Forderungen für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü unterstützen!
Kein Schlussstrich - Demonstration am Samstag nach dem NSU-Urteil!
Schon über 160 Unterstützer*innen! Aufruf jetzt unterschreiben!
+++ Mahnwache am Stadthaus +++ jeden Freitag +++ 17:00 - 18:00 Uhr +++
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Treffen jede gerade Kalenderwoche Dienstag, 19 Uhr, Raum Kubus, Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 HH
28. Mai 2018 - jetzt anmelden

- NSU-Prozess mit einem Blick auf die Hamburger Perspektivekein schlussstrich
Infoveranstaltung am 27. Mai 18, um 18:00 Uhr in Centro Soziale-

Trotz immer neuer Befangenheitsanträge und Verzögerungstaktiken der Verteidigung geht der Prozess gegen fünf Täter_innen des NSU vor dem Oberlandesgericht München nach 5 Jahren zu Ende. Der Prozess wird zur Verurteilung der Angeklagten führen, doch niemand rechnet ernsthaft damit, dass dadurch eine umfassende Aufklärung der komplexen Hintergründe und Verflechtungen der NSU-Mordtaten mit bundesweiten Naziszenen und staatlichen Geheimdiensten erfolgen wird.

Zu viele Fragen, die die Familien der Mordopfer umtreiben, hat das Gericht blockieret.
Die Frage, warum ihr Vater, Ehemann oder Bruder ermordet wurde, wer außer den
Angeklagten zu den Unterstützern oder gar Mittätern des NSU zählte. Die Frage nach
der Rolle der Verfassungsschutzbehörden.

Die Familienangehörigen hatten von Anfang an einen rassistischen Hintergrund vermutet
und diese gegenüber den Ermittlern mitgeteilt, doch weder die Ermittler noch die Medien
hatten diesen Verdacht ernstgenommen. Stattdessen wurden die Familienangehörigen der
ermordeten jahrelang durch rassistische Verdächtigungen und frei erfundene Vorwürfe
jahrelang diskreditiert.

Hier findet ihr den ausführlichen Einladungstext

Im Rahmen eine Info- und Diskussionsveranstaltung am 27 Mai 18, um 18:00 Uhr im Centro Soziale,
wollen wir gemeinsam mit den Podiums Teilnehmer_innen den NSU-Prozess in München mit einer
Hamburger Perspektive aufgreifen um gemeinsam über die vielen offenen Fragen zu diskutieren.

Eingeladen sind:
Gül Pinar, einer der Nebenklageanwältin der Familie Taşköprü
Christiane Schneider, Fraktion DIE LINKE
Ibrahim Arslan, Überlebender des Brandanschlags in Mölln im November 1992
Osman Taşköprü, Bruder von Süleyman Taşköprü (angefragt)

Mit dieser Info- und Diskussionsveranstaltung und weiteren Aktionen wollen wir ein starkes Signal
an die Hanburger Gesellschaft senden und wie der Bruder von Süleyman Taşköprü,
Osman Taşköprü, sagt: „es muss ein Aufschrei in Hamburg geben!“. In diesem Sinne freuen wir
uns auf zahlreiche Teilnehmer*innen.

Veranstalter:
Hamburger Bündnis gegen Rechts
Initiative für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü

Hier der Aufruf zur Unterzeichnung der Forderungen für die Aufklärungdes Mordes an Süleyman Taşköprü!

Mit diese Info- und Diskussionsveranstaltung sind zwei weitere Aktionen verknüpft:

Die 1. Aktion findet parallel zu den bundesweiten Aktionen am Tag der Urteilsverkündung statt.
An diesem Tag X findet eine Kundgebung um 18 Uhr auf dem Alma-Wartenberg-Platz, in Altona
statt. Nach der Kundgebung wird am Tatort, in Schützenstraße, wo Süleyman Taşköprü ermordet
wurde, im Gedenken an Süleyman Taşköprü und andere NSU-Ofer eine Gedenkveranstaltung
durchgeführt.

Die 2. Aktion in Hamburg wird eine große Bündnisdemonstration am Samstag nach der
Urteilsverkündung
durch die Hamburger Innenstadt sein. Mit dieser Demonstration, die vom
Hamburger Bündnis gegen Rechts geplant wird und um 14 Uhr am Hansaplatz in St. Georg
beginnt, wollen wir deutlich machen, dass mit der Urteilsverkündung kein Schlussstrich unter
die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex gezogen werden darf.

Banner

Nach unseren Informationen liegen bis jetzt keine Anmeldungen
von Rechts für den kommenden Montag, 14. Mai, vor.

Und ob sie nur pausieren, oder Pegida in Hamburg wirklich Geschichte ist -
wir bleiben wachsam, denn in Hamburg ist kein Platz für Nazis und Rechte Hetze!

2018 Montags gemeinsam gegen rechte Hetze breit neu

Danke an Euch Alle, die ihr uns Montags
solidarisch & lautstark unterstützt habt.

Euer HBgR

gerne weisen wir auf diese Veranstaltung hin:

Freitag, 18. Mai um 19:00 Uhrantifatresen banner

Karten für die gemeinsame Busanreise aus Hamburg gibt es bei der Mobiveranstaltung, im Schanzenbuchlanden und im Infoladen Wilhelmsburg - Busticket 10 €

Aufruf zum NoTddZ am 02. Juni 2018 in Goslar

alle weiteren Infos hier

Auch der heutige Montag, 07.05.2018 war für uns ein großer Erfolg.07.05.2018 cen
Mit ca. 500 - 600 Demonstranten*innen haben wir erneut ein entschlossenes
und solidarisches Zeichen gegen Rechte Hetzte und Rassist*innen gesetzt.

Wer nicht feiert hat schon verloren - unsere heutige Demonstration stand am Vorabend des Tages der Befreiung von Faschismus und Krieg am 08.Mai 1945, auch unter dem Zeichen der Erinnerungspolitik.

Ob Pegida in Hamburg erstmal Geschichte ist, werden die nächste Wochen zeigen - denn es hatte sich für heute doch wieder ein Anmelder für die MMW-Kundgebung gefunden. Das hat allerdings nur zu einer weiteren Schlappe für die Nazis und Rassist*innen geführt. Gerade mal 5 Teilnehmer haben sich auf dem Heidi-Kabel-Platz eingefunden, von denen keiner als Anmelder herhalten wollte, so dass die Polizei die Kundgebung nach 10 min aufgelöst hat.

Unser fortwährender Protest während der letzten Monate, an denen sich teilweise mehr als 1000 Menschen aus unterschiedlichen politischen Spektren und gesellschaftlichen Bereichen beteiligt und dem Rechten Pack in den Weg gestellt haben, hat daran sicherlich einen großen Anteil. Unser SOLIDARISCHER Dank an alle, die mit uns so unermüdlich auf die Straße gegangen sind.

Und ein herzliches Dankeschön an die heutigen Redner*innen, die Moderation,
die Lauti-Truppe & an Enormverdadles, die uns heute musikalisch so enthusiastisch
unterstüzt haben.

Bei bestem Wetter und super Stimmung haben wir alle gemeinsam Pegida in die angekündigte
Sommerpause geschickt - sorgen wir auch weiterhin dafür, dass Nazis niemals der öffentliche
Raum für ihre Hetze überlassen wird!

Und ob sie nur pausieren, oder Pegida in Hamburg wirklich Geschichte ist -
wir bleiben wachsam, denn in Hamburg ist kein Platz für Nazis und Rechte Hetze!

Wir sagen Tschüss Pegida
Solidarität statt rechter Hetze!

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,logo kein platz rgb
liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

offensichtlich sind die "Merkel muss weg"-Kundgebungen aus dem rechten
Sumpf erst mal vorbei! Der jüngste Post allerdings signalisiert „man pausiere nur“.
Wir bleiben wachsam!

Unsere montäglichen Proteste, an denen sich teilweise deutlich mehr als 1.000 Menschen
aus unterschiedlichen politischen Spektren und gesellschaftlichen Bereichen beteiligt und
dem Rechten Pack in den Weg gestellt haben, haben mit Sicherheit einen großen Anteil an
dieser Entwicklung. SOLIDARISCHER Dank an alle, die mit uns so unermüdlich auf die
Straße gegangen sind!

Pegida in Hamburg ist damit erstmal Geschichte & wie passend, dass wir das am Vorabend
des 8. Mai lautstark verkünden können … daher wollen wir unsere Demo am Montag, den 7.
Mai auch nicht absagen, sondern als wichtigen Abschluss unseres Protestes durchführen.

Dies umsomehr, als sie am Vorabend des 8. Mai, des Tags der Befreiung stattfindet. Wir wollen die
Demo nutzen, daran zu erinnern, dass diese Befreiung, die der jüdische Kommunist und Resistence-
Kämpfer Peter Gingold die "Morgenröte der Menschheit" genannt hat, unendlich viele Opfer gekostet
hat.

Die Überlebenden aus Widerstand und Verfolgung haben uns mit dem Schwur der befreiten Häftlinge
von Buchenwald einen Auftrag hinterlassen, den es immer wieder in Erinnerung zu rufen gilt:

"Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der
Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel."

Dazu gehört zu allererst dafür zu sorgen, dass Nazis niemals der öffentliche Raum für
ihre Hetze
überlassen wird. Das haben wir gemeinsam in Hamburg deutlich gemacht.
Bleiben wir wachsam.

Als Redner_innen haben wir für den 7. Mai gewonnen:

17.30 Uhr am Gänsemarkt: René Senenko, Deserteursbündnis
18.00 Uhr am Jungfernstieg Ilse Jacob, VVN-BdA
18.30 Uhr vor Saturn Gisela Reich, Auschwitz-Komitee.

Wir werden musikalisch unterstützt von "Enormverdadles".

Die Sonne wird auch dabei sein ...

Kein Platz für Nazis und Rassist*innen
Wir sagen Tschüss Pegida
Solidarität statt rechter Hetze!

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv