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Fr., 03. Sept. 2010 Antifa-Café im September "Flucht, Vertreibung, Versöhnung?" Der Arbeitskreis Geschichtspolitische Interventionen kritisiert den deutschen Opferdiskurs und die Vertriebendebatte in der BRD geöffnet ab 19:00, Veranstaltungsbeginn 20:00 Uhr Hafen-VoKü, Hafenstrasse 116, 20359 Hamburg
Der Bund der Vertriebenen (BdV) ist seit Jahren der Taktgeber in einer nationalen Erinnerungsoffensive. Unter dem Vorsitz von Erika Steinbach konnte dieser sein revanchistisches Image abstreifen und an Reputation gewinnen. Es gelang ihm seine Deutung der ‚Vertreibungen‘ in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren, obwohl auch unter Steinbach weiterhin eine Analogisierung mit dem Holocaust betrieben wird. Mit Begriffen wie ‚Völkermord‘ und ‚Todesmarsch‘ wird dabei sprachlich eine Nähe zur NS-Vernichtungspolitik hergestellt. Die ‚Vertriebenen‘ werden kollektiv als „letzte Opfer des Krieges“ stilisiert, wobei Kontext und Vorgeschichte – die aggressive Minderheitenpolitik des Deutschen Reiches, der Vernichtungskrieg und die Besatzungspolitik der Deutschen – ausgeblendet werden. Mit der Schaffung eines Erinnerungsortes (dem Zentrum gegen Vertreibungen) soll diese entkontextualisierte und revanchistische Perspektive auf die „Vertreibung der Deutschen“ zementiert werden.
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Sa., 4. September 2010 Jeden 1. und 4. Samstag Antifa Info-Radio auf FSK! Infos zu Antifa-Themen in Hamburg und zu bundesweiten Terminen Antifa Info auf FSK 93,0 MHz Antenne und 101,4 MHz Kabel. 19.30-20.00 Uhr Weitere Infos: http://www.fsk-hh.org/ |
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Sa., 4. September 2010 "Hamburg steht auf" Spielbudenplatz
Laut gegen Nazis droht die Pleite. Promis helfen, die Kampagne zu retten. Prominente wie Smudo von den „Fantastischen Vier“ haben gestern zur Teilnahme an der musikalischen Kundgebung „Hamburg steht auf“ am 4. September auf dem Spielbudenplatz aufgerufen.
Veranstalter ist die finanziell angeschlagene Kampagne „Laut gegen Nazis“, die dringend Spenden benötigt, obwohl googel letztes Jahr 100.000 Euro spendete. Der Macher von "laut gegen Nazis, Jörn Menge, schreckt auch nicht davor zurück, Teile der Antifa-Bewegung als extremistisch zu bezeichnen. Laut gegen Nazis |
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5. – 11. September 2010 Bildungsreise „Erlebte Geschichte - Buchenwald - wider das Vergessen (1937 - 1945)“
ver.di Hamburg / ver.di Nord haben in ihren Bildungsprogrammen zwei Seminare zum Thema Auschwitz und Buchenwald aufgenommen. Wer Interesse hat, an einen solchen Seminar teilzunehmen, kann sich beim ver.di Bildungswerk Hamburg e.V. unter folgender Tel. Nr.: 040 - 28 558 -11 81 anmelden.
Buchenwald steht für unendliches Leid, aber auch für Widerstand gegen die SS. Den Häftlingen gelang es mit der Nähe der amerikanischen Armee das Lager selbst zu befreien. Wir zeigen an Hand der Geschichte die sozialen und politischen Hintergründe des Faschismus. Wie konnte dies Konzentrationslager hier entstehen und warum gab es kein Widerstand dagegen. Unter anderen gibt es dazu ein Zeitzeugengespräch.
Die Geschichte erleben wir hautnah in Projekten: - durch Rundgänge in der Gedenkstätte - durch Freilegungs- und Ausgrabungsarbeiten - durch Restaurierung von Fundstücken
- durch Aufarbeitung von Archivmaterial aus der Gedenkstätte.
Wir werden uns auch mit den aktuellen neofaschistischen Tendenzen in Deutschland auseinandersetzen. Gemeinsam versuchen wir Handlungsstrategien gegen Rechts darzustellen. Ort: Jugendbegegnungsstätte Buchenwald in der KZ – Gedenkstätte Buchenwald
Seminargbühr: € 125,00 (Der Preis enthält die Kosten für Seminar, Unterkunft und Vollverpflegung, sowie Fahrtkosten mit der DB). Keine Übernahme der Kosten bei eigener An-/und Abreise.
Freistellung der Seminare: Bildungsurlaub Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und nach der Bundeszentrale für politische Bildung |
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So., 5. September bis 1. Oktober 2010 WANDERAUSSTELLUNG OPFER RECHTER GEWALT SEIT 1990 IN DEUTSCHLAND
Begleitprogramm PDF Eröffnungsfeier PDF
ERÖFFNUNGSFEIER 05. SEPTEMBER 14.00 – 17.00 UHR Öffnungszeiten: Mo – Fr 10.00 – 19.30 Uhr und Sa 10.00 – 13.00 Uhr
Die Ausstellung läuft bis 01. Oktober 2010 in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Campus Bergedorf Lohbrügger Kirchstraße 65, 21033 Hamburg
Diese Ausstellung dokumentiert die drastische Form rechter Gewalt in der Bundesrepublik: den Mord an Menschen, die nach der völkisch-rassistischen Ideologie rechter Gruppierungen nicht zur deutschen Volksgemeinschaft gehören. Die Ausstellung positioniert sich gegen Verdrängung und Relativierung dieser Gewalttaten. Sie porträtiert 136 Menschen die seit der Vereinigung Deutschlands bis Ende 2005 durch rechte Gewalttaten zu Tode kamen.
Die Wanderausstellung ist ein Projekt der Künstlerin Rebecca Former und der Opferperspektive in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Gefördert wurde die Ausstellung durch den Fonds Soziokultur, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, den Verein 2002, die Dr. Hildegard Hansche-Stiftung, der Stiftung do, die Doris Wuppermann-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Sie ist besonders für Gruppen, Schulklassen und auch für Einzelbesucher geeignet. Zur Vorbereitung auf den Besuch kann auf pädagogisches Material unter www.opfer-rechter-gewalt.de zurückgegriffen werden. Kontakt/Anmeldung Führungen unter: ABBergedorf@gmx.de
Alle Infos unter:www.wanderausstellung-opfer-rechter-gewalt-in-hh-bergedorf.de
Flugblatt A5 hier downloaden Flugblatt A4 hier downloaden
Flyer |
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So., 05. September 2010 Eröffnungsfeier der Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ Wo: HAW, Campus Bergedorf - Aula, Lohbrügger Kirchstr. 65, 21033 Hamburg Zeit: 14.00 – 17.00 Uhr Veranstalter: Antifaschistisches Bündnis Bergedorf Livemusik Rotdorn Redebeiträge: Andrea Schlicht Antifaschistisches Bündnis Bergedorf Esther Bejarano Vorsitzende des Auschwitzkomitees, Ehrenvorsitzende der VVN-BdA Livemusik Rotdorn Dr. Christoph Krupp Bezirksamtsleiter Bergedorf Mahassen Ibrahim AStA HAW Hamburg Musikalische Begleitung von CD Esther Bejarano & Microphone Mafia „Per la Vita“ Eröffnungs-Rundgang und Führung |
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So., 5. September 2010 Die Kinder vom Bullenhuser Damm. Führung durch die Gedenkstätte und den Rosengarten 14 Uhr; Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm 92, 20539 Hamburg (S-Bahnhof Rothenburgsort, S2/ S21).
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme Öffnungszeiten: Sonntag 10 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Der Rosengarten ist immer geöffnet. Eintritt frei.
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So., 5. September 2010 Einführung in die ständige Ausstellung der Gedenkstätte Plattenhaus, Poppenbüttel 15 Uhr, Ort: Gedenkstätte Plattenhaus, Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg (S-Bahnhof Poppenbüttel, S1).
Weitere Infos http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme Öffnungszeiten: Sonntag 10 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Eintritt frei.
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So., 5. September 2010 Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933-1945 11 Uhr und 12 Uhr, Ort: Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98 22335 Hamburg (S/ U-Bahnhof Ohlsdorf, S1/ U1). Dauer ca.1 h Führung und Gespräch mit Ilse Jacob
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme Öffnungszeiten: Sonntag 10 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Eintritt frei.
