Achtet auf aktuelle Ankündigungen
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Treffen jede gerade Kalenderwoche Dienstag, 19 Uhr, Raum Kubus, Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 HH
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü

Am vergangenen Mittwoch stellten sich über zehntausend Menschen in Hamburg 05.09. Fronttransparent
den rechten Anti-Merkel-Protesten entgegen.
Unsere Bündnis-demonstration startete um 17:30 Uhr am Haupt-bahnhof mit mehreren tausend Menschen unterschiedlicher politischer Orientierungen. Musikalisch unterstützt wurden wir von den Rapfugees.

Kraftvolle und motivierende Redebeiträge auf unserer Demonstration gab es von:

Lesben gegen Rechts

Hamburger Bündnis gegen Rechts

Lampedusa in Hamburg – We are here to stay,
Seebrücke Hamburg

GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Menschen aus der afghanischen und
der kurdischen Community

 Durch die Innenstadt zogen wir zum Jungferstieg, wo weitere Tausende Teilnehmer*innen der "Stimmen der Vielfalt" Demonstration, die am Stephansplatz gestartet war, und schon erwarteten. Gemeinsam, bunt, lautstark und solidarisch verteilten sich die insgesamt über 10.000 Menschen um den Gänsemarkt und protestierten lautstark gegen die Rechten. Zum Umzingeln des Gänsemarktes hatte im Vorfeld bereits die Kampagne „Antifaschistischer Mittwoch“ eingeladen (antifamittwoch.blogsport.eu).

Auf Seiten der Rechten wurde, wie bereits in Chemnitz, das Bündnis aus AfD und Neonazis sichtbar. Anmelder soll ein bekannter Neonazi gewesen sein. Gardlo und seine rechten Hooligan-Freunde  übernahmen die Organisation der Veranstaltung. Als erster Redner sprach der Landesvorsitzende der AfD-Mecklenburg-Vorpommern. Über der Veranstaltung wurde mit dem PlakatIMG 20180905 182625 "Ihr seid bald weniger" eine offene Drohung an die umstehenden Menschen und Pressevertreter*innen nach außen getragen. Mindestens ein Medienvertreter wurde von einem Teilnehmer direkt ins Gesicht geschlagen. Der Versuch der Hamburger AfD, die Anti-Merkel-Proteste als legitimen bürgerlichen Protest darzustellen, kann erneut als gescheitert gelten. Es ist ein Bündnis von Neonazis, rechten Hooligans und AfD-Funktionären, die gemeinsam gegen Medien, Geflüchtete und Andersdenkende hetzen und sich inzwischen unverhohlen ihren Tod herbei wünschen.

einen Analyse Text gibt es z.B. hier: http://keinpegidainhamburg.blogsport.de/

Die nächste Anti-Merkel-Kundgebung findet am 3. Oktober am Gänsemarkt statt.
Gegenkundgebung ist angemeldet - achtet auf die aktuellen Ankündigungen!

Wir bedanken uns bei allen, die mit uns auf der Straße waren! Im Besonderen bei denen,
die Rede- und Musikbeiträge gehalten haben! Wir nehmen auch weiterhin den Nazis die Räume und gehen dorthin, wo sie ihre Hetze verbreiten!

Solidarität statt Rechter Hetze – Kein Fußbreit den Rassist*innen!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv