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St. Pauli Lauf gegen Rechts
Sonntag, 02. Juni 2019, 8. Lauf gegen Rechts
Nächster angekündigter Termin 14.04. - Achtet auf aktuelle Infos!
Solidarisch gegen Rechte Hetze
Demo: Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegeng Nationalismus / Hamburg
https://www.ein-europa-fuer-alle.de/hamburg
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Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü

- NSU-Prozess mit einem Blick auf die Hamburger Perspektive

kein schlussstrich
Infoveranstaltung am 27. Mai 18, um 18:00 Uhr in Centro Soziale-

Trotz immer neuer Befangenheitsanträge und Verzögerungstaktiken der Verteidigung geht der Prozess gegen fünf Täter_innen des NSU vor dem Oberlandesgericht München nach 5 Jahren zu Ende. Der Prozess wird zur Verurteilung der Angeklagten führen, doch niemand rechnet ernsthaft damit, dass dadurch eine umfassende Aufklärung der komplexen Hintergründe und Verflechtungen der NSU-Mordtaten mit bundesweiten Naziszenen und staatlichen Geheimdiensten erfolgen wird.

Zu viele Fragen, die die Familien der Mordopfer umtreiben, hat das Gericht blockieret.
Die Frage, warum ihr Vater, Ehemann oder Bruder ermordet wurde, wer außer den
Angeklagten zu den Unterstützern oder gar Mittätern des NSU zählte. Die Frage nach
der Rolle der Verfassungsschutzbehörden.

Die Familienangehörigen hatten von Anfang an einen rassistischen Hintergrund vermutet
und diese gegenüber den Ermittlern mitgeteilt, doch weder die Ermittler noch die Medien
hatten diesen Verdacht ernstgenommen. Stattdessen wurden die Familienangehörigen der
ermordeten jahrelang durch rassistische Verdächtigungen und frei erfundene Vorwürfe
jahrelang diskreditiert.

Hier findet ihr den ausführlichen Einladungstext

Im Rahmen eine Info- und Diskussionsveranstaltung am 27 Mai 18, um 18:00 Uhr im Centro Soziale, wollen wir gemeinsam mit den Podiums Teilnehmer_innen den NSU-Prozess in München mit einer Hamburger Perspektive aufgreifen um gemeinsam über die vielen offenen Fragen zu diskutieren.

Eingeladen sind:
Gül Pinar, einer der Nebenklageanwältin der Familie Taşköprü
Christiane Schneider, Fraktion DIE LINKE
Ibrahim Arslan, Überlebender des Brandanschlags in Mölln im November 1992
Osman Taşköprü, Bruder von Süleyman Taşköprü (angefragt) - Interview in der taz vom 22.05.

Mit dieser Info- und Diskussionsveranstaltung und weiteren Aktionen wollen wir ein starkes Signal an die Hamburger Gesellschaft senden und wie der Bruder von Süleyman Taşköprü, Osman Taşköprü, sagt: „es muss ein Aufschrei in Hamburg geben!“. In diesem Sinne freuen wir uns auf zahlreiche Teilnehmer*innen.

Veranstalter:
Hamburger Bündnis gegen Rechts
Initiative für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü

Hier der Aufruf zur Unterzeichnung der Forderungen für die Aufklärungdes Mordes an Süleyman Taşköprü!

Mit diese Info- und Diskussionsveranstaltung sind zwei weitere Aktionen verknüpft:

Die 1. Aktion findet parallel zu den bundesweiten Aktionen am Tag der Urteilsverkündung statt. An diesem Tag X findet eine Kundgebung um 18 Uhr auf dem Alma-Wartenberg-Platz, in Altona statt. Nach der Kundgebung wird am Tatort, in Schützenstraße, wo Süleyman Taşköprü ermordet wurde, im Gedenken an Süleyman Taşköprü und andere NSU-Ofer eine Gedenkveranstaltung
durchgeführt.

Die 2. Aktion in Hamburg wird eine große Bündnisdemonstration am Samstag nach der Urteilsverkündung durch die Hamburger Innenstadt sein. Mit dieser Demonstration, die vom Hamburger Bündnis gegen Rechts geplant wird und um 14 Uhr am Hansaplatz in St. Georg beginnt, wollen wir deutlich machen, dass mit der Urteilsverkündung kein Schlussstrich unter die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex gezogen werden darf.

