist längst überfällig", sagte Sommer dem Hamburger Abendblatt. "Ich finde es unerträglich, dass eine Partei wie die NPD, die rassistisch, nationalistisch, antisemitisch und demokratiefeindlich ist, immer noch nicht verboten ist."

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