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Kein Schlussstrich - Demonstration am Samstag nach dem NSU-Urteil!
Kundgebung am Tag der Urteilsverkündung >>> Hamburg-Altona (Alma-Wartenburg-Platz) 18 Uhr
Demonstration am Samstag nach der Urteilsverkündung >>> Hansaplatz, Hamburg 14 Uhr
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Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü

Erklärung an das Bezirksamt HH-Mitte / Ausländerbehörde und Behörde für Inneres und Sport

Wir, das Hamburger Bündnis gegen Rechts, erklären uns solidarisch mit unserem langjährigen politischen Weggefährten Ertugrul (Adil) Yigit und fordern das Bezirksamt Hamburg-Mitte auf, die Aufenthaltsgenehmigung, die nur bis Ende Februar 2018 erteilt wurde, umgehend zu verlängern.

Wir kennen Adil Yigit seit Jahrzehnten und schätzen sein Eintreten für eine solidarische, multikulturelle Gesellschaft, sein Engagement gegen Rassismus und Faschismus, seine journalistische Arbeit und sein Kampf für Menschenrechte hier und in der Türkei. Wir können die behaupteten Abschiebegründe in keiner Weise nachvollziehen. Adil Yigit lebt seit über 35 Jahren in Hamburg. Hier ist sein Lebensmittelpunkt, hier arbeitet er seit Jahrzehnten, hier hat er ein familiäres und soziales Umfeld.

Eine Abschiebung in die Türkei bedeutet für Herrn Yigit mit hoher Wahrscheinlichkeit Repression seitens der türkischen Sicherheitsbehörden, möglicherweise auch Gefängnis. Der Umgang mit kritischen Journalisten und Oppositionellen in der Türkei ist hinreichend bekannt. Informationen können Sie z.B. bei Amnesty International finden, die eine Kampagne für die Meinungsfreiheit in der Türkei führen.

Selbst der Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, äußerte sich anlässlich des umstrittenen Besuchs des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu im Frühjahr 2017 dahingehend, dass die Türkei immer mehr zur Autokratie werde, dass Journalisten und Oppositionelle in der Türkei verhaftet und rechtsstaatliche Prinzipien missachtet würden.

Wir bitten Sie, Ihre Entscheidung zu ändern und für eine dauerhafte Lebensperspektive in Hamburg von Herrn Yigit einzutreten.

Mit freundlichen Grüßen
Hamburger Bündnis gegen Rechts

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