Ab 05.09. jeden 1. Mittwoch in Hamburg - rechter Hetze entgegentreten! Kein Platz für Nazis und Rassist*innen
Demo Mi., 07. Nov 2018 um 17:30 Uhr Hachmannplatz
+++ Mahnwache am Stadthaus +++ jeden Freitag +++ 17:00 - 18:00 Uhr +++
Petition unterschreiben
Misch Dich ein! AGR Aktiventreff
Treffen jede gerade Kalenderwoche Dienstag, 19 Uhr, Raum Kubus, Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 HH
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü

Wie Ihr sicher schon der Presse entnommen habt, ist die für den 3. Oktober geplante
MMW - Kundgebung abgesagt worden.

Das ist ein Erfolg für alle, die sich an den vielfältigen Protesten beteiligt haben -
zuletzt haben am 5. September mehr als 10.000 Menschen gegen ca. 180 Nazis und
Rassist*innen auf dem Gänsemarkt protestiert,
und damit ein starkes Signal für eine
offene und solidarische Gesellschaft gesetzt!

Wir haben nun unsere Demonstration "Mittwochs Gemeinsam Gegen Rechte Hetze -
Nazis und Rassist*innen entgegentreten" für den 3. Oktober ebenfalls abgesagt.

Allerdings ist weiter Aufmerksamkeit notwendig: die für 7. November und 5. Dezember
geplanten "Merkel-muss-weg" - Kundgebungen werden nach
aktuellem Stand trotzdem stattfinden.
Deshalb bereiten wir auch für diese beiden Termine weiterhin Demo und Kundgebung vor und wünschen
uns wieder eine breite, kreative & lautstarke Beteiligung.

Achtet bitte auf die aktuellen Infos auf allen Kanälen!

In Hamburg ist Kein Platz Für Nazis und Rassist*innen - Solidarität statt Rechter Hetze!

Wir sehen uns am 29. September auf der Parade "United Aginst Racism" 12 Uhr Rathausmarkt

neonschwarz 2018United against racism

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir bewerten die Absage der Merkel-muss-weg-Kundgebung für den 03. Oktober
„ auch mal ganz vorsichtig als Erfolg“ 2018 03 05 Wir sagen tschuess– und erst jetzt werden die Akteure auch endlich
als das benannt was sie sind - „Rechtsradikale sagen Versammlung in Hamburg ab“

Unser Dank an alle, die sich an den vielfältigen Gegenprotesten beteiligt haben, ihr seid großartig!
Achtet bitte trotzdem aktuelle Infos auf allen Kanälen, denn in Hamburg ist Kein Platz Für Nazis und Rassist*innen!

Ob die für den 07. November und den 05 Dezember angekündigten MMW-Kundgebungen auf dem Gänsemarkt trotzdem stattfinden, wissen wir noch nicht. Daher erhalten wir unsere Anmeldungen aufrecht.

Lasst uns gegebenenfalls auch im November und Dezember wieder gemeinsam dafür sorgen, dass ihre Hetzreden von uns lautstark übertönt werden - Solidarität statt Rechter Hetze, keinen Fußbreit den Rassist*innen!

Seid laut, seid kreativ, bringt Eure Freunde mit! Weitere Infos zu unseren Demonstrationen, Start, Ziel, Redner*innen und Musikact auf den Demo's findet Ihr dann hier und auf Facebook.

Wir sagen Tschüss Pegida, Solidarität statt rechter Hetze!

Antifa

Am vergangenen Mittwoch stellten sich über zehntausend Menschen in Hamburg 05.09. Fronttransparent
den rechten Anti-Merkel-Protesten entgegen.
Unsere Bündnis-demonstration startete um 17:30 Uhr am Haupt-bahnhof mit mehreren tausend Menschen unterschiedlicher politischer Orientierungen. Musikalisch unterstützt wurden wir von den Rapfugees.

Kraftvolle und motivierende Redebeiträge auf unserer Demonstration gab es von:

Lesben gegen Rechts

Hamburger Bündnis gegen Rechts

Lampedusa in Hamburg – We are here to stay,
Seebrücke Hamburg

GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Menschen aus der afghanischen und
der kurdischen Community

 Durch die Innenstadt zogen wir zum Jungferstieg, wo weitere Tausende Teilnehmer*innen der "Stimmen der Vielfalt" Demonstration, die am Stephansplatz gestartet war, und schon erwarteten. Gemeinsam, bunt, lautstark und solidarisch verteilten sich die insgesamt über 10.000 Menschen um den Gänsemarkt und protestierten lautstark gegen die Rechten. Zum Umzingeln des Gänsemarktes hatte im Vorfeld bereits die Kampagne „Antifaschistischer Mittwoch“ eingeladen (antifamittwoch.blogsport.eu).

Auf Seiten der Rechten wurde, wie bereits in Chemnitz, das Bündnis aus AfD und Neonazis sichtbar. Anmelder soll ein bekannter Neonazi gewesen sein. Gardlo und seine rechten Hooligan-Freunde  übernahmen die Organisation der Veranstaltung. Als erster Redner sprach der Landesvorsitzende der AfD-Mecklenburg-Vorpommern. Über der Veranstaltung wurde mit dem PlakatIMG 20180905 182625 "Ihr seid bald weniger" eine offene Drohung an die umstehenden Menschen und Pressevertreter*innen nach außen getragen. Mindestens ein Medienvertreter wurde von einem Teilnehmer direkt ins Gesicht geschlagen. Der Versuch der Hamburger AfD, die Anti-Merkel-Proteste als legitimen bürgerlichen Protest darzustellen, kann erneut als gescheitert gelten. Es ist ein Bündnis von Neonazis, rechten Hooligans und AfD-Funktionären, die gemeinsam gegen Medien, Geflüchtete und Andersdenkende hetzen und sich inzwischen unverhohlen ihren Tod herbei wünschen.

einen Analyse Text gibt es z.B. hier: http://keinpegidainhamburg.blogsport.de/

Die nächste Anti-Merkel-Kundgebung findet am 3. Oktober am Gänsemarkt statt.
Gegenkundgebung ist angemeldet - achtet auf die aktuellen Ankündigungen!

Wir bedanken uns bei allen, die mit uns auf der Straße waren! Im Besonderen bei denen,
die Rede- und Musikbeiträge gehalten haben!Wir nehmen auch weiterhin den Nazis die Räume und gehen dorthin, wo sie ihre Hetze verbreiten!

Solidarität statt Rechter Hetze – Kein Fußbreit den Rassist*innen!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

banner quer

banner quer

Die Nazis und Rassist*innen haben für den 05. September und im folgenden jeweils für den 1. Mittwoch im Monat ihre MMW-Kundgebungen auf dem Gänsemarkt – im Dezember auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz am Dammtor - angekündigt.AAO Video

Dass aus jeder Woche einmal im Monat geworden ist, ist auch unser gemeinsamer Erfolg! Und so machen wir wieder weiter, bis der rechte Spuk endgültig vorbei ist.
Denn in Hamburg sagen wir "Tschüss zu Pegida"!


Wir sehen uns: Mi., 05. September 2018 um 17:30 Uhr

auf dem Hachmannplatz am HBH zu einer lautstarken, bunten und kreativen Demonstration mit Zwischenkundgebung vor Saturn und am Rathaus, Abschluss am Jungfernstieg / Ecke Neuer Jungfernstieg

Angefragte Redebeiträge von:                                                                                  
Lampedusa in Hamburg – We are here to stay
Seebrücke Hamburg

und weitereMusikact: Rapfugees
https://www.facebook.com/Rapfugees/

Wir nehmen den Nazis die Räume und gehen dorthin, wo sie ihre Hetze verbreiten - achtet auf aktuelle Infos, vernetzt euch & passt auf euch auf!

Solidarität statt rechter Hetze!