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Nach unseren Informationen liegen bis jetzt keine Anmeldungen
von Rechts für den kommenden Montag, 14. Mai, vor.

Und ob sie nur pausieren, oder Pegida in Hamburg wirklich Geschichte ist -
wir bleiben wachsam, denn in Hamburg ist kein Platz für Nazis und Rechte Hetze!

2018 Montags gemeinsam gegen rechte Hetze breit neu

Danke an Euch Alle, die ihr uns Montags
solidarisch & lautstark unterstützt habt.

Euer HBgR

07.05.2018 cenAuch der heutige Montag, 07.05.2018 war für uns ein großer Erfolg.

Mit ca. 500 - 600 Demonstranten*innen haben wir erneut ein entschlossenes und solidarisches Zeichen gegen Rechte Hetzte und Rassist*innen gesetzt.

Wer nicht feiert hat schon verloren - unsere heutige Demonstration stand am Vorabend des Tages der Befreiung von Faschismus und Krieg am 08.Mai 1945, auch unter dem Zeichen der Erinnerungspolitik.

Ob Pegida in Hamburg erstmal Geschichte ist, werden die nächste Wochen zeigen - denn es hatte sich für heute doch wieder ein Anmelder für die MMW-Kundgebung gefunden. Das hat allerdings nur zu einer weiteren Schlappe für die Nazis und Rassist*innen geführt. Gerade mal 5 Teilnehmer haben sich auf dem Heidi-Kabel-Platz eingefunden, von denen keiner als Anmelder herhalten wollte, so dass die Polizei die Kundgebung nach 10 min aufgelöst hat.

Unser fortwährender Protest während der letzten Monate, an denen sich teilweise mehr als 1000 Menschen aus unterschiedlichen politischen Spektren und gesellschaftlichen Bereichen beteiligt und dem Rechten Pack in den Weg gestellt haben, hat daran sicherlich einen großen Anteil. Unser SOLIDARISCHER Dank an alle, die mit uns so unermüdlich auf die Straße gegangen sind.

Und ein herzliches Dankeschön an die heutigen Redner*innen, die Moderation, die Lauti-Truppe & an Enormverdadles, die uns heute musikalisch so enthusiastisch unterstüzt haben.

Bei bestem Wetter und super Stimmung haben wir alle gemeinsam Pegida in die angekündigte Sommerpause geschickt - sorgen wir auch weiterhin dafür, dass Nazis niemals der öffentliche
Raum für ihre Hetze überlassen wird!

Und ob sie nur pausieren, oder Pegida in Hamburg wirklich Geschichte ist -
wir bleiben wachsam, denn in Hamburg ist kein Platz für Nazis und Rechte Hetze!

Wir sagen Tschüss Pegida
Solidarität statt rechter Hetze!


Liebe Freundinnen und Freunde,logo kein platz rgb
liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

offensichtlich sind die "Merkel muss weg"-Kundgebungen aus dem rechten Sumpf erst mal vorbei! Der jüngste Post allerdings signalisiert „man pausiere nur“.
Wir bleiben wachsam!

Unsere montäglichen Proteste, an denen sich teilweise deutlich mehr als 1.000 Menschen aus unterschiedlichen politischen Spektren und gesellschaftlichen Bereichen beteiligt und dem Rechten Pack in den Weg gestellt haben, haben mit Sicherheit einen großen Anteil an
dieser Entwicklung.

SOLIDARISCHER Dank an alle, die mit uns so unermüdlich auf die Straße gegangen sind!

Pegida in Hamburg ist damit erstmal Geschichte & wie passend, dass wir das am Vorabend
des 8. Mai lautstark verkünden können … daher wollen wir unsere Demo am Montag, den 7.
Mai auch nicht absagen, sondern als wichtigen Abschluss unseres Protestes durchführen.

Dies umsomehr, als sie am Vorabend des 8. Mai, des Tags der Befreiung stattfindet. Wir wollen die
Demo nutzen, daran zu erinnern, dass diese Befreiung, die der jüdische Kommunist und Resistence-
Kämpfer Peter Gingold die "Morgenröte der Menschheit" genannt hat, unendlich viele Opfer gekostet
hat.

Die Überlebenden aus Widerstand und Verfolgung haben uns mit dem Schwur der befreiten Häftlinge
von Buchenwald einen Auftrag hinterlassen, den es immer wieder in Erinnerung zu rufen gilt:

"Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der
Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel."

Dazu gehört zu allererst dafür zu sorgen, dass Nazis niemals der öffentliche Raum für
ihre Hetze
überlassen wird. Das haben wir gemeinsam in Hamburg deutlich gemacht.
Bleiben wir wachsam.

Als Redner_innen haben wir für den 7. Mai gewonnen:

17.30 Uhr am Gänsemarkt: René Senenko, Deserteursbündnis
18.00 Uhr am Jungfernstieg Ilse Jacob, VVN-BdA
18.30 Uhr vor Saturn Gisela Reich, Auschwitz-Komitee.

Wir werden musikalisch unterstützt von "Enormverdadles".

Die Sonne wird auch dabei sein ...

Kein Platz für Nazis und Rassist*innen
Wir sagen Tschüss Pegida
Solidarität statt rechter Hetze!

Jetzt erst recht - wir machen weiter!

Für Montag, den 7. Mai 2018 haben die Rechten ihre nächste Kundgebung
angekündigt, wie schon am 23. April wieder auf dem Heidi-Kabel-Platz.

Lasst uns sie diesmal noch lauter begrüßen, so dass es für Pegida in Hamburg
das letzte Mal sein wird. Seid kreativ, bringt Eure Freunde mit!

Kommt zu unserer angemeldeten Demonstration, 17:30 Uhr ab Gänsemarkt,
über Jungfernstieg und Mönkebergstraße bis zum Hauptbahnhof - dort werden wir
die Nazis und Rassist*innen, wie schon beim letzten Mal, lautstark und entschlossen
"begrüßen"!

Unsere Demo steht diesmal, am Vorabend des Tages der Befreiung von Faschismus
und Krieg am 08.Mai 1945, unter dem Zeichen der Erinnerungspolitik.

Mit Redebeiträgen von:
René Senenko vom Deserteursbündnis
Gisela Reich für das Auschwitzkommitee
Ilse Jacob für die VVN-BdA Hamburg

Musikact: Enormverdadles
https://www.facebook.com/enormverdadles07/

Wir sagen Tschüss Pegida
Solidarität statt rechter Hetze!

Montags gegen rechte hetze banner breit


Konsum statt Gedenken? Niemals!

Die heutige Kundgebung mit internationaler Beteiligung und insgesamt rund 350 Teilnehmern hat, wie auch die wöchentlich stattfindenden Mahnwachen, deutlich gemacht, warum Gedenken nicht privatisiert werden darf, sonden uns allen gehört!

Die bewegenden Worte, die die Redner*innen:

Esther Bejarano, Vorsitzende Auschwitzkomitee, Ehrenpräsidentin VVN-BdA
Ruth Marie Kröger, hat gelesen aus den Erinnerungen der Widerstandskämperin Lucie Suhling20180502 183721
Wolfgang Kopitzsch, Bundesvorsitzender AvS
Michael Weber, hat eine Erinnerung Werner Stenders an das Stadthaus gelesen
Ruth Barriff, Großbritannien, Tochter von Werner Stender
Martine Letterie, NL, Vizepräsidentin Amicale Internationale KZ Neuengamme
Magda Wajsen, Polen
Cornelia Kerth, Bundesvorsitzende VVN-BdA
Musikalische Umrahmung: Karsten Glinski (Saxophon)

heute in ihren Redebeiträgen gefunden haben, haben erneut eindringlich bewiesen, wie unerlässlich eine Sichtbarmachung dieses Ortes als zentrale Stätte des Nazi-Terrors und als würdiger Dokumentations- und Erinnerungsort an den antifaschistischen Widerstand und die Verfolgung in Hamburg ist.

Damit nicht wieder geschieht, was damals geschah.

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv