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Quickborn: Stolpersteine für Opfer der NS-Diktatur |
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Sunday, 15. February 2009 |
Hamburger Abendblatt (14.02.09)
Nach Elmshorn werde nun auch in Quickborn sogenannte Stolpersteine verlegt, die an Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen. Dazu kommt am Freitag, 27. Februar, eigens der Künstler Gunter Demnig aus Köln angereist, der bis heute rund 15 000 solcher Steine in Deutschland, Österreich und den Niederlanden verlegt hat. In Quickborn wird an diesem Vormittag an fünf Quickborner Bürger gedacht, die während der Hitler-Diktatur im Konzentrationslager oder an den Folgen ihrer Haft starben oder - wie im Fall des 19 Jahre jungen Paul Warnecke - im Birkenwäldchen in Quickborn-Heide erschossen wurden. Die anderen Personen waren Hermann Hinrichs, Richard Weise, Max Kellermann und Jan Sodczyk. Der erste Stein wird um 9.30 Uhr am Harksheider Weg verlegt, der letzte um 11.30 Uhr an der Friedenstraße, kündigt die Initiative selbstbewusstes Quickborn an, die diese Aktion initiiert hat.
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Jork/Stade: Parteifreunde gehen auf Distanz zu Rohbohm (CDU) |
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Thursday, 12. February 2009 |
Harburger Anzeigen und Nachrichten
CDU-Politiker soll sich nach seinem Urlaub äußern
Jetzt geht auch der Kreisvorstand der CDU Stade auf Distanz zu Hinrich Rohbohm: In der vergangenen Woche hatte bereits die Stader Bundestagsabgeordnete Martina Krogmann deutlich gemacht, dass Rohbohm den Partei- und Fraktionsvorsitz in der Gemeinde Jork niederlegen sollte. Wer Ämter wie diese in der CDU innehabe, dürfte nicht gleichzeitig als Reporter fest für die national-konservative Junge Freiheit (JF) schreiben.
"Hinrich Rohbohm hat nach unserer Auffassung in einigen seiner Artikel dazu beigetragen, die Grenze zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus zu verwischen", sagt der CDU-Kreisvorsitzende Hermann Krusemark. Der Kreisvorstand verurteile dies scharf und distanziere sich ausdrücklich von Rohbohms Haltung. Ein Parteiausschluss sei allerdings nicht im Gespräch, hieß es.
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Winsen: Nazi-Parolen gegrölt: Geld- und Bewährungsstrafe |
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Wednesday, 11. February 2009 |
Hamburger Abendblatt (10.02.09)
Heiko R. (23) will sich nicht mehr erinnern können. "Wir haben das ganze Osterwochenende gefeiert", sagt der Angeklagte im Sitzungssaal 224 des Amtsgerichts Winsen. "Sonntagmorgen sind wir durch Ashausen zum Bahnhof gezogen und haben sehr laut Radio gehört. Wir waren total betrunken." Auch der Mitangeklagte Karl-Johannes W. (22) will sich an "nichts erinnern" können - "wir waren am Abend vorher beim Osterfeuer".
Gut erinnern kann sich der Versicherungsmakler Michael S. (39). "Ich saß im Garten und hörte laute Stimmen und laute, schnelle Musik. Ein Mann schrie 'Sieg!' und der andere 'Heil!'" Michael S. war schockiert. "Damit rechnet man nicht am Sonntagmorgen.
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Prozess in Kiel: "Wüste Keilerei" zwischen Neonazis und Hells Angels |
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Wednesday, 11. February 2009 |
Hamburger Abendblatt (10.02.09)
Im Prozess um den "Kieler Küstenkrieg" wird es eng für den früheren NPD-Funktionär Peter B. (35). Nach der Aussage eines Augenzeugen waren es die Neonazis, die im Sommer 2008 über die Hells Angels herfielen. "Die erste Schlagaktion ging von der rechten Szene aus", erklärte ein Justizwachtmeister (52) gestern vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Kiel.
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Stade/Jork: CDU wendet sich von Hinrich Rohbohm ab |
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Monday, 9. February 2009 |
Hamburger Abendblatt
Jetzt wird es eng für Hinrich Rohbohm: Der Stader CDU-Kreisverband hat seinen Jorker Fraktionsvorsitzenden scharf dafür kritisiert, dass er als Redakteur für die umstrittene rechtskonservative Zeitung "Junge Freiheit" tätig ist. CDU-Kreischef Hermann Krusemark: "Die CDU ist die Volkspartei der Mitte, die liberale, christlich-soziale und konservative Richtungen vereint. Politischen Extremismus von links und von rechts lehnen wir entschieden ab."
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Heisenhof: Etappensieg gegen Nazi-Zentrum |
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Saturday, 7. February 2009 |
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taz-nord, Andreas Speit
In erster Instanz bestätigte das Landgericht Stade den Abriss des Heisenhofs. Nazi-Anwalt Jürgen Rieger plante dort ein Fruchtbarkeitsforschungszentrum einzurichten
Die alten Farben des Deutschen Reiches schwarz-weiß-rot wehen über dem Heisenhof. In Dörverden wird auf dem Hof von Nazi-Anwalt Jürgen Rieger nicht die bundesdeutsche Fahne gehisst, steht sie in der Szene doch für die verhasste Demokratie. In wenigen Monaten könnte Rieger die Fahne in der niedersächsischen Gemeinde wieder einholen müssen.
In erster Instanz bestätigte gestern das Verwaltungsgericht Stade mehrere Abrissverfügungen des Landkreis Verden. "Als Landrat, unabhängig von meiner Position als Behördenleiter, freue ich mich, dass der Landkreis auf ganzer Linie gesiegt hat", sagte Peter Bohlmann (SPD). Der Fachdienstleiter vom Kreis, Volker Lück, hatte die Verfügungen damit begründet, das es für die ehemalig militärisch genutzten Immobilien keinen Bestandsschutz mehr gebe.
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Lüneburg: Breites Bündnis gegen Aufmarsch von Neonazis |
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Friday, 6. February 2009 |
Hamburger Abendblatt
siehe auch NPD-Blog (05.02.09): Neonazis wollen Ostern in Lüneburg maschieren
Das Lüneburger "Bündnis für Demokratie/Netzwerk gegen Rechtsextremismus" ist wieder aktiv. Der Zusammenschluss von lokalen Gewerkschaftern, Kirchen und Parteien, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, dem Bund der Antifaschisten (Antifa) und Sozialverbänden sowie Schüler- und Studentenvertretern wollen gemeinsam gegen die geplante Demonstration von Rechtsextremisten aus der Region am Ostersonnabend protestieren.
"Wir wollen ein klares Zeichen gegen Rechts setzen und den Aufmarsch mit friedlichen Mitteln möglichst verhindern", erklärt Mitorganisator Lennard Aldag vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Ob es dazu einen Marsch oder eine Kundgebung durch die Lüneburger Innenstadt geben wird, steht noch nicht fest. Diese und weitere Detailfragen stehen beim nächsten Treffen am Dienstag auf der Tagesordnung.
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Rassisten im HSV-Stadion |
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Thursday, 5. February 2009 |
taz, von Marco Carini
Fremdenfeindlichkeit ist im Umfeld des HSV noch immer ein Thema. Nach rassistischen Übergriffen gegen den schwarzen Ex-Football-Star Campino Milligan und seine Freundin ducken sich die Verantwortlichen lieber weg. Stadionverbote drohen
Richtige Zeit, falscher Ort. Die HSH-Nordbank-Arena war für den dunkelhäutigen Ex-Football-Star der Hamburg Blue Devils Campino Milligan und seine Freundin Ivonne der richtige Platz, sich das Gastspiel der Münchner Bayern beim Hamburger SV anzuschauen - die Nordtribüne, genauer Block 28 C aber mitnichten. "Massive rassistische Beleidigungen", Drohungen gegen Leib und Leben handelte sich das Paar - beide Bayern-Fans - am vergangenen Freitag ein und war schließlich "froh, da heil rausgekommen zu sein".
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Weitere Artikel:taz, Interview mit dem Leiter des HSV-Supporters, Ralf Bednarek „Es gibt keine rassistischen Gesänge“taz, Kommentar von Jan Kahlcke, HSV muss deutlich werden |
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HSV: Stadionverbot für Rassisten |
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Wednesday, 4. February 2009 |
Bedrohtes Paar fordert Konsequenzen HSV sucht nach den Beschuldigten
Hamburger Morgenpost, von Lars Albrecht
Für Campino Milligan (35) und seine Freundin Ivonne (32) wurde der Besuch im HSV-Stadion zum Höllentrip. Beim 1:0 gegen den FC Bayern am vergangenen Freitag soll das Hamburger Paar bespuckt, beleidigt und bedroht worden sein (MOPO berichtete). Gerade die rassistischen Anfeindungen, von denen der US-Amerikaner berichtete, haben für große Diskussionen gesorgt (siehe Leserbriefe). Milligan fordert ein Stadionverbot für die Rassisten. Der HSV sucht derzeit nach den Beschuldigten. Unter ihnen ist auch ein Ordner.
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siehe auch: Mopo (04.02.09): Interview mit HSV-Vorstand Oliver Scheel "Sehr bedauerlich für den HSV", hier |
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Antisemitismus |
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Tuesday, 3. February 2009 |
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taz, hamburg kompakt
Bischöfin Maria Jepsen hat den katholischen Bischöfen in Hamburg für die klaren Worte gedankt, mit denen sie antisemitische Äußerungen verurteilt haben. "Es ist wichtig, dass wir als Kirchen gemeinsam und mit einer Stimme gegen jede Form von Antisemitismus Stellung beziehen", sagte Jepsen. "Das gebietet nicht nur die deutsche Geschichte." Sowohl Hamburgs Erzbischof Werner Thissen als auch Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hatten die Rehabilitierung von vier Bischöfen, darunter der britische Holocaust-Leugner Richard Williamson, kritisiert. |
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