Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!
Wir fordern vollständige Aufklärung! Für einen Untersuchungsausschuss auch in Hamburg!
4 Jahre Mahnwache: Wir machen weiter! +++ Freitags 17 - 18 Uhr +++ Stadthausbrücke / Ecke Neuer Wall +++
GERADE JETZT: Erinnern für Gegenwart und Zukunft
Misch Dich ein! AGR Aktiventreff
Werde Stammtischkämpfer*in

Liebe Antifaschist*innen,

da es hier in HH (und vereinzelt wohl auch in anderen Orten) Unklarheiten zu den Positionen vom HBgR gegenüber den von der AG Gesundheit Attac Hamburg, dem Jourfix Gewerkschaftslinke und anderen aus der ehemaligen Linken stammenden Querfrontideolog*innen gab, hier noch einmal deutlich unsere Position.

Keine Querfront-Demos in Hamburg!

Stellungnahme des HBgR zu den verschwörungsideologischen Querfrontaktivitäten der AG Gesundheit Attac Hamburg und des Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg

Die AG Gesundheit von Attac Hamburg und das Jour Fixe Gewerkschaftslinke beteiligen sich spätestens seit Jahresbeginn an den Querdenkendemos in Hamburg. Attac Hamburg flyerte bei den Demos vor der Hamburger Kunsthalle, Jour Fixe veröffentlichte einen Demobericht von dort und rief auf, sich zu beteiligen: Man wolle „linke Inhalte“ in die Demos tragen.

In Hamburg organisieren Verschwörungsideolog*innen, Rechte, und Reichsbürger*innen seit 2 Jahren regelmäßig Demos. Auf Plakaten und in Reden werden fortlaufend Verschwörungsmythen, NS-Relativierungen und Antisemitismus verbreitet. Dank antifaschistischen Initiativen sind diese vielfältig belegt. Ebenfalls belegt ist, dass extrem Rechte von AfD bis Neonazis der NPD auf diesen Demonstrationen regelmäßig mitlaufen.
https://twitter.com/antira_infohh/status/1479880261454249987
https://www.keine-stimme-den-nazis.org/ueber-uns/pressemitteilungen/11-pressemitteilungen/7299-500-coronaleugner-innen-und-neonazikader-vorm-hamburger-rathausmarkt.

Seit Februar 2022 beteiligen sich die AG Gesundheit und Jour Fixe aktiv an den sog. „Rathausdemos“. Auf Kritik seitens des KO-Kreises von Attac Deutschland und aus antifaschistischen Strukturen reagierten die AG Gesundheit & „Rathausdemo“ empört. Man sei Opfer einer Vorverurteilung und werde nicht gehört - und schließt somit an eine rechte Dauererzählung an. Zwar gab es seitens der Orga der „Rathausdemo“ nach Kritik formale Distanzierungsversuche nach rechts, diese bleiben aber Lippenbekenntnisse, denn bisher wird weiter mit Rechten gemeinsam organisiert und marschiert.

Die rechten Kontinuitäten zeigen sich wie folgt:

Die Organisator*innen:
Anmelderin Johanna Darmstadt war bereits im Mai 2021 Teil der Querdenken-Kampagne „Danke AllesDichtMachen“ (https://twitter.com/antifainfo/status/1489896902103605250). Der Moderator der Querdenken-Demos an der Kunsthalle Thomas Kuhn moderierte die Versammlungen am 5.2.22 und am 19.2.22 (https://twitter.com/antira_infohh/status/1493513804357025804).
Technik und Ordner*innen sind ebenfalls von Querdenkendemos bekannt.

Die Inhalte:
Es werden bekannte verschwörungsideologische und Covid-verharmlosende Erzählungen verbreitet und die sofortige Aufhebung aller Schutzmaßnahmen gefordert. Rassistische Positionen der AfD werden unter dem Begriff "Ausgrenzung" mit der Befürwortung der Impfpflicht verglichen und damit relativiert und tolerierbar gemacht.1)
Redner Kuhn relativierte am 2. Jahrestag die rassistischen Morde in Hanau, indem er die Gedenkminute auch den Toten der Bombardierung Dresdens 1945 widmete und damit ein geschichtsrevisionistische Narrativ von Neonazis übernahm. https://twitter.com/antira_infohh/status/1495178241216290823

