taz, von Marco Carini

"Laut gegen Nazis" beobachtet erschreckende Zunahme rechtsradikaler Gewalttaten und will in Norddeutschland gegen Dresdner Fascho-Aufmarsch mobilisieren. Gaststätten sollen per Aufkleber nazifreie Zonen werden

Gleich vier zentrale Botschaften hatte die Hamburger Kampagne "Laut gegen Nazis" am Dienstag auf ihrer Jahrespressekonferenz in der Hansestadt auf dem Tableau. Die erschreckendste: Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit haben rechtsradikale Gewaltexzesse deutlich zugenommen. Laut Auskunft der Bundesregierung wurden allein in der ersten Hälfte des vorigen Jahres rund 620 Menschen Opfer rechter Gewalt. Sechs Menschen kamen nach Informationen der Organisation 2008 durch solche Übergriffe ums Leben.

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