Kein Platz für Nazis in Hamburg - nicht in den Parlamenten, nicht im Stadtteil, nicht im Betrieb

Aktuelle Meldungen


Anquatschversuche im Kreis Pinneberg! PDF Drucken
Sunday, 15. February 2009
Quelle: Antifaschistische Initiative Kreis Pinneberg (13.02.09)

Da geht der Mensch zur Schule, freut sich nach 2 Stunden Unterricht auf eine kleine Pause und schon bimmelt das kleine schwarze Ding in der Tasche….

Rangegangen und es meldet sich ein Mann der sich als Mitarbeiter der „inneren Behörde Hamburg“ vorstellt und nachfragt, ob nicht Interesse an einem Gespräch und eine Tasse Kaffee bestehen würde. Er hat da schließlich ein paar Fragen bezüglich einer „Geschichte“.
Äußerst nett seine Ausdrucksweise und angenehm zu lauschen, simpel und stumpf sein Anliegen! Das Gespräch wurde nach 1 Minute beendet.

Ein paar Tage ziehen vorüber und schwupps stehen zwei Männer an einer Bushaltestelle und versuchten einen jungen Menschen anzuquatschen, die sie für die o.g. Person hielten.Auf die Frage, ob er derjenige sei, mit dem telefoniert wurde, kam die Antwort: Nö und wer seid ihr überhaupt? Gegenfrage ohne Antwort kam prompt: Weißt du wo wir ihn finden können? Antwort: Nö und nun lasst mich in Ruhe!
Daraufhin zog der junge Mensch ab und sah noch im Augenwinkel, wie die beiden Männer in einen schwarzen BMW einstiegen.

Kurz um an die Personen die für die Geheimdienste arbeiten: 
 
Quickborn: Stolpersteine für Opfer der NS-Diktatur PDF Drucken
Sunday, 15. February 2009
Hamburger Abendblatt (14.02.09)

Nach Elmshorn werde nun auch in Quickborn sogenannte Stolpersteine verlegt, die an Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen. Dazu kommt am Freitag, 27. Februar, eigens der Künstler Gunter Demnig aus Köln angereist, der bis heute rund 15 000 solcher Steine in Deutschland, Österreich und den Niederlanden verlegt hat. In Quickborn wird an diesem Vormittag an fünf Quickborner Bürger gedacht, die während der Hitler-Diktatur im Konzentrationslager oder an den Folgen ihrer Haft starben oder - wie im Fall des 19 Jahre jungen Paul Warnecke - im Birkenwäldchen in Quickborn-Heide erschossen wurden. Die anderen Personen waren Hermann Hinrichs, Richard Weise, Max Kellermann und Jan Sodczyk. Der erste Stein wird um 9.30 Uhr am Harksheider Weg verlegt, der letzte um 11.30 Uhr an der Friedenstraße, kündigt die Initiative selbstbewusstes Quickborn an, die diese Aktion initiiert hat.

Weiter lesen
 
Jork/Stade: Parteifreunde gehen auf Distanz zu Rohbohm (CDU) PDF Drucken
Thursday, 12. February 2009
Harburger Anzeigen und Nachrichten

CDU-Politiker soll sich nach seinem Urlaub äußern

Jetzt geht auch der Kreisvorstand der CDU Stade auf Distanz zu Hinrich Rohbohm: In der vergangenen Woche hatte bereits die Stader Bundestagsabgeordnete Martina Krogmann deutlich gemacht, dass Rohbohm den Partei- und Fraktionsvorsitz in der Gemeinde Jork niederlegen sollte. Wer Ämter wie diese in der CDU innehabe, dürfte nicht gleichzeitig als Reporter fest für die national-konservative Junge Freiheit (JF) schreiben.

"Hinrich Rohbohm hat nach unserer Auffassung in einigen seiner Artikel dazu beigetragen, die Grenze zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus zu verwischen", sagt der CDU-Kreisvorsitzende Hermann Krusemark. Der Kreisvorstand verurteile dies scharf und distanziere sich ausdrücklich von Rohbohms Haltung. Ein Parteiausschluss sei allerdings nicht im Gespräch, hieß es.

Weiter lesen
 
Winsen: Nazi-Parolen gegrölt: Geld- und Bewährungsstrafe PDF Drucken
Wednesday, 11. February 2009
Hamburger Abendblatt (10.02.09)

Heiko R. (23) will sich nicht mehr erinnern können. "Wir haben das ganze Osterwochenende gefeiert", sagt der Angeklagte im Sitzungssaal 224 des Amtsgerichts Winsen. "Sonntagmorgen sind wir durch Ashausen zum Bahnhof gezogen und haben sehr laut Radio gehört. Wir waren total betrunken." Auch der Mitangeklagte Karl-Johannes W. (22) will sich an "nichts erinnern" können - "wir waren am Abend vorher beim Osterfeuer".

Gut erinnern kann sich der Versicherungsmakler Michael S. (39). "Ich saß im Garten und hörte laute Stimmen und laute, schnelle Musik. Ein Mann schrie 'Sieg!' und der andere 'Heil!'" Michael S. war schockiert. "Damit rechnet man nicht am Sonntagmorgen.

Weiter lesen

 
Prozess in Kiel: "Wüste Keilerei" zwischen Neonazis und Hells Angels PDF Drucken
Wednesday, 11. February 2009
Hamburger Abendblatt (10.02.09)

Im Prozess um den "Kieler Küstenkrieg" wird es eng für den früheren NPD-Funktionär Peter B. (35). Nach der Aussage eines Augenzeugen waren es die Neonazis, die im Sommer 2008 über die Hells Angels herfielen. "Die erste Schlagaktion ging von der rechten Szene aus", erklärte ein Justizwachtmeister (52) gestern vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Kiel.

Weiter lesen
 
Stade/Jork: CDU wendet sich von Hinrich Rohbohm ab PDF Drucken
Monday, 9. February 2009
Hamburger Abendblatt

Jetzt wird es eng für Hinrich Rohbohm: Der Stader CDU-Kreisverband hat seinen Jorker Fraktionsvorsitzenden scharf dafür kritisiert, dass er als Redakteur für die umstrittene rechtskonservative Zeitung "Junge Freiheit" tätig ist. CDU-Kreischef Hermann Krusemark: "Die CDU ist die Volkspartei der Mitte, die liberale, christlich-soziale und konservative Richtungen vereint. Politischen Extremismus von links und von rechts lehnen wir entschieden ab."

Weiter lesen
 
Heisenhof: Etappensieg gegen Nazi-Zentrum PDF Drucken
Saturday, 7. February 2009

taz-nord, Andreas Speit

In erster Instanz bestätigte das Landgericht Stade den Abriss des Heisenhofs. Nazi-Anwalt Jürgen Rieger plante dort ein Fruchtbarkeitsforschungszentrum einzurichten

Die alten Farben des Deutschen Reiches schwarz-weiß-rot wehen über dem Heisenhof. In Dörverden wird auf dem Hof von Nazi-Anwalt Jