AfD-Watch Hamburg geht online…
Informationspool zur kritischen Auseinandersetzung mit der Hamburger AfD
+++ Mahnwache am Stadthaus +++ jeden Freitag von 17.00 – 18.00 Uhr Stadthausbrücke / Ecke Neuer Wall +++
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Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü

Liebe Freundinnen und Freunde,image009

gerne laden wir herzlich mit ein zur Veranstaltung GEGEN DAS VERGESSEN des Auschwitz-Komitees zur Erinnerung an die Pogromnacht am 9. November 1938

am Donnerstag, 7. November 2019 um 19.30 Uhr im Hörsaal Sozialökonomie (Ex-HWP) auf dem Campus der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 9:

"Eine falsch eingesetzte Feder machte den Schalter unbrauchbar."
Zwangsarbeit bei Siemens und Sabotage im Frauen-KZ Ravensbrück.

Mit Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück,
den Töchtern der im KZ Ravensbrück Inhaftierten Katharina Jacob aus Hamburg
und Katharina (Käthe) Jonas aus Hessen, Ilse Jacob und Rosel Vadehra-Jonas,
Henning Fischer, Autor des Buches: Überlebende als Akteurinnen. Die Frauen
der Lagergemeinschaften Ravensbrück. Biografische Erfahrung und politisches
Handeln, 1945 bis 1989 und Kurator der neuen Ausstellung anlässlich der
60-Jahr-Feier der Gründung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
am 14. September - und anderen.

Anschließend: Konzert mit Bejarano & Microphone Mafia. Eintritt: frei
http://www.auschwitz-komitee.de/gegen-das-vergessen-eine.falsch-eingesetzte-feder-machte-den-schalter-unbrauchbar/

PDF zur Veranstaltung

GEW TagungEs geht uns alle an - Tagung zu Strategien gegen Rechts

Was die Neue Rechte „Metapolitik“ nennt, bezeichnet eine Strategie, bei der die gesellschaftlichen Wertevorstellungen nach und nach zugunsten rechter Ideologien verändert werden sollen, um die „Meinungsführerschaft“ zu erlangen. Bildung und Kultur nehmen in diesem Szenario eine Schlüsselrolle ein. Inner- und außerparlamentarisch spüren wir deshalb seit einigen Jahren in Strukturen der Kultur sowie der Bildung die Versuche, eine nationalistisch, völkisch und homogen gedachte Vision der „deutschen Kultur“ zu implementieren.

Eine selbstverständlich demokratische, antifaschistische Haltung wird von rechten Parteien als „linksextreme Propaganda“ betitelt. Akteur*innen aus Kultur und Bildung sind in der freien Ausübung ihrer Tätigkeit bedroht. Aber nicht Einzelne sind mit diesen Angriffen gemeint – sie sind symptomatisch für die versuchte Einflussnahme auf die gesamte Gesellschaft: diese Gesellschaft ist heterogen, und ihre Repräsentation auf Bühnen und Bildern, in Schulbüchern und in der Jugendarbeit muss es auch sein.

Erstmals sollen auf der Tagung in Hamburg Erfahrungen aus Kultur und Bildung zusammengebracht werden, um Netzwerke zwischen Kulturschaffenden, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Lehrkräften, Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen, Medienmacher*innen, Bildungsträger*innen und allen anderen Betroffenen bzw. Interessierten zu bilden. Theoretischer Input trifft auf praktischen Erfahrungsaustausch zur Entwicklung konkreter Handlungsoptionen, in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen. Wir wollen uns kennenlernen, positionieren, solidarisieren – für eine inklusive und diverse Gesellschaft, für freie Bildung und Kultur.
Anmeldung

Eintritt frei
Eine Kooperation von GEW Hamburg, Kampnagel, Hamburger Bündnis gegen Rechts, Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, AStA Uni Hamburg, AStA HAW Hamburg, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, DGB Hamburg, ver.di Hamburg

DEMONSTRATION AM SAMSTAG 12. OKTOBERSeit 101019 neu am Carlebach Platz
13.30 Uhr Uhr: Joseph-Carlebach-Platz (Uni-Viertel)

++AUF ALLEN KANÄLEN WEITERLEITEN++

Am Mittwoch hat in Halle ein Rechtsterrorist zwei Menschen ermordet. Zuvor versuchte er minutenlang, die örtliche Synagoge zu stürmen – ausgerüstet mit mehreren Schusswaffen, Sprengsätzen und Molotow Cocktails. Nur der stabilen Sicherheitstür ist es zu verdanken, dass die 80 Gemeindemitglieder noch am Leben sind, die sich zu diesem Zeitpunkt dort aufhielten.

Wir rufen deshalb alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, morgen (Samstag, 12. Oktober) mit uns auf die Straße zu gehen: Wir sind bestürzt über den Anschlag und in tiefer Trauer wegen der Toten, solidarisch mit allen Betroffenen rechter Gewalt – und zutiefst entschlossen, diesen Verhältnissen den Kampf anzusagen.

Der Rechtsterrorist Stephan B. mag alleine gehandelt haben und doch ist er kein Einzeltäter – er hat sich radikalisiert und gehandelt in einem gesellschaftlichen Klima, in dem Antisemitismus und Rassismus immer offensiver um sich greifen. Nach der Hinrichtung von Walter Lübcke im Juni ist die Tat von Halle in diesem Jahr bereits der zweite tödliche Anschlag von Rechtsterroristen – und wir müssen befürchten, dass es nicht die einzigen bleiben. Denn während sich im ganzen Land, in der Bundeswehr und in der AfD Rojavarechtsterroristische Netzwerke immer selbstbewusster organisieren, verharmlost Innenminister Horst Seehofer kontinuierlich die Gefahr – die er mit seiner rechtspopulistischen Rhetorik selber anheizt.

Kommt daher morgen zum Joseph-Carlebach-Platz. Dort, bei der Jüdischen Gemeinde und am Platz der ehemaligen Synagoge, die 1939 von den Nazis abgerissen wurde, wollen wir den Toten von Halle und allen Opfern des Antisemitismus gedenken und anschließend mit einer Demonstration zum Bahnhof Schanzenviertel laufen.

Dort wird um 15 Uhr eine Demonstration gegen den türkischen Angriffskrieg gegen Rojava stattfinden, der wir uns mit einem Antifa-Block anschließen möchten.

Denn egal, ob Halle oder Rojava:
SCHULTER AN SCHULTER GEGEN DEN FASCHISMUS!

Jetzt erst recht und immer wieder – wir machen weiter!

Das HBgR möchte an dieser Stelle noch einmal allen Beteiligten für ihr Engagement, ihr Durchhaltevermögen und ihre solidarische Unterstützung in jeglicher Form explizit danken!!!

18 Gegendemonstrationen in 1 ½ Jahren von Solidarisch gegen Rechte Hetze Neu
„Solidarisch gegen Rechte Hetze“

mit insgesamt mehreren tausenden Teilnehmer*innen hat unzweifelhaft gezeigt, dass der dauerhafte Protest der antifaschistischen Zivilgesellschaft gegen „MMW“ und „Deutscher Michel wach auf“ dafür gesorgt hat, sich diesem rechten Treiben erfolgreich zu widersetzen.

Dazu hier das Fazit von Michael Stürzenberger, einem der rechten Redner von vielen und auch der hoffentlich letzten Kundgebung am 29.09.2019 dieser Art in Hamburg:

"Es wird dann jetzt wohl erstmal keine weiteren Veranstaltungen in der
Richtung geben. Es ist einfach zu wenig Unterstützung da ... Hamburg ist
einfach ein links dominiertes Loch und wenn du teilweise 10.000
Gegendemonstranten hast, dann traut sich dann kaum einer mehr."

Wer sich sich das antun mag, ohne den rechten Link direkt
aufzurufen und zu pushen, kann sich das hier in voller Länge anschauen.

Wir nehmen auch weiterhin den Nazis die Räume und gehen dorthin,
wo sie ihre Hetze verbreiten.

Front HBgR 2018

Jetzt am Start: „AfD-Watch Hamburg“. Dieser Blog ist eine Initiative des Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR), das seit 2005 regelmäßig über die inhaltlichen Schwerpunkte der extremen Rechten inner- und außerhalb der Bürgerschaft recherchiert und berichtet. Die über Jahre gewonnene Expertise des HBgR erhält nun mit diesem Watch-Blog rund um die Aktivitäten der AfD eine neue Publikationsplattform. Zudem werden hier regelmäßig Beiträge von verschiedenen Gastautor*innen aus Wissenschaft, Journalismus und Zivilgesellschaft veröffentlicht.

Mit AfD-Watch Hamburg möchten wir einen Informationspool zur kritischen Auseinandersetzung mit der Hamburger AfD schaffen. Der Blog setzt sich mit der konkreten parlamentarischen Arbeit der AfD in der Bürgerschaft auseinander und dokumentiert, welche Menschen, Gruppen und Initiativen immer wieder ins Zielvisier der AfD geraten. Wir werden auch den Bürgerschaftswahlkampf der extrem rechten Partei publizistisch begleiten. Hier geht´s zum Blog

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