Über 1.700 Jüdinnen und Juden wurden am 15. und Juli 1942 von der Sternschanze nach Theresienstadt verschleppt
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Das Künstlerinnenduo „missing icons“ hat den Wettbewerb zur Gestaltung des Außenbereichs der ehemaligen Hamburger Gestapo-Zentrale gewonnen.
 Noch ist der Gedenk­ort „Stadthaus“ in der Hamburger Innenstadt ein provisorischer. Noch ist der Streit darüber, ob die bisher veranschlagten rund 70 Quadratmeter Ausstellungsfläche in dem modernisierten 100.000 Quadratmeter großen Bau die vielfältige Verfolgungsgeschichte der ehemaligen NS-Gestapo- und Polizeizentrale ausreichend darstellen kann, alles andere als beigelegt.
Immerhin ist jetzt etwas auf den Weg gebracht, das für Aufmerksamkeit wie Konfrontation vor Ort sorgen könnte: eine Art „dreidimensionaler Stolperstein“, der als ein „Denkzeichen“ für Passanten wie für Besucher agieren könnte, wie es in der Ausschreibung zu einem Kunstwettbewerb der Hamburger Kulturbehörde umschreibend hieß. Initiiert auf Empfehlung des nachträglich eingerichteten Fachbeirats ist sie wohl auch ein Versuch der Behörde, den offenkundigen Unmut, der unter den Hinterbliebenen-Organisationen der NS-Opfer, aber auch in der Historiker-Szene nach Bekanntgabe erster Konzept­ideen ausbrach, wenigstens abzumildern. Nach dem Motto: Okay, wir tun etwas. Beziehungsweise: Wir versuchen es mal. Und wozu gibt es Kunst im öffentlichen Raum?

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Beteiligt sich die AfD Wandsbek hier an Meinungsmache gegen Ausländer? Ein Video aus einem Schwimmbad sorgt derzeit für heftigen Wirbel im Netz. Darin zu sehen ist ein Bademeister, der von einer Gruppe von Menschen mit Migrationshintergrund verfolgt wird. Doch die Bilder wurde gezielt aus dem Kontext gerissen. 
Ein überfülltes Schwimmbad und mittendrin ein hilfloser Bademeister, der von einer großen Gruppe von Badegästen – zum Teil mit Migrationshintergrund – bedrängt wird. Der Mann kann sich augenscheinlich nicht durchsetzen, wird dann zum Ende hin auch noch von der Menschenmenge verfolgt.
Dieses 40 Sekunden lange Video teilte die AfD Wandsbek auf ihrer Facebook-Seite mit der Unterschrift: „Die letzte ,Kartoffel', die Sie in diesem Video sehen, ist übrigens der Bademeister, der versucht, den Mob aus den üblichen Verdächtigen auf die Sicherheitsregeln hinzuweisen. Er wird geschubst und geschlagen und anschließend vom Mob verfolgt.“ Ursprünglich war das Video auf einer anderen Seite gepostet worden. 

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Die Absichten der AfD sind nicht schwer zu durchschauen: Mit einer schriftlichen Kleinen Anfrage wollten AfD-Fraktionsführer Dirk Nockemann und Alexander Wolf einer Aussage des Leiters des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) Torsten Voß „auf den Zahn“ fühlen. Der hatte sich kritisch über Ethnopluralismus geäußert. Das ist ein rassistisches Konzept, das die rechtsextreme Identitäre Bewegung vertritt. Die AfD Hamburg sprang ihnen nun bei – und scheiterte damit.

Hamburgs AfD hetzt gegen Flüchtlinge – und verbreitet dabei falsche Behauptungen! Das sagt zumindest die Sozialbehörde, die nun mit einer Richtigstellung in die Wahrheits-Offensive geht.
In einer Mitteilung rückt die Behörde die „Fake News“ von Wandsbeks AfD-Politiker Dietmar Wagner zurecht.
Der hatte bereits am 22. Mai in einem Facebook-Video unter anderem behauptet, dass die Einrichtung für unbegleitete minderjährige Ausländer an der Stargarder Straße (Rahlstedt) auf 40 Personen ausgerichtet sei, dabei gilt eine Betriebserlaubnis für 26. AfD behauptet: Jugendliche kosten mehr als 62.000 Euro. Wagner behauptet außerdem, dass ein einzelner dort lebender Jugendlicher den Steuerzahler im Jahr zwischen 62.000 und 64.000 Euro koste. „Das ist falsch“, sagt Sozialbehörden-Sprecher Martin Helfrich. Die Kosten seien deutlich geringer.
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