2018 03 05 Wir sagen tschuess              2018 03 05 Wir schaffen das

 

 

 

 

 

 

Antifaschistische Kundgebung fällt aus - Berufungsprozess gegen Holocaustleugnerin und Nazikundgebung ebenfalls. Aufruf als PDF hier
Wegen Krankheit der Richterin muss der Berufungsprozess gegen die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck verschoben werden. Ein neuer Termin ist uns noch nicht bekannt.

Sievekingpl. 2, 20355 Hamburg, vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht

Wir protestieren auf das Schärfste gegen die ungeheure Provokation einer Nazikundgebung aus sogenannter „Solidarität“ für die verurteilte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck vor dem Hamburger Landgericht. Wer Freiheit für eine Holocaustleugnerin fordert und diese zur braunen Ikone aufbaut, leugnet deren rechtmäßige Verurteilung und damit in der Konsequenz selbst den Holocaust.

Wir protestieren auf das Schärfste dagegen, dass die Hamburger Versammlungsbehörde mit ihrer Genehmigung dieser Nazikundgebung einigen der radikalsten Hetzern der deutschen Naziszene eine Bühne und damit eine Propagandamöglichkeit bietet.

Eine solche Kundgebung in Sichtweite des Mahnmals für die Opfer der NS-Justiz, gegen die sich im „Dritten Reich“ das von Richtern und Staatsanwälten ausgeübte Unrecht richtete, ist ein politischer Skandal und zeigt, dass die genehmigende Behörde ihrer Verantwortung aus der NS-Geschichte nicht gerecht geworden ist.

Wir fordern die Versammlungsbehörde daher erneut auf,
dieses Nazispektakel zu verbieten!

Auf unserer Gegenkundgebung sprechen die Holocaust-Überlebenden:

Esther Bejerano, überlebte das Vernichtungslager Auschwitz nur, weil sie dort im sog. Mädchenorchester spielte. Für ihr vielfältiges antifaschistisches Engagement wurde sie 2012 vom damaligen Hamburger Bürgermeister Voscherau mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt
Peggy Parnass, überlebte den NS nur, weil sie mit einem Kindertransport nach Schweden gerettet wurde, ihre Eltern wurden im Vernichtungslager Treblinka ermordet
Marianne Wilke, überlebte als sog. „Halbjüdin“ das NS-Regime, sechs ihrer Familienmitglieder wurden in verschiedenen KZs ermordet.

Angehörige von Opfern der Nazi-Justiz, denen das Denkmal gewidmet ist:

Ilse Jacob, Tochter der Widerstandskämpfer Katharina und Franz Jacob
Ursula Suhling, Tochter der Widerstandskämpfer Lucie und Karl Suhling
Bea Trampenau, Tochter des Widerstandskämpfers Richard Trampenau
Norma v.d. Walde, Tochter des Widerstandskämpfers Wolf van der Walde.

sowie Detlef Garbe, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Die Redner*innen und Musiker*innen werden in ihren Reden, Grußworten und musikalischen Beiträgen deutlich machen, dass

- Der Holocaust ein unvergleichbares Verbrechen gegen die Menschheit war, für das Deutschland fortwährend eine historische Verantwortung trägt.
- Die Leugnung dieser Verbrechen ebenso eine Straftat ist, wie die Verharmlosung durch Haverbecks KameradInnen. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
- Dieser Ort, in Sichtweite des Mahnmals der Opfer nationalsozialistischer Justiz in Hamburg, ein antifaschistischer  und keiner für Nazipropaganda ist.

Kommt am Mittwoch, 12.09. ab 8:00 Uhr
zur angemeldeten Kundgebung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen!

In Gedenken an die Opfer soll von dieser
Veranstaltung keinerlei Eskalation ausgehen.

Protestiert mit uns lautstark und aber auch würdevoll
gegen Holocaustleugnung & gegen rechte Hetzpropaganda

Leider ist damit zu rechnen, dass Nazi-Versammlungsleiter Christian Worch im Anschluss an die Kundgebung einen angemeldeten Aufmarsch in die City durchführen will.

Hamburger Bündnis gegen Rechts

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Unsere früheren Aktivitäten findet Ihr im Archiv