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19.11.2016 Kein AfD-Aufmarsch durch Hamburg

Stader Tageblatt

Die AfD hat ihren Flyer für den Kommunalwahlkampf gefakt und Zahlen der Kriminalstatistik in die Höhe getrieben, um Angst zu schüren.

Der Flyer zur Inneren Sicherheit im Landkreis Stade ist in seiner Aussage eindeutig: „Rechtsstaat am Boden“, schreibt die AfD und belegt die Aussage mit einem Foto, auf dem ein linker Aktivist einen Polizisten prügelt. Das Foto ist eine Fälschung und stammt von Krawallen in Griechenland.

Ohne jeden Quellenhinweis veröffentlicht die Kreis-AfD dieses Foto, das in seiner Aussage keine Zweifel lässt: Chaoten prügeln auf einen behelmten Uniformträger, alles unter der Überschrift: „Innere Sicherheit im Landkreis Stade“. Auf dem Rücken des Schlägers ist das Logo der linken Gruppe „Antfaschistische Aktion“ zu sehen – auch eine klare Aussage.

Aber: Es ist eine Fälschung. Tatsächlich wurde dieses Foto bei Krawallen im Jahr 2009 in Griechenland aufgenommen und in der britischen Zeitung „The Guardian“ veröffentlicht. Fotografiert wurde es von dem international bekannten Photoreporter Milos Bicanski. Der Fotograf bestätigte gestern, dass die AfD bei ihm nicht angefragt und damit keine Veröffentlichungs-Rechte hat.

Alleine die Verwendung des Fotos ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Die Fälschung mit dem einmontierten Logo der Antifa-Bewegung gibt diesem Fall eine kriminelle Note und die Verwendung dieser Fälschung als Beleg für die Sicherheits-Lage im Kreis ist politisch übel. Nach der Rechtslage kann aber nur der Fotograf als Rechtebesitzer klagen. weiter

In der Kriminalstatistik hatte die AfD die Zahl der Rohheitsdelikte mit 4951 angegeben, tatsächlich waren es laut Polizeistatistik aber nur 1691. Offenbar wurden die Zahlen vertauscht, denn bei den Diebstählen waren es nicht 1691 sondern 4951. weiter

siehe auch: http://www.mopo.de/umland/flyer-fuer--innere-sicherheit--afd-geht-in-stade-mit-fake-foto-auf-stimmenfang

 

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