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So., 5. September 2010 Leben nach dem Überleben Ein thematischer Rundgang 15 Uhr, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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So., 5. September 2010 Literarischer Spaziergang Spaziergang über den Ohlsdorfer Friedhof: Literatur, Kunst und Kultur 1933 – 1945 10 Uhr, Treffpunkt: U- und S-Bahnhof Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße
Der etwa zweistündige Spaziergang mit Herbert Diercks führt zu Grabstätten Hamburger Künstlerinnen und Künstler wie Wolfgang Borchert oder Ida Ehre, die im Nationalsozialismus bedroht oder verfolgt wurden. Michael Grill liest an deren Grabstätten aus letzten Briefen, Erinnerungen und Erzählungen. Teilnahmegebühr: 5 € (erm. 3 €).Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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So., 5. September 2010 Jeden Sonntag 12.00 und 14.30 Uhr Führung durch die KZ-Gedenkstätte mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Treffpunkt: Plattenhaus/ Nähe Klinkerwerk Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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So., 5. September 2010 Alternative Hafenrundfahrt Widerstand und Verfolgung und der Hamburger Hafen 15.20 Uhr, Treffpunkt: Barkassenzentrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)
Während der zweistündigen alternativen Hafenrundfahrt berichten Herbert Diercks und Michael Grill über Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen 1933-1945. Die Route führt zu den Orten, an denen Konzentrationslager eingerichtet waren. Auf der Elbe werden die Ausbaupläne Hamburgs zur „Führerstadt vorgestellt. Teilnahmegebühr: 10 €. Karten vor Ort und unter Tel.: 040 – 428131 527 (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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So., 5. September 2010 Führung durch die Dauerausstellung „Zwangsarbeit im Norden Hamburg 1943-45“ 14 Uhr, Ort: Wilhelm-Raabe-Weg 23 (Nähe Flughafen) Weitere Infos: bredelgesellschaft.de
Die Willi-Bredel-Gesellschaft hat die letzten weitgehend im Originalzustand erhaltenen Zwangsarbeiterbaracken Hamburgs vor dem Abriss gerettet und dort eine anschauliche Dauerausstellung über Zwangsarbeit eingerichtet. Themen: Entstehung des Lagers, Rekrutierung der Zwangsarbeiter, Wohnsituation und Lebensbedingungen, die Firma Kowahl & Bruns und Tarnarbeiten am Flughafen, Misshandlungen. |
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Mo., 6. September 2010 jeden Montag Café Mafalda, ehemals Antifa Jugend Café 18 Uhr, Ort: Planwirtschaft, Klausstraße 9-10, Altona
Weitere Infos: www.mafalda.blogsport.de
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Di., 7. September 2010 Jeden Dienstag Jugendantifa-Tag im Infoladen Schwarzmarkt! 15-19 Uhr Ort: Infoladen Schwarzmarkt, Kleiner Schäferkamp 46 (2 Min. von der U-Bahn Schlump und U/S-Bahn Sternschanze)
Tipps und Infos speziell zum Thema Jugendantifa, Infomaterial, Zeitschriften, Bücher, Termine, dazu Kaffe und Kuchen. Wenn Du Dich für Jugendantifa interessierst, bist Du hier bestens aufgehoben! |
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Di., 7. September 2010 ver.di-Arbeitskreis Antirassismus jeden ersten Dienstag im Monat 18h, Ort: Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60
Interessent/innen bitte melden bei Agnes.Schreieder(at)verdi.de, Tel: 040/28 58 13 50
Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit folgenden Themen: - Rechtsextremismus und Arbeitswelt - Antifaschistische/antirassistische Arbeit in Gewerkschaften - Hamburg-Bezüge - Vernetzung Der Arbeitskreis ist offen für alle ver.di- Mitglieder und Interessierte! |
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Di., 7. September 2010 AG Antifa der LINKEN 19h, Ort: Geschäftsstelle Kreuzweg 7, Nähe Hbf. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen |
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Mi., 08. Sept. 2010 Infoveranstaltung: "Darf ich mal ihren Ausweis sehen" - Personenkontrollen und ethnische Herkunft. 18.00 Uhr Werkstatt 3 , Nernstweg Über das "Ethnic profiling" in Europa. Mit Dr. Andreas Hieronymus (Institut für Migrations- und Rassismusforschung, IMIR). 2€.
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Do., 09. September 2010 Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ PolitikForum: Ver.di Kampagne „NPD – Kehrt Marsch!“ Erfolgreiche Konzepte gegen Neonazis Wo: KulturForum Serrahn e.V., Serrahnstr. 2, 21029 Hamburg-Bergedorf Zeit: 19.30 Uhr Veranstalter: KulturForum Serrahn e.V. Die Initiative „NPD, kehrt Marsch!“ wendet sich gegen jede Form von Rechtsextremismus, an dessen politischer Spitze die NPD steht. Die Initiative bündelt alle Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, die ver.di zu diesem Thema selbst macht oder an denen sich ver.di beteiligt. Referenten: Ernst Heimann, Ver.di Nord & Axel Holz, VVN BdA |
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Fr., 10. Sept. 2010 Filmclub "Moderne Zeiten" mit: "Von Richtern und anderen Sympathisanten" (BRD 1982, 62 min) 20.00 Uhr Hafenvokü, St. Pauli Hafenstr. Doku: Regisseur und Gerichtsreporterin Peggy Parnass zeigen anhand einiger Beispiele die nahtlose Kontinuität deutscher Justiz: Hitlers Blutrichter von damals als ehrbare und allseits ungeschorene Juristen von heute. Peggy Parnass ist anwesend.
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Sa., 11. September 2020 Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ Workshop „Antikapitalismus von rechts?“ Wo: KulturForum Serrahn e.V., Serrahnstr. 2, 21029 Hamburg-Bergedorf Zeit: 10.00 – 16.00 Uhr Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme Im Umfeld neonazistischer Gruppen und der NPD tauchen immer wieder scheinbar antikapitalistische Slogans auf, z.B.: »Freie Menschen, statt freie Märkte«; »Kapitalistischen Normalitäten entgegentreten«; »Globalisierung stoppen – Kapitalismus abschaffen«. Was verbirgt sich hinter diesen Slogans? In der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise werden Spekulanten, Sparprogramme und Sozialabbau thematisiert. Scheinbar widersetzen sich die neonazistischen Gruppen, wie auch die NPD, einer marktliberalen Logik. Dabei entwickeln sie jedoch wesentliche Elemente der Ausgrenzung, der Elitenbildung und des globalen Wettbewerbs in ihrem gewalttätigen und totalitären Sinne fort. Wir wollen mit dieser Veranstaltung beispielhaft aktuelle Entwicklungen des neonazistischen „Antikapitalismus“ anhand von Veröffentlichungen und Zeitungen bearbeiten und diskutieren. Programmablauf unter www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de oder www.wanderausstellung-opfer-rechter-gewalt-in-hh-bergedorf.de. TeamerInnen: Christian Hartz, Diplom-Volkswirt, Antje Zimmermann, Diplom-Soziologin Anmeldung: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum, studienzentrum@bksm.hamburg.de, Tel. 040 – 428 131 543. Mittagessen kann für 7 Euro zusätzlich erworben werden. |
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Sa, 11. September 2010 Ein Desertörsdenkmal für Hamburg Endlich an die Opfer der NS-Militärjustiz erinnern! 17-20 Uhr, am Dammtordenkmal („Kriegsklotz“)
Weitere Infos: http://www.niqel.de/deserteur/index.html Flyer runterladen: http://www.keine-stimme-den-nazis.org/images/TerminePDF/flyerv1.pdf http://www.keine-stimme-den-nazis.org/images/TerminePDF/flyerv2.pdf Von 18,2 Millionen deutschen Soldaten desertierten im Zweiten Weltkrieg 350.000 bis 400.000. Gegen 30.000 von ihnen verhängte die NS-Militärjustiz die Todesstrafe, die in etwa 23.000 Fällen vollstreckt wurde.
Auch Hamburg spielte bei der Aburteilung und Hinrichtung der "Fahnenflüchtigen" und Wehrkraftzersetzer" eine unrühmliche Rolle. In der Hansestadt wurden Hunderte Militärangehörige zum Tode verurteilt und am Truppenschießplatz am Höltigbaum in Rahlstedt erschossen. Zwei Drittel von ihnen waren Deserteure und „Wehrkraftzersetzer“. Weitere vierzig Deserteure wurden im Innenhof des Untersuchungsgefängnisses Holstenglacis geköpft. Bis auf den heutigen Tag erhielt kaum einer der Überlebenden und Angehörigen eine Entschädigung. Die Geste der politischen Rehabilitierung ließ mehr als ein halbes Jahrhundert auf sich warten. |
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So., 12. September 2010 Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933-1945 11 Uhr und 12 Uhr, Ort: Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98 22335 Hamburg (S/ U-Bahnhof Ohlsdorf, S1/ U1). Dauer ca.1 h Führung und Gespräch mit Hans Saalfeld / Birgit Reichel
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme Öffnungszeiten: Sonntag 10 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Eintritt frei. |
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So., 12. September 2010 Jeden Sonntag 12.00 und 14.30 Uhr Führung durch die KZ-Gedenkstätte mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Treffpunkt: Plattenhaus/ Nähe Klinkerwerk Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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So., 12. Sept. 2010 Lesung: "Simon Wiesenthal - Leben und Legende" 19.00 Uhr Gruner + Jahr, Baumwall 11, 12 Euro Der israelische Historiker Tom Segev stellt seine Wiesenthal-Biografie vor (Segev wurde bekannt als einer der "Neuen Historiker bzw. "Postzionisten"). Ort: Am Baumwall 11, 12€. Im Rahmen des Harbour-Front-Literaturfestivals bis zum 18. September. |
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Mo., 13. September 2010 jeden Montag Café Mafalda, ehemals Antifa Jugend Café 18 Uhr, Ort: Planwirtschaft, Klausstraße 9-10, Altona
Weitere Infos: www.mafalda.blogsport.de
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Di., 14. September 2010 Jeden Dienstag Jugendantifa-Tag im Infoladen Schwarzmarkt! 15-19 Uhr Ort: Infoladen Schwarzmarkt, Kleiner Schäferkamp 46 (2 Min. von der U-Bahn Schlump und U/S-Bahn Sternschanze)
Tipps und Infos speziell zum Thema Jugendantifa, Infomaterial, Zeitschriften, Bücher, Termine, dazu Kaffe und Kuchen. Wenn Du Dich für Jugendantifa interessierst, bist Du hier bestens aufgehoben! |
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Di., 14. September 2010 Offenes antifaschistisches Jugendplenum Hamburg [AHOJ] 18.30 Uhr Ort: Infoladen Schwarzmarkt, Kleiner Schäferkamp 46 (2 Min. von der U-Bahn Schlump und U/S-Bahn Sternschanze)
Das offene antifaschistischen Jugendplenum Hamburg [AHOJ], trifft sich zweiwöchentlich (jede 'ungerade Woche') im Infoladen Schwarzmarkt um 18³°h und ist offen für alle, die sich für antifaschistische und emanzipatorische Politik interessieren. Weitere Infos: http://ahoj.blogsport.de/ |
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Mi., 15. September 2010 Gespräch Begegnung mit der Autorin und Zeitzeugin Gerda Zorn 19 Uhr, Ort: Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg (S-Bahnhof Poppenbüttel (S1))
Zu den außergewöhnlichen, in Hamburg lebenden Zeitzeuginnen gehört die Schriftstellerin Gerda Zorn, geb. 1920. In der Weimarer Zeit ging sie in Berlin zur Schule, im Nationalsozialismus begann die Berufstätigkeit. Der Liebe wegen zog sie in den 1950er-Jahren von Ost-Berlin/DDR in die Bundesrepublik und seit den 1960er-Jahren lebt sie in Hamburg. Zu keiner Zeit war die selbstbewusste Frau mit Berliner Charme und Witz bequem. Im Nationalsozialismus führte die Weigerung, dem BDM beizutreten, zu Repressionen – in der DDR war es ein Kinobesuch in Westberlin. In der Bundesrepublik schloss sie sich der Friedensbewegung und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes an; ihr besonderes Interesse galt der Erforschung des Widerstands im Nationalsozialismus. Mit ihrem 1965 erschienenen Buch „Stadt im Widerstand“ über den Widerstand in Hannover und den weiteren Publikationen wie „Frauen gegen Hitler“ und „Rote Großmütter. Gestern und heute“ leistete Gerda Zorn eine Pionierarbeit. 2008 erschienen in zweiter, erweiterter Auflage im Berliner Verlag trafo ihre autobiografischen Erinnerungen „Wiederkehr des Verdrängten“.
Die Autorin und Journalistin Gerda Zorn im Gespräch mit dem Historiker Herbert Diercks |
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Do., 16. September 2010 Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ Zeitzeugengespräch mit Ruth Gröne: Kindheit als jüdische Verfolgte im Nationalsozialismus Wo: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum Zeit: 10.00 – 14.00 Uhr Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme Die Mutter von Ruth Gröne wurde als „Arierin“, der Vater als Jude und die Tochter als „Geltungsjüdin“ klassifiziert und damit der NS-Verfolgung ausgesetzt. Am 27. November 1944 wurde der Vater inhaftiert, am 5. Februar 1945 ins KZ Neuengamme überstellt. Ruth Gröne wird über das Schicksal ihrer Familie und ihrer eigenen Verfolgung berichten. Durch das Gespräch führt Karin Heddinga. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Führung durch die Gedenkstätte. Anmeldung für Schulklassen und Gruppen erforderlich. Kostenbeitrag für die Führung: 15 Euro pro Gruppe. Einzelpersonen sind willkommen. |
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Do., 16. September 2010 Besuch im Auswandererhaus Bremerhaven Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr Leitung: Dr. Werner Hinze Treff: 10:00 Uhr, HH-Hauptbahnhof, Wagenstandsanzeiger am Abfahrtsgleis, Nahe Wandelhalle Leistungen: Regionalbahnfahrt, Eintritt Kosten: 20,00 € Anmeldung erforderlich
Mit dem Deutschen Auswandererhaus eröffnete am 8. August 2005 das größte Erlebnismuseum Europas zum Thema Auswanderung. Das Haus wird inhaltlich von drei Säulen getragen: der Dauerausstellung zur historischen Auswanderung, dem aktuellen Forum Migration sowie Sonderausstellungen und Veranstaltungen. 2007 erhielt das Museum den bedeutendsten Preis der europäischen Museumslandschaft den „European Museum of the Year Award 2007“.
Weitere Infos: die-neue-gesellschaft |
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Fr., 17. September 2010 „No Border – No Nation“ Antira-Kneipe, jeden 3. Freitag im Monat ab 18.00 Uhr, Hafenvokü, Hafenstr. 116, St. Pauli Weitere Infos: antirakneipehh
Jeden 3. Freitag im Monat Infos, Filme + Kultur rund um antirassistische Politik. |
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Sa., 18. September 2010 Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ Workshop „Antisemitismus und Linke in der Bundesrepublik nach 1945“ Wo: Ansgar-Haus, Schmilinskystr. 78, 20099 Hamburg Zeit: 11.00 – 16.00 Uhr Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Pax Christi Regionalstelle Osnabrück/ Hamburg Wo zeigen sich in Gruppierungen, Parteien, Presseorganen, bei Menschen, die sich der Linken zurechnen, antisemitische Tendenzen, Äußerungen und Kommentare? Hat sich und wenn ja, in welcher Weise, die Situation von 1945 bis heute verändert? Gibt es Ereignisse, an denen das besonders sichtbar wurde/wird? Es geht in diesem Studiengang um eine allgemeine Diskussion und eine Sensibilisierung für dieses Thema, das an exemplarischen Beispielen veranschaulicht wird. Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum, und Pax Christi, Regionalstelle Osnabrück/Hamburg. Anmeldung: studienzentrum@bksm.hamburg.de, Tel. 040 – 428 131 575. Leitung: Knud Andresen, Historiker; Olaf Kistenmacher, Historiker Teilnahmebeitrag: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Mittagessen kann für 7 Euro zusätzlich erworben werden. |
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Sa., 18. September 2010 Workshop: Antisemitismus und Linke in der Bundesrepublik nach 1945 11 Uhr, Ort: St.Ansgar-Haus , Schmilinskystr. 78 , 20099 Hamburg
Wo zeigen sich in Gruppierungen, Parteien, bei Menschen, in Presseorganen, die sich der Linken zurechnen, antisemitische Tendenzen, Äußerungen und Kommentare? Hat sich und wenn ja, in welcher Weise, die Situation von 1945 bis heute verändert? Gibt es Ereignisse, an denen das besonders sichtbar wurde/wird? Es geht in diesem Studientag um eine allgemeine Diskussion und eine Sensibilisierung für dieses Thema, das an exemplarischen Beispielen veranschaulicht wird. Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum und Pax Christi Regionalstelle Osnabrück/ Hamburg. Anmeldung: studienzentrum@bksm.hamburg.de, Tel. 040 428131 543
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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So., 19. September 2010 Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ Führung und Gespräch mit Antje Kosemund Wo: KZ-Gedenkstätte Fuhlsbüttel Zeit: 11.00 und12.00 Uhr Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme Fr., 24. September 2010 Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ Antifaschistischer Rundgang durch Bergedorf Wo: Treffpunkt Gewerkschaftszentrum Serrahn Zeit: 17.00 – 20.00 Uhr Veranstalter: Antifaschistische Bündnis Bergedorf & Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. Unser Rundgang durch Bergedorf führt euch an Orte des antifaschistischen Arbeiterwiderstandes und nimmt die ehemaligen Wohnorte der Antifaschistinnen und Antifaschisten zum Anlass, den Widerstand zu würdigen und sich mit den Geschichten der Personen zu beschäftigen. Er wird die Folgen der Naziherrschaft für die Bergedorfer Juden aufzeigen, stellvertretend für alle jüdischen Familien führt dieser Rundgang zu drei Orten und Schicksalen im Zentrum Bergedorfs. Außerdem werden einige Verbindungen zwischen dem KZ-Neuengamme und Bergedorf aufgezeigt. Über das KZ selber bietet die KZ-Gedenkstätte am Jean-Dolidier-Weg viele Informationen. |
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So., 19. September 2010 Fahrradrundfahrt am „Tag des Friedhofs“ Widerstand und Verfolgung in Hamburg 1933-1945 und der Ohlsdorfer Friedhof 14 Uhr, Treffpunkt: Pavillon der Willi-Bredel-Gesellschaft, Ohlsdorfer Friedhof
Eine Rundfahrt mit Herbert Diercks über den größten Parkfriedhof der Welt thematisiert den Widerstand und die Verfolgung in Hamburg 1933-1945. Es werden nicht allein Gräber zahlreicher Opfer des Nationalsozialismus und des Krieges gezeigt. Der Friedhof selbst war ein Ort, an dem Widerstand geleistet wurde und die Gestapo aktiv war. Teilnahmegebühr: 5 € (ermäßigt 3 €). Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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Mo., 20. September 2010 Projekttag: „Kinder und Jugendliche im KZ?“ 10 Uhr, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg Projekttag für Schulklassen anlässlich des Weltkindertages, Gebühr: 30 €/ Schulklasse Anmeldung und Informationen: : iris.groschek(at)bksm.hamburg.de
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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Sa., 25. September 2010 Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ Thematische Führung zur Gruppe der so genannten „Asozialen“ im KZ Neuengamme Wo: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang Zeit: 14.00 – 17.00 Uhr Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme Als „Asoziale“ wurden im Nationalsozialismus unterschiedlichste Personen verfolgt: Sinti und Roma, Arme, Obdachlose, Alkoholkranke, so genannte „Arbeitsscheue“, Prostituierte, Personen, die gegen herrschende Bestimmungen verstießen, beispielsweise unerlaubten Kontakt zu Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen pflegten. Damit ergeben sich große Berührungspunkte zu den Opfern der aktuellen Ausstellung „Opfer rechter Gewalt“. Die öffentliche und kostenfreie Führung wird begleitet von Martin Reiter. Anmeldung unter Tel. 040 – 428 131 575. |
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Sa., 25. September 2010 Jeden 1. und 4. Samstag Antifa Info-Radio auf FSK! Infos zu Antifa-Themen in Hamburg und zu bundesweiten Terminen Antifa Info auf FSK 93,0 MHz Antenne und 101,4 MHz Kabel. 19.30-20.00 Uhr Weitere Infos: http://www.fsk-hh.org/ |
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So., 26. September 2010 Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ „Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen 1933-1945“ Wo: Anleger Vorsetzen. U-Bahnhof Baumwall. Barkassenzentrale Ehlers Zeit: 15.00 Uhr Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme Hafenrundfahrt zu Stätten der Zwangsarbeit, des Widerstands und der Verfolgung im Hamburger Hafen in den Jahren 1933 bis 1945 mit Herbert Diercks und Michael Grill. Anmeldung unter Tel. 040 – 428 131 527. Kosten: 10.- Euro. |
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So., 26. September 2010 Vom KZ zur Gedenkstätte Ein thematischer Rundgang 15 Uhr, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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So., 26. September 2010 Führung und Gespräch Führung und Gespräch mit Holger Martens 11 und 12 Uhr, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, rekonstruierter Appelplatz, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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So., 26. September 2010 Radrundfahrt Widerstand und Verfolgung in Hamburg 1933-1945 und der Ohlsdorfer Friedhof 10 Uhr, Treffpunkt: U- und S-Bahnhof Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße
Die Radrundfahrt mit Herbert Diercks über den größten Parkfriedhof der Welt thematisiert den Widerstand und die Verfolgung in Hamburg 1933-1945. Es werden nicht allein Gräber zahlreicher Opfer des Nationalsozialismus und des Krieges gezeigt. Der Friedhof selbst war ein Ort, an dem Widerstand geleistet wurde und die Gestapo aktiv war Teilnahmegebühr: 5 € (ermäßigt 3 €). Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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So., 26. September 2010 Alternative Hafenrundfahrt Widerstand und Verfolgung und der Hamburger Hafen 15 Uhr, Treffpunkt: Barkassenzentrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)
Während der zweistündigen alternativen Hafenrundfahrt berichten Herbert Diercks und Michael Grill über Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen 1933-1945. Die Route führt zu den Orten, an denen Konzentrationslager eingerichtet waren. Auf der Elbe werden die Ausbaupläne Hamburgs zur „Führerstadt vorgestellt. Teilnahmegebühr: 10 €. Karten vor Ort und unter Tel.: 040 – 428131 527 (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme |
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Di., 28. September 2010 Buchvorstellung "Anfang 1935 flog die Gruppe meines Vaters auf..." . 19 Uhr, Ort: Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalt Fuhlsbüttel 1933- 1945 Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg (S/U-Bahnhof Ohlsdorf (S1/ U1))
Lesung und Gespräch mit der Zeitzeugin Helga Roepert.
Erinnerungen der Tochter des sozialdemokratischen Widerstandskämpfers Otto Lang, Helga Roepert, an ihre Kindheit im Nationalsozialismus. Helga Roepert, geb. Lang, Jahrgang 1931, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in den Hamburger Arbeiterstadtteilen Veddel und Rothenburgsort. In ihrem in diesem Jahr erschienenen Buch „Anfang 1935 flog die Gruppe meines Vaters auf…“ erinnert sie sich „an eine glückliche Kindheit in schrecklichen Zeiten“ – die Zeit des Nationalsozialismus und des Krieges. Eine glückliche Kindheit ermöglichten die Familie und Freunde. Aber ihr Vater, Otto Lang, wurde von der Gestapo verhaftet, weil er sich am Widerstand beteiligt hatte. Er hatte der SPD und dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold angehört und deren politische Arbeit im Nationalsozialismus illegal fortgesetzt. Er kam von 1935 bis 1938 für zweieinhalb Jahre in Haft. Während des Krieges zog die Wehrmacht ihren Vater als „wehrunwürdigen“ Soldaten zum „Bewährungsbataillon 999“ ein; dort starb er kurz vor Kriegsende auf der Flucht. Helga Roepert arbeitete bis 1993 als Finanzbeamtin in Hamburg. Sie ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten“ und steht regelmäßig in der Gedenkstätte „KolaFu“ den Besuchern als Zeitzeugin zur Verfügung. Sie hat mit dem Aufschreiben ihrer Erinnerungen dafür gesorgt, dass ein wichtiger Aspekt Hamburgischer Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.
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Mi., 29. September 2010 Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ Film aus der Reihe Tödliche Begegnung: Das Leben des Norbert Plath Wo: KulturForum Serrahn e.V., Serrahnstr. 2, 21029 Hamburg-Bergedorf Zeit: 20.00 Uhr Veranstalter: Vorbereitungsgruppe FilmForum Die Reihe gehörte 2002 zu den Preisträgern des Civis Medienpreises. In qualitativ herausragender Weise erhalten Opfer rechtsradikaler Übergriffe einen Namen. Die Reihe lässt den Menschen aus der Anonymität einer knappen Agenturmeldung heraustreten und macht aus der Opferstatistik ein Individuum. Das eindrückliche, individuelle und interessante Leben des einzelnen Menschen wird nachgezeichnet, er wird für die Zuschauer ‚lebendig’ und interessant, auch wenn er ‚nur’ eine Randposition innerhalb der Gesellschaft hatte. Eintritt: 4 €/ 2 € Dokumentation, BRD 2001, 45 Minuten, Autoren: Sabine Mieder, Eckhard Mieder |
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Mi., 29. September 2010 „Getanzte Freiheit“: Mit Swing gegen die NS-Diktatur Ein Gedenk-Rundgang zur Hamburger „Swing-Jugend“ mit Musik Zeit: 14:00–17:00 Uhr Leitung: Dr. Werner Hinze Treff: Jungfernstieg, vor dem Alsterpavillon, rechts. Bus 5 oder U-Jungfernstieg Kostenbeitrag: 8,- € Anmeldung erforderlich
Vor 70 Jahren begann mit der Gestapo-Razzia gegen ein Swingfest im Curio-Haus die Verfolgung der Hamburger „Swing-Jugend“ durch den NS-Staat. Die unangepassten Jugendgruppen traten mit Lebensfreude, Courage und Eigensinn gegen die Diktatur auf. Wir nähern uns den Schauplätzen ihrer kreativen Demonstrationen, angesagten Kultlokalen und verdeckten Treffs, aber auch Stätten ihrer Verfolgung. Besonderen Swingrhythmen und biographischen Spuren folgend erfahren wir von den Beweggründen der Jugendlichen und fragen: Was wurde aus ihnen und ihrem persönlichen Freiheitsdrang?
Der Hamburger Saxophonist und Klarinettist Klaus Roemer ist im modernen Jazz und anderen Spielformen der improvisierenden Musik zu Hause. Seine musikalische Sprache ist beeinflusst von Blues und Funk, aber auch von lateinamerikanischer Musik und anderen Ethnostilen und erstreckt sich bis zu experimentellen Klangspektren. Er spielt in verschiedenen Hamburger Jazz- und Latin-Jazz-Formationen (Conjunto Meyer, Free Willies u.a.). Daneben realisiert er Performance-Projekte mit der Verbindung von Musik, Sprache und Tanz (Mascha Kaléko, Selma Meerbaum-Eisinger u.a.). Er lebt in Hamburg.
Weitere Infos: die-neue-gesellschaft |
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Fr., 1. Oktober 2010 Antifa Cafe Hamburg Drinks – Snacks – Beatz – Politics jeden 1. Freitag im Monat ab 19 Uhr, Ort: Hafen-VoKü, Hafenstr. 116, 20359 Hamburg-St. Pauli Weitere Infos: antifacafehamburg
Aus Teilen der aktiven antifaschistischen Szene in Hamburg, haben wir uns als gruppenübergreifender Zusammenhang gefunden, um ein 1x monatlich stattfindendes Antifa-Café neu zu initiieren. Wir wollen eine Plattform bieten um Diskussionen und Veranstaltungen in gemütlicher Runde zu ermöglichen und sich mit anderen AntifaschistInnen auszutauschen, die man bisher vielleicht nur von Aktionen kennt.
Selbstverständlich bietet das Antifa-Café auch unorganisierten aber interessierten Menschen die Möglichkeit hier einen ersten Anlaufpunkt zu finden. Ziel einer Initiative wie dem antifa-cafe soll es sein, die antifaschistische Linke in Hamburg weiter zu stärken und feste Treffpunkte zu etablieren. |
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Sa., 2. Oktober 2010 Jeden 1. und 4. Samstag Antifa Info-Radio auf FSK! Infos zu Antifa-Themen in Hamburg und zu bundesweiten Terminen Antifa Info auf FSK 93,0 MHz Antenne und 101,4 MHz Kabel. 19.30-20.00 Uhr Weitere Infos: http://www.fsk-hh.org/ |
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So., 3. Oktober 2010 Die Kinder vom Bullenhuser Damm. Führung durch die Gedenkstätte und den Rosengarten 14 Uhr; Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm 92, 20539 Hamburg (S-Bahnhof Rothenburgsort, S2/ S21).
Weitere Infos: kz-gedenkstaette-neuengamme Öffnungszeiten: Sonntag 10 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Der Rosengarten ist immer geöffnet. Eintritt frei.
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So., 3. Oktober 2010 Einführung in die ständige Ausstellung der Gedenkstätte Plattenhaus, Poppenbüttel 15 Uhr, Ort: Gedenkstätte Plattenhaus, Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg (S-Bahnhof Poppenbüttel, S1).
Weitere Infos http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme Öffnungszeiten: Sonntag 10 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Eintritt frei. |
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So., 3. Oktober 2010 Führung durch die Dauerausstellung „Zwangsarbeit im Norden Hamburg 1943-45“ 14 Uhr, Ort: Wilhelm-Raabe-Weg 23 (Nähe Flughafen) Weitere Infos: bredelgesellschaft.de
Die Willi-Bredel-Gesellschaft hat die letzten weitgehend im Originalzustand erhaltenen Zwangsarbeiterbaracken Hamburgs vor dem Abriss gerettet und dort eine anschauliche Dauerausstellung über Zwangsarbeit eingerichtet. Themen: Entstehung des Lagers, Rekrutierung der Zwangsarbeiter, Wohnsituation und Lebensbedingungen, die Firma Kowahl & Bruns und Tarnarbeiten am Flughafen, Misshandlungen. |
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