Die Teilnehmenden:
Die Demos werden in den bekannten rechten Telegram-Gruppen beworben, denn dort erreicht die „Rathausdemo“ ihre Klientel, die nach der 11:00 Uhr-Versammlung am Samstag gleich weiter zur nächsten verschwörungsideologischen Veranstaltung rennt und dort mit Rechten, ReichsbürgerInnen und AntisemitInnen marschiert. https://twitter.com/antira_infohh/status/1490118833071403015

Damit, dass die „Rathausdemo“ formal Rechte ausschließt, ist es also nicht getan, denn sie ist selbst Teil der Querdenkenblase. Sie versucht durch die Distanzierung an linke Strukturen anzudocken.
Statt antifaschistische Kritik ernst zu nehmen, will man sich in der Öffentlichkeit lieber als Opfer einer „Vorverurteilung“ darstellen.

Mit wem Personen der AG Gesundheit Attac Hamburg und Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg reden wollen, zeigte hingegen eine Veranstaltung. Am 18. Februar nahmen Mitglieder der AG Gesundheit & Jour Fixe gemeinsam mit dem Agitator Thomas Kuhn und weiteren Querdenken-Organisator*innen an einer Veranstaltung von Mehmet Yildiz teil, um eine „Offene Plattform“, damit gemeint ist ein Querfront-Bündnis, zu gründen (https://twitter.com/antira_infohh/status/1496460405274722307).

Diese Querfrontbestrebungen helfen nur den Rechten.
Antisemitismus, NS-Relativierung und rechte Fake News sind keine Grundlage für progressive gesellschaftliche Veränderungen.

Antifaschismus bedeutet eine klare Haltung und Grenze gegenüber rechten Inhalten und Personen. Wir fordern alle Antifaschist*innen auf, sich gegen diese Querfrontbestrebungen zu positionieren.

Wer mit Nazis marschiert hat gar nichts kapiert!
Kein Fußbreit dem Faschismus.

Hamburger Bündnis gegen Rechts im März 2022

Stellungnahme als PDF

1) Hier zur Erläuterung der entsprechende Auszug vom Statement der Rathausdemo:„Was ist mit der AfD?
Attac schreibt weiterhin, dass „Vertreter*innen der regionalen AfD-Prominenz“ bei unserer Demo gewesen seien. Auch unsere Recherchen haben im Nachhinein ergeben, dass offenbar 6 AfD-Vertreter bei unserer Demo zugegen waren. Sie haben sich bei Twitter als „parlamentarische Beobachter“ der Kundgebung bezeichnet. Wir haben sie weder eingeladen noch arbeiten wir mit ihnen zusammen. Wir empfinden eine Positionierung der AfD gegen Ausgrenzung als unglaubhaft, solange rassistisch ausgrenzende Positionen innerhalb der AfD zugelassen werden. Wir erinnern z.B. an die Aussage des ehemaligen AfD-Spitzenkandidaten und aktuellem „Ehrenvorsitzenden“ Gauland, der über eine deutsch-türkische Mitbürgerin sagte „Wir werden sie dann auch, Gott sei Dank, in Anatolien entsorgen können.“! Solch eindeutig rassistische, fremdenfeindliche und ausgrenzende Sprache lehnen wir ab. Wer so etwas wissentlich mitträgt, steht eindeutig gegen unsere Werte und Forderungen!
Was ist mit Vertretern anderer Parteien?
Wir können die anderen Parteien beim Thema „Ausgrenzung“ nicht unkommentiert lassen: Vertreter:innen von z.B. SPD oder Grünen, die sich nicht klar und deutlich von ihrer hier in Hamburg begonnenen, spaltenden 2G-Diskriminierung und Ausgrenzung distanzieren, stehen ebenfalls gegen unsere Werte und Forderungen!“

2022 02 19 Gedenken Hanau 2     2022 02 19 Gedenken Hanau

Ferhat Unvar   Hamza Kurtović   Said Nesar Hashemi   Vili Viorel Pău   Mercedes Kierpacz       Kaloyan Velkov   Fatih Saraçoğlu   Sedat Gürbüz   Gökhan Gültekin

#HanauIstÜberall

Kein Vergeben, kein Vergessen – gemeinsam gegen Rassismus!

Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!
Unsere Solidarität von Hamburg nach Hanau
Die Kundgebung zum Gedenken an die Opfer der rasstischen Morde von Hanau und in Solidarität mit Anghörigen und Überlebenden:
 
19. Februar 2022, um 13:00 Uhr auf dem Bert-Kaempfert-Platz (U/S-Barmbek)
 
Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun junge Menschen aus rassistischen Gründen erschossen. Der Täter aus der Nachbarschaft hat sich vor den Augen der Sicherheitsbehörden auf seine Tat vorbereitet wie es bereits der Täter von Halle, der dort ein Blutbad in der Synagoge anrichten wollte, und der Mörder von Walter Lübcke in Kassel tun konnten.
 
Die Prozesse und Urteile gegen die Mörder des NSU, von Halle und Kassel haben noch einmal deutlich gemacht: Die Tragweite rechten Terrors wird nach wie vor verharmlost durch die immer wiederholte These von „Einzeltätern“, die die Rolle ihrer gemeinsamen Ideologie vom „großen Austausch“ und angeblicher weißer Überlegenheit ebenso ausblendet wie die rechte Vernetzung auch in der digitalen Welt.
Zwei Jahre nach Hanau: kein Vergeben, kein Vergessen – gemeinsam gegen Rassismus!
 
Das Massaker von Hanau steht in einer langen Reihe rassistischer Morde in Deutschland und deren lückenhafter Aufklärung. Welche Rolle spielen dabei rechte Netzwerke in der Polizei und anderen Behörden? Unerträglich sind anhaltende rassistische Hetze und Ausgrenzungsstrategien der AfD, aber auch nicht endende Debatten über Themen wie „mangelnde Integration“ und „Leitkultur“. Durch beides fühlen sich potentielle Attentäter in ihren Auffassungen bestätigt und zur Tat ermutigt.     
 
Die Angehörigen der Mordopfer von Hanau kommen, genau wie viele andere durch rassistische Gewalttaten traumatisierte Menschen, nicht zur Ruhe. Aktuell sprechen sie im Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags über das Versagen und die Respektlosigkeit der Behörden, über deren mangelnden Aufklärungswillen und Schutz - über den "Normalzustand von institutionellem Rassismus".
Auch zwei Jahre  nach dem Anschlag gibt es viele Fragen, keine Antworten, keine Konsequenzen. Die Angehörigen und Überlebenden fordern Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen! Dazu gehört die Forderung nach dem Rücktritt des hessischen Innenministers Beuth. Warme Worte von oben haben die Angehörigen satt:
„Wir brauchen Taten statt Worte. Wir können nicht auf den nächsten Anschlag warten!“ hieß der eindringliche Appell aus Hanau an die Öffentlichkeit, an alle Antifaschist*innen. Daran wollen wir zum Jahrestag des Massakers erinnern und unsere Solidarität demonstrieren.
Die Forderungen der Angehörigen aus Hanau sind auch unsere!
Um dem rechten Terror ein Ende zu setzen, um Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus wirksam entgegenzutreten, dürfen wir es nicht bei Fassungslosigkeit und Trauer belassen. Wir unterstützen die Selbstorganisierung der Betroffenen und stehen an ihrer Seite. Der Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus ist untrennbar verbunden mit der Solidarität im gemeinsamen Kampf für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe, gegen strukturelle Diskriminierung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, gegen rassistische Beleidigungen, Polzeigewalt, Racial Profiling und rechte Diskurse aller Art.
 
Die Toten von Hanau und Halle, der versuchte Mord an Ahmet I., der Mord an Walter Lübcke, die Opfer des NSU, die Morddrohungen gegen Politiker*innen, die Drohungen des NSU 2.0 gegen bekannte Aktivistinnen, die Ignoranz gegen das Sterben von tausenden Geflüchteten im Mittelmeer [und an EU-Ausgrenzen] – das alles zeigt uns, wie notwendig der gemeinsame Kampf gegen Faschismus und Rassismus ist.
 

Unterstützer*innen des Aufrufes:

AG Flucht im Bündnis Solidarische Stadt HH
Aufstehen gegen Rassismus Hamburg
AStA Uni Hamburg
Assoziation A
Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland
Barmbeker Initiative gegen Rechts

Black Community Coalition
Brakula
Buchhandlung im Schanzenviertel
Bündnis 90 Die Grünen LV Hamburg
Cafe Knallhart
DIDF Hamburg
DIDF-Jugend Hamburg
Die Linke LV Hamburg
Die Urbane - Eine Hip-Hop Partei, LV Hamburg
Dolle Deerns, Verein zur Unterstützung feministischer Mädchenarbeit

Fanladen St. Pauli
Farnaz Shahabad Badr, Koordinatorin für interkulturelle Erziehung Emil Krause Schule
FC St. Pauli Abteilung Marathon
Flüchtlingsrat Hamburg
Freundeskreis im Gedenken an die rassistischen Brandanschläge von Mölln, 1992
GJ Hamburg
Gemeinsam Organisieren
GWA St. Pauli
HausDrei
Interventionistische Linke
Internationaler Jugendverein Hamburg
ISO-Hamburg
Jolly Roger / Ballkult e.V.
Jugendrat Hamburg
Migrantifa Hamburg
Mut! Theater
Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân
Omas gegen Rechts - Hamburg
Poliklinik Veddel, Hamburg
Projekt Revolutionäre Perspektive
Ramazan Avcı Initiative
Romani Kafava

Schura Hamburg
SC Sternschanze
Streikbündnis 8. Mai
Suicycle
Ultrà St. Pauli
vdää*-Reginalgruppe Hamburg
VVN-BdA Hamburg
Welcome to Barmbek


Zum Nachlesen und Nachhören findet ihr hier einige Redebeiträge und Audios vom 15.01.2022 
Demonstration "Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien":

 

HBgR - PDF Datei

VVN-BdA - PDF Datei

Grüne Jugend - PDF Datei

 

">Rede medico international

">Omas gegen Rechts

">DGB

">Fridays for Future

">Wer hat der gibt

">vdää* Regionalgruppe Hamburg

">Poliklinik Veddel

">ASTA Uni Hamburg

">Tempelverband von 1817- Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg

 

Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus

 

TAZ-Artikel

 

Impfverweigerung und Verschwörungsdenken löst die Krise nicht, sondern verschärft sie. Nur mit wissenschaftsbasierter Aufklärung und Solidarität kommen wir aus der Corona-Pandemie.


Für eine solidarische Gesellschaft - Alerta!

 

 

 

Samstag, 15. Januar
Bündnisdemonstration findet statt!
gegen Verschwörungsideolog*innen, Coronaleugner*innen, Reichsbürger*innen, Antisemit*innen und andere "Schwurbler*innen"

12:30 Uhr Auftaktkundgebung am Dammtor / Aufstellung

13:00 Uhr Demonstrationsstart mit Zwischenkundgebungen wie folgt:
13:15 Uhr Stephansplatz / 13:45 Uhr Gänsemarkt / 14:15 Uhr Jungfernstieg

14:45 Uhr Abschlusskundgebung Mönckebergstr. / Höhe Gerhart-Hauptmann-Platz
(Gerhart-Hauptmann- und Ida-Ehre-Platz können bei größerer TN-Zahl mitbenutzt werden)

An- und Abreise
Die Teilnehmer:innen sind aufgefordert, die verschiedenen Anreisemöglichkeiten zu nutzen (S-Bahn Dammtor, U1 Stephansplatz, U2/U4 Gänsemarkt, Busse), um größere Menschenansammlungen bei der Anreise zu vermeiden, und, soweit möglich, etwas früher anzureisen. Zeitversetztes Verlassen des Ortes der Abschlusskundgebung.

Hygieneschutzkonzept
• Maskenpflicht, Abstand 1,5m in alle Richtungen. Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung ist die Teilnahme nicht gestattet. Desinfektionsmittel werden am Lautsprecherwagen bereitgehalten, auch eine begrenzte Anzahl von Masken
• Blockbildung: max. 200 TN je Block. Zwischen den Blöcken Mindestabstand von 4 Metern, Trennung der Blöcke durch Transparent oder Absperrband
• 1 Ordner:in je 20 TN, also 10 je 200er Block. Die Ordner:innen gewährleisten Einhaltung von Abstandsgebot und Maskenpflicht

Jegliche Provokation von Rechten auf unserer Demonstration wird konsequent unterbunden. Journalist*innen bitten wir sich ggfs unseren Ordner*innen gegenüber auszuweisen.

Aufruf:

Die Corona-Pandemie hat die Welt seit fast zwei Jahren fest im Griff. Bis heute (14. Dezember 2021) sind allein in der BRD über Hunderttausend an oder mit dem.Virus verstorben und täglich werden es mehr. Die Inzidenzen der Neuinfektionen sind anhaltend hoch, ein starker Rückgang oder gar ein Ende der Pandemie ist nicht abzusehen. In einigen Bundesländern sind die Krankenhäuser und vor allem deren Intensivstationen überfüllt, eine Triage findet dort statt, lebensnotwendige Behandlungen und Operationen müssen verschoben werden, das ärztliche und pflegerische Personal ist ausgelaugt, viele Beschäftigte aus der Pflege haben inzwischen gekündigt.

Während die Menschen, die täglich gegen die Pandemie ankämpfen, dringend Unterstützung und Solidarität benötigen, gehen in mehreren Städten Verschwörungsideolog*innen, Corona-Leugner*innen und Impfgegner*innen auf die Straße, die nicht nur diese Solidarität verweigern, sondern aktiv zu Rücksichtslosigkeit und Gewalt aufrufen.

In Hamburg finden solche Demonstrationen seit Mitte Oktober 2021 jeden Samstag statt, in den letzten Wochen stieg die Zahl der Teilnehmer*innen auf ca 10.000 an. Auf diesen Versammlungen wird die Gefahr von Covid-19 verharmlost oder die Pandemie gleich ganz geleugnet und viele Teilnehmer*innen sind überzeugte Anhänger*innen von Verschwörungsideologien. Die Weigerung eine Maske zu tragen, gilt dort als identitätsstiftend, Mindestabstände werden bewusst nicht eingehalten.

... Lest hier den gesamten Aufruf

Unsere Geduld ist am Ende
Seit Beginn der Pandemie helfen wir diese zu überwinden - als unterstützende Nachbar*innen, als Wissenschaftler*innen, als Aktivist*innen, als Pflegekräfte und Ärzt*innen, als Eltern und Angehörige. Wir lassen uns impfen. Wir tragen Maske und halten physischen Abstand, wo nötig. Wir entlarven und widerlegen Fake News und klären über antisemitische und rassistische Verschwörungsmythen auf. Wir kritisieren eine Corona-Politik, die den Pflegenotstand verschlimmert statt verbessert und der Radikalisierung von Verschwörungsideolog*innen keinen Einhalt gebietet. Wir kritisieren, dass bei Eingriffen in die Grundrechte häufig die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt und die Hamburger Regierung wie am 1.Mai mit willkürlichen Demonstrationsverboten gegen Linke auffährt, während den Coronaleugner*innen alles genehmigt wird.

Es wird Zeit, dass wir den egozentrischen, wissenschafts- und demokratiefeindlichen
Verschwörungsideolog*innen eine klare öffentliche Absage erteilen und unsere Forderung nach einem echten solidarischen Umgang mit der Pandemie auf die Straße tragen!

Die Corona-Krise können wir nur solidarisch lösen

... Lest hier den gesamten Aufruf

Impfverweigerung und Verschwörungsdenken löst die Krise nicht, sondern verschärft sie. Nur mit wissenschaftsbasierter Aufklärung und Solidarität kommen wir aus der Corona-Pandemie.

Für eine solidarische Gesellschaft - Alle auf die Straße!

Unterstützer*innen:

Abteilung Altona 93-Fußball-Fans
Abteilung Fördernde Mitglieder (AFM) im FC St. Pauli von 1910 e.V.
AG Antifaschismus der GRÜNEN Hamburg
AG Flucht im Bündnis Solidarische Stadt

AK Denk-mal Bramfeld
Allerleirauh e.V.
Altonaer Fussball-Club von 1893 e.V.
Antifaschistische Jugend Ahrensburg
Arbeitskreis gegen Rechts der Jusos & SPD Hamburg
Arbeitskreis ver.di AntiRa
AStA der HAW
AStA Uni Hamburg
AStA der Uni Lüneburg

Aufstehen gegen Rassismus Hamburg
Auschwitz-Komitee
Barmbeker Ini gegen Rechts
basis und woge e.V.
Bergedorfer Bündnis gegen Rechts

Bewegungslinke Hamburg
Bezirksverband Eimsbüttel der Linken
Bezirksverband DIE LINKE.Wandsbek
Bezirksvorstand der Linken Eimsbüttel
Bezirksvorstand der Linken Harburg
Buchhandlung im Schanzenviertel
Café Knallhart
ComUnidade Brasil Alemanha
Das Gängeviertel
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.
DIE LINKE. Ahrensburg
DIE LINKE. Hamburg
Die Linke Bezirksverband Altona
DKP-Hamburg

Dolle Deerns e.V., Verein zur Föderung feministischer Mädchenarbeit
Einwohnerverein St. Georg von 1987 e.V.
Ende Gelände Hamburg
Fachschaftsrat Rechtswissenschaft an der UHH
Familienplanungszentrum Hamburg
Fanladen St. Pauli
FAU Hamburg

FC St. Pauli Handball
FC St. Pauli Marathonabteilung
FC St Pauli Schiedsrichterabteilung
Flüchtlingsrat Hamburg
Forum DL21 Hamburg / Schleswig-Holstein
Fraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung Harburg
Fridays for Future Hamburg

Gedenkstätte Ernst Thälmann
Gemeinsam Organisieren

Geschichtswerkstatt St. Georg e.V.
GEW Landesverband Hamburg
GRÜNE Bürgerschaftsfraktion

Grüne Jugend Hamburg
Gruppe Blauer Montag
GWA St. Pauli e.V.
Hamburg enteignet
Hamburger Hilfskonvoi e.V.
Hamburger Bündnis zum internationalen 8. März Streik

Harburger Bündnis Einig gegen Rechts
Heideruh e.V. Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte
Hinz&Kunzt, das Hamburger Straßenmagazin
Initiative „Billstedt und Mümmelmannsberg sind bunt"
Initiative ETHIA
Initiative Segeberg-bleibt-bunt
Interventionistische Linke Hamburg
Internationale Sozialistische Organisation - ISO Hamburg
Jolly Roger / Ballkult e.V.
Jüdischer Tempelverband - Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg
Jugendclub Burgwedel
Jugend und Sport e.V.
JuKI (Jugendkulturinitiative) 42 e.V. in Ahrensburg
Jusos Bergedorf
Juso Landesverband Hamburg
Kollektiv RSNZRFLXN (Resonanzreflexion)

Konzertgruppe 5001
Kinder- und Jugendtagesstätte Silbersack in St. Pauli
Kritische Jurastudierende Hamburg (KJS)
Kulturzentrum HONIGFABRIK Wilhelmsburg
LabourNet Germany
Landesarbeitsgemeinschaft Feminismus DIE LINKE Hamburg
Landesarbeitsgemeinschaft queer von DIE LINKE in Hamburg

Landesarbeitsgruppe Gesundheit Die Linke
Lesben gegen Rechts – Regionalgruppe Hamburg
Linksaktiv Hamburg Mitte
Mädchentreff im Schanzenviertel
marxistische linke Hamburg
Motorradclub Kuhle Wampe Barmbek
Netzwerk gegen Rechts Wilhelmsburg
Norderstedt ist Weltoffen
Omas gegen Rechts - Hamburg
Piratenpartei Hamburg
PolBiX - Verein für politische Bildung +X (Stormarn)
Poliklinik Veddel
pro familia Landesverband Hamburg e.V.
Ragazza e.V. 
RESQSHIP
Sauerkrautfabrik Harburg
Seebrücke Hamburg
Schura Hamburg
schwarz-roter erster mai 
Soziale Zentrum aus Norderstedt
Tierbefreiung Hamburg
Uckermarkgruppe Hamburg 
ver.di Fachgruppe SKJ (Soziales, Kinder-und Jugendhilfe)
vdää* (verein demokratischer ärzt*innen) Regionalgruppe Hamburg
Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V.
verikom gGmbH
Viertelzimmer - Raum für Stadtteilkultur
VVN-BdA Hamburg
VVN-BdA Kreisvereinigung Oldenburg-Wesermarsch
Wer hat der gibt

Adriana Stern / Autorin
Andreas Flindt, ver.di-Hamburg, AgR Schleswig-Holstein, VVN-BdA Lübeck/Lauenburg
Anja Post-Martens
Anne Pipenbrinck, DIE LINKE. Hamburg, Mitglied im Landesvorstand
ANTJE Kosemund, Jahrg. 1928 Mitglied VVN-BdA seit 1975, Mitglied des DGB seit 1959, Zeitzeugin seit Mitte der 80ziger Jahre

Benita David
Bernd Müller
Bernhard Nette, Mitglied des Vorstandes DGB Bergedorf, stell. Vorsitzender KulturForum Serrahn e.V.

Bernhard Neumann
Cansu Özdemir (MdHB, Fraktion DIE LINKE)
Carola Ensslen, MdHB DIE LINKE
Carsten Polzin

Christina Schelhorn
Christine Haupt
Christoph Lorenzen
David Stoop (MdHB, DIE LINKE)
Deniz Celik, Vizepräsident der Hamburgischen Bürgerschaft Sprecher für Gesundheit & Innenpolitik, Fraktion DIE LINKE
Dieter Bänisch, Mitglied des Landesjugendhilfeauschuss Hamburg, Vorstand im VKJH

Dr. Brigitta Huhnke, Hamburg
Dr Thomas Möbius

Eberhard Fleck
Enno
Esther Brandt, Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V.
Farideh Poursalim, Jugendclub Weissenhof Aktivspielplatz Farmsen e.V.

Florian Mierau
Friedo Michnia, PIRATENPARTEI Hamburg
Gerd Labusch
Gisela Grobusch
Günter Knichel, Mitglied der Piratenpartei Hamburg
Günter Michalke und Birgit Michalke
Günter Wolff, ver.di FB 10 Seniorenausschuss Hamburg

Hans-Joachim Lienau
Harry Hoppe
Heike Sudmann, MdHB DIE LINKE
Heinz Neiser
Holger Peters

Horst & Birgit Lohmeyer
Ines und Ralf Vollert
Ingo Werth
Inken Kannenberg

Irmgard Busemann
Jan Vahlenkamp, Politologe
Jasna Relling
Jörn Stronkowski / JuZ Startloch

Julian Georg, Landesschatzmeister DIE LINKE. Hamburg
Karen Polzin

Katharina Kohl
Kathrin Angelstein
Kersten Artus, Vorsitzende pro familia Hamburg
Klaus Wicher, Sozialverband Deutschland e.V., SoVD, Landesverband Hamburg
Klaus-Dieter Schwettscher (Dipl.-Pol.), Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di
Klaus-Peter Berndt, Ko-Sprecher LINKE Altona
Levke Gregersen
Lisa Politt und Gunter Schmidt, KabarettistInnen, Polittbüro
Madeleine Does

Manfred Studer
Marc-Oliver Müller
Marco Hosemann, Mitglied im Landesvorstand von DIE LINKE. Hamburg
Marco Hüttmann
Margot Weinberg
Michael Böckenholt
Monika Abraham, Ver.di und Chor Hamburger Gewerkschafter*innen
Moritz Lübcke
Norbert Ahrens 
Norbert Hackbusch, Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Wahlkeis 03 Altona
Prof. Dr. Richard Sorg 
Rainer Benecke, Mitglied DIE LINKE.Hamburg
Ralph Claßen 
Reza Zadeh
Romina Arancibia, Mitglied im Vorstand von DIE LINKE. Rahlstedt
Rüdiger Kolman, Partei Die Linke Stadteilgruppe Winterhude
Sabine Boeddinghaus, Co Vorsitzende, DIE LINKE, Bürgerschaftsfraktion 
Sabine Muhl
Sigrid Meißner
Sigrid Sandmann
Silke Burmester, GRÜNDERIN Palais-F*luxx – Leuchten für Fortgeschrittene
Stefan Hardt 
Stephan Schatz
Stephan Jersch, MdHB DIE LINKE
Tessa Kröger 
Theresa Jakob, DIE LINKE, Fraktionsvorsitzende in der BV Mitte und Mitglied im Landesvorstand
Torbjorn Kettel, Harsefeld
Uta Lambertz
Ute Lütjens 
Willy Klawe Dipl. Soz.
Vera Koritensky
Volker Hermsdorf, Journalist und Buchautor
Volker Vödisch (Sozialpädagoge)
Wolfram Bundesmann
Wolfgang Schäfer
Wolfram Siede/SEV

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