Ab 05.09. jeden 1. Mittwoch in Hamburg - rechter Hetze entgegentreten! Kein Platz für Nazis und Rassist*innen
Demo Mi., 07. Nov 2018 um 17:30 Uhr Hachmannplatz
+++ Mahnwache am Stadthaus +++ jeden Freitag +++ 17:00 - 18:00 Uhr +++
Petition unterschreiben
Misch Dich ein! AGR Aktiventreff
Treffen jede gerade Kalenderwoche Dienstag, 19 Uhr, Raum Kubus, Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 HH
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü

Veranstaltungen und Vorbereitungen auf die
UrteilsverkündungTag X Hamburg

Die Forderungen für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü können weiterhin unterstützt werden

 

Versäumnisse benennen, Aufklärung durchsetzen, Rassismus entgegentreten

Im Frühsommer wird voraussichtlich das Urteil im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und vier weitere Angeklagte in München fallen. Wir sind auch nach viereinhalb Jahren und über 400 Verhandlungstagen der Meinung, dass die Aufklärung durch den Prozess vollkommen ungenügend bleibt und es keinen Schlussstrich im NSU-Komplex geben darf. Die Überlebenden des Naziterrors und die Angehörigen der zehn durch den NSU ermordeten Menschen fordern weiterhin Aufklärung, weil auch der Prozess von Beginn an weder das Umfeld des NSU noch die staatlichen Verstrickungen in diese Szene beleuchtete.

Einseitige Ermittlungen und fehlende Aufklärung gibt es auch in Hamburg

Die Opfer und ihre Angehörigen werden allein gelassen

Solidarität bedeutet:

  • Vollständige Aufklärung über das NSU-Netzwerk sowie seine staatliche Verstrickung
  • Auch Hamburg braucht einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss
  • Solidarität mit den Opfern des NSU und deren Angehörigen – Entschädigung und Entschuldigung
  • Institutionalisierter Rassismus muss erkannt und beseitigt werden
  • Heute sind die AfD und ihr völkisches Umfeld der Nährboden für rechte Gewalt – sie müssen entschlossen bekämpft werden
  • Keinen Schlussstrich - Das Problem heißt Rassismus

Demonstration am Samstag nach dem NSU-Urteil

hier geht es zu unserem Aufruf

zur Website der Initiative für die Aufklärung des Mordes an SüleymanTaşköprü kommt ihr hier

Euer HBgR

 

Neuer Rekord: bei tollem Wetter und Super Stimmung nahmen um die 3.500 Läufer*innen am 7. Lauf gegen Rechts der Marathon Abteilung des FC St. Pauli teil.

Wir sagen DANKE! Euch allen, die heute links um die Alster gelaufen sind, um ein starkes Zeichen zu setzen gegen Faschismus, Rechtspopulismus und Rassismus. Danke an die Organisator*innen und Helfer*innen, den "Rapfugees", die uns musikalisch begleitet haben & allen Gästen und Freund*innen, die heute auf der Grillwiese am Schwanenwik mit dabei waren. Es war ein toller Tag - wir sehen uns wieder nächstes Jahr!

Fight fascism – refugees welcome!

St. Pauli Lauf gegen Rechts facebook

Hier unsere Bildergalerie

 

 

 


 

LgR 2018Der 7. Lauf gegen Rechts findet am Sonntag, den 27. Mai 2018, wieder an der Außenalster statt. Start ist um 10 Uhr auf der Grillwiese am Schwanenwik. Mit dem Lauf gegen Rechts (7,4 km links rum um die Alster) wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen: Während die Rassisten der AfD mit ihrer Hetze gegen Geflüchtete und ihrer menschenverachtenden Politik überall an Zulauf gewinnen und in die Parlamente einziehen, setzen wir ein Zeichen gegen Faschismus, Rechtspopulismus und Fremdenhass, in dem wir gegen Rechts laufen. Die bei dieser Veranstaltung gesammelten Gewinne gehen in voller Höhe als Spende an das Hamburger Bündnis gegen Rechts sowie Flüchtlings- und antirassistische Initiativen. Wir wollen damit dessen wichtige Arbeit unterstützen, denn der Kampf gegen Faschismus, Rechtspopulismus und Fremdenhass kostet nicht nur Kraft und Mut, sondern auch Geld.

Anmeldung
Ausschreibung

Unser solidarischer Dank an die Organisator*innen der Marathon Abteilung des FC St. Pauli!

Euer HBgR

 

 

 

- NSU-Prozess mit einem Blick auf die Hamburger Perspektivekein schlussstrich
Infoveranstaltung am 27. Mai 18, um 18:00 Uhr in Centro Soziale-

Trotz immer neuer Befangenheitsanträge und Verzögerungstaktiken der Verteidigung geht der Prozess gegen fünf Täter_innen des NSU vor dem Oberlandesgericht München nach 5 Jahren zu Ende. Der Prozess wird zur Verurteilung der Angeklagten führen, doch niemand rechnet ernsthaft damit, dass dadurch eine umfassende Aufklärung der komplexen Hintergründe und Verflechtungen der NSU-Mordtaten mit bundesweiten Naziszenen und staatlichen Geheimdiensten erfolgen wird.

Zu viele Fragen, die die Familien der Mordopfer umtreiben, hat das Gericht blockieret.
Die Frage, warum ihr Vater, Ehemann oder Bruder ermordet wurde, wer außer den
Angeklagten zu den Unterstützern oder gar Mittätern des NSU zählte. Die Frage nach
der Rolle der Verfassungsschutzbehörden.

Die Familienangehörigen hatten von Anfang an einen rassistischen Hintergrund vermutet
und diese gegenüber den Ermittlern mitgeteilt, doch weder die Ermittler noch die Medien
hatten diesen Verdacht ernstgenommen. Stattdessen wurden die Familienangehörigen der
ermordeten jahrelang durch rassistische Verdächtigungen und frei erfundene Vorwürfe
jahrelang diskreditiert.

Hier findet ihr den ausführlichen Einladungstext

Im Rahmen eine Info- und Diskussionsveranstaltung am 27 Mai 18, um 18:00 Uhr im Centro Soziale, wollen wir gemeinsam mit den Podiums Teilnehmer_innen den NSU-Prozess in München mit einer Hamburger Perspektive aufgreifen um gemeinsam über die vielen offenen Fragen zu diskutieren.

Eingeladen sind:
Gül Pinar, einer der Nebenklageanwältin der Familie Taşköprü
Christiane Schneider, Fraktion DIE LINKE
Ibrahim Arslan, Überlebender des Brandanschlags in Mölln im November 1992
Osman Taşköprü, Bruder von Süleyman Taşköprü (angefragt) - Interview in der taz vom 22.05.

Mit dieser Info- und Diskussionsveranstaltung und weiteren Aktionen wollen wir ein starkes Signal an die Hamburger Gesellschaft senden und wie der Bruder von Süleyman Taşköprü, Osman Taşköprü, sagt: „es muss ein Aufschrei in Hamburg geben!“. In diesem Sinne freuen wir uns auf zahlreiche Teilnehmer*innen.

Veranstalter:
Hamburger Bündnis gegen Rechts
Initiative für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü

Hier der Aufruf zur Unterzeichnung der Forderungen für die Aufklärungdes Mordes an Süleyman Taşköprü!

Mit diese Info- und Diskussionsveranstaltung sind zwei weitere Aktionen verknüpft:

Die 1. Aktion findet parallel zu den bundesweiten Aktionen am Tag der Urteilsverkündung statt. An diesem Tag X findet eine Kundgebung um 18 Uhr auf dem Alma-Wartenberg-Platz, in Altona statt. Nach der Kundgebung wird am Tatort, in Schützenstraße, wo Süleyman Taşköprü ermordet wurde, im Gedenken an Süleyman Taşköprü und andere NSU-Ofer eine Gedenkveranstaltung
durchgeführt.

Die 2. Aktion in Hamburg wird eine große Bündnisdemonstration am Samstag nach der Urteilsverkündung durch die Hamburger Innenstadt sein. Mit dieser Demonstration, die vom Hamburger Bündnis gegen Rechts geplant wird und um 14 Uhr am Hansaplatz in St. Georg beginnt, wollen wir deutlich machen, dass mit der Urteilsverkündung kein Schlussstrich unter die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex gezogen werden darf.

Banner

gerne weisen wir auf diese Veranstaltung hin:

Freitag, 18. Mai um 19:00 Uhrantifatresen banner

Karten für die gemeinsame Busanreise aus Hamburg gibt es bei der Mobiveranstaltung, im Schanzenbuchlanden und im Infoladen Wilhelmsburg - Busticket 10 €

Aufruf zum NoTddZ am 02. Juni 2018 in Goslar

alle weiteren Infos hier

Nach unseren Informationen liegen bis jetzt keine Anmeldungen
von Rechts für den kommenden Montag, 14. Mai, vor.

Und ob sie nur pausieren, oder Pegida in Hamburg wirklich Geschichte ist -
wir bleiben wachsam, denn in Hamburg ist kein Platz für Nazis und Rechte Hetze!

2018 Montags gemeinsam gegen rechte Hetze breit neu

Danke an Euch Alle, die ihr uns Montags
solidarisch & lautstark unterstützt habt.

Euer HBgR

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv