Hamburger Morgenpost (12.01.09), von Mathis Neuburger

Neuer Ärger um Tierschutzaktivistin und Kinderbetreuerin Kersti Wolnow: Ein Blick ins Internet beweist ihre stramm rechte Gesinnung. Wolnow, im Hamburger Tierschutzverein ausgerechnet in der Kinder- und Jugendarbeit tätig, hatte bisher jede Nähe zu Extremisten zurückgewiesen und dabei Rückendeckung ihres Vereins erhalten.

Die ehemalige Lehrerin war in die Kritik geraten, weil sie auf ihrer Kampfhundseite www.bullweb.de (zugelassen auf den Namen ihres Mannes) zur Rechts-Postille "Junge Freiheit" und dem nach eigenen Angaben wegen Volksverletzung verurteilten Redner Michael Winkler verlinkte (MOPO berichtete). Doch Wolnow selbst wies jede Verbindung zu rechtsextremem Gedankengut weit von sich, sagt, sie sei "bürgerlich". Auch der Tierschutzverein wies jede Zweifel an ihrer Eignung für die Kinder- und Jugendarbeit zurück.

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 siehe auch: Mopo (05.01.09): Brauner Spuk bei den Hunde-Freunden?