Ab 05.09. jeden 1. Mittwoch in Hamburg - rechter Hetze entgegentreten! Kein Platz für Nazis und Rassist*innen
Demo Mi., 07. Nov 2018 um 17:30 Uhr Hachmannplatz
+++ Mahnwache am Stadthaus +++ jeden Freitag +++ 17:00 - 18:00 Uhr +++
Petition unterschreiben
Misch Dich ein! AGR Aktiventreff
Treffen jede gerade Kalenderwoche Dienstag, 19 Uhr, Raum Kubus, Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 HH
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü

Am vergangenen Mittwoch stellten sich über zehntausend Menschen in Hamburg 05.09. Fronttransparent
den rechten Anti-Merkel-Protesten entgegen.
Unsere Bündnis-demonstration startete um 17:30 Uhr am Haupt-bahnhof mit mehreren tausend Menschen unterschiedlicher politischer Orientierungen. Musikalisch unterstützt wurden wir von den Rapfugees.

Kraftvolle und motivierende Redebeiträge auf unserer Demonstration gab es von:

Lesben gegen Rechts

Hamburger Bündnis gegen Rechts

Lampedusa in Hamburg – We are here to stay,
Seebrücke Hamburg

GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Menschen aus der afghanischen und
der kurdischen Community

 Durch die Innenstadt zogen wir zum Jungferstieg, wo weitere Tausende Teilnehmer*innen der "Stimmen der Vielfalt" Demonstration, die am Stephansplatz gestartet war, und schon erwarteten. Gemeinsam, bunt, lautstark und solidarisch verteilten sich die insgesamt über 10.000 Menschen um den Gänsemarkt und protestierten lautstark gegen die Rechten. Zum Umzingeln des Gänsemarktes hatte im Vorfeld bereits die Kampagne „Antifaschistischer Mittwoch“ eingeladen (antifamittwoch.blogsport.eu).

Auf Seiten der Rechten wurde, wie bereits in Chemnitz, das Bündnis aus AfD und Neonazis sichtbar. Anmelder soll ein bekannter Neonazi gewesen sein. Gardlo und seine rechten Hooligan-Freunde  übernahmen die Organisation der Veranstaltung. Als erster Redner sprach der Landesvorsitzende der AfD-Mecklenburg-Vorpommern. Über der Veranstaltung wurde mit dem PlakatIMG 20180905 182625 "Ihr seid bald weniger" eine offene Drohung an die umstehenden Menschen und Pressevertreter*innen nach außen getragen. Mindestens ein Medienvertreter wurde von einem Teilnehmer direkt ins Gesicht geschlagen. Der Versuch der Hamburger AfD, die Anti-Merkel-Proteste als legitimen bürgerlichen Protest darzustellen, kann erneut als gescheitert gelten. Es ist ein Bündnis von Neonazis, rechten Hooligans und AfD-Funktionären, die gemeinsam gegen Medien, Geflüchtete und Andersdenkende hetzen und sich inzwischen unverhohlen ihren Tod herbei wünschen.

einen Analyse Text gibt es z.B. hier: http://keinpegidainhamburg.blogsport.de/

Die nächste Anti-Merkel-Kundgebung findet am 3. Oktober am Gänsemarkt statt.
Gegenkundgebung ist angemeldet - achtet auf die aktuellen Ankündigungen!

Wir bedanken uns bei allen, die mit uns auf der Straße waren! Im Besonderen bei denen,
die Rede- und Musikbeiträge gehalten haben! Wir nehmen auch weiterhin den Nazis die Räume und gehen dorthin, wo sie ihre Hetze verbreiten!

Solidarität statt Rechter Hetze – Kein Fußbreit den Rassist*innen!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

banner quer

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Die Nazis und Rassist*innen haben für den 05. September und im folgenden jeweils für den 1. Mittwoch im Monat ihre MMW-Kundgebungen auf dem Gänsemarkt – im Dezember auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz am Dammtor - angekündigt.AAO Video

Dass aus jeder Woche einmal im Monat geworden ist, ist auch unser gemeinsamer Erfolg! Und so machen wir wieder weiter, bis der rechte Spuk endgültig vorbei ist.
Denn in Hamburg sagen wir "Tschüss zu Pegida"!


Wir sehen uns: Mi., 05. September 2018 um 17:30 Uhr

auf dem Hachmannplatz am HBH zu einer lautstarken, bunten und kreativen Demonstration mit Zwischenkundgebung vor Saturn und am Rathaus, Abschluss am Jungfernstieg / Ecke Neuer Jungfernstieg

Angefragte Redebeiträge von:                                                                                  
Lampedusa in Hamburg – We are here to stay
Seebrücke Hamburg

und weitereMusikact: Rapfugees
https://www.facebook.com/Rapfugees/

Wir nehmen den Nazis die Räume und gehen dorthin, wo sie ihre Hetze verbreiten - achtet auf aktuelle Infos, vernetzt euch & passt auf euch auf!

Solidarität statt rechter Hetze!

2018 03 05 Wir sagen tschuess              2018 03 05 Wir schaffen das

 

 

 

 

 

 

MMW - Aufmärsche jeden 1. Mittwoch in Hamburg!

Es ist zu befürchten, dass die pogromartigen Vorfälle in Chemnitz mobilisierende Wirkung haben werden.
Das Spektrum in Chemnitz ist das gleiche, das wir hier am 5. September auf den Gänsemarkt erwarten
können, nur dass es dort ca. 30 mal mehr waren. Wir erklären uns solidarisch mit den Gegendemonstrant*innen
in Chemnitz.und unterstützen gerne Menschen aus Hamburg, die sich an den wohl folgenden Gegendemonstrationen
dort vor Ort beteiligen möchten.

Ebenso bitten wir um Mobilisierungsunterstützung gegen die MMW - Kundgebungen hier in Hamburg:
In der Buchhandlung im Schanzenviertel liegen Flyer, kleine und große Aufrufe in größerer Anzahl – bitte verteilt sie in den nächsten Tagen!

Wir sehen uns bei der Demo Seebrücke - Hamburg zum sicheren Hafen! am Sonntag, 02.09. um 14:30
und / oder am Mittwoch, 05.09. um 17:30 am Hachmann-Platz - Rechter Hetze entgegentreten!

Nachdem schon am vergangenen Mittwoch, dem Tag der Urteilsverkündung, über tausend Menschen #KeinSchlussstrich und Aufklärung in Hamburg gefordert haben, waren wir heute wieder mit 1.200 Teilnehmer*innen auf der Straße, um unsere gemeinsame Forderung: "Kein Schlussstrich im NSU-Komplex" lautstark und kraftvoll auf die Straße zu tragen!

Unsere Solidarität gilt den Opfern, deren Angehörigen und allen, die mit uns gemeinsam zusammenstehen – gegen das Vergessen, gegen Rassismus und für ein würdiges Gedenken, für eine solidarische Gesellschaft aller Menschen!

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Wir danken allen, die heute so zahlreich mit uns demonstriert haben!

Euer HBgR

Hier findet ihr die gemeinsame Pressemitteilung des Hamburger Bündnis gegen Rechts und der
Initiative für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü

und hier unsere Bildergalerie

 

Als Abschlussrednerin sprach Esther Bejarano mit einer beeindruckende Rede. Wir haben diese aufgenommen. Wer an der Demonstration nicht teilnehmen konnte, kann sich die Rede hier noch einmal anhören.

 

Am 11. Juli wird am Münchener Oberlandesgericht das Urteil gesprochen. Das Urteil in München darf zu keinem Schlussstrich unter dem NSU-Komplex werden. Deshalb wollen wir am Tag der Urteilsverkündung um 18 Uhr in Hamburg-Altona auf die Straße gehen. Nach einer längeren Kundgebung werden wir eine kurze Strecke gemeinsam durch Altona demonstrieren. Am Samstag nach der Urteilsverkündung wird eine Demonstration des Hamburger Bündnis gegen Rechts durch die Hamburger Innenstadt ziehen.

11. Juli - Kundgebung und Demo
Alma-Wartenberg-Platz (Altona) ab 18 Uhr

Kundgebung parallel zu den bundesweiten Aktionen am Tag der Urteilsverkündung um 18 Uhr auf dem Alma-Wartenberg-Platz, in Altona. Nach der Kundgebung wird am Tatort, in der Schützenstraße, wo Süleyman Taşköprü ermordet wurde, im Gedenken an Süleyman Taşköprü und andere NSU-Ofer eine Gedenkveranstaltung
durchgeführt.

14. Juli - Demonstration kein schlussstrich
Hansa-Platz (St. Georg) ab 14 Uhr

große Bündnisdemonstration am Samstag nach der Urteilsverkündung durch die Hamburger Innenstadt. Mit dieser Demonstration, die um 14 Uhr am Hansaplatz in St. Georg beginnt, wollen wir deutlich machen, dass mit der Urteilsverkündung kein Schlussstrich unter die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex gezogen werden darf. Aufruf des HBgR hier lesen
Aktionen nach der Urteilsverkndung Hamburg foderung02 foderung03 forderung05Kundgebung und Demonstrationen sind Teil der
bundesweiten #KeinSchlussstrich Aktionen.

Wir laden euch herzlich ein, an beiden Aktionen teilzunehmen und unsere Forderungen zu unterstützen!
Mobilisiert gerne Freundinnen und Freunde!

Solidarische Grüße
HBgR 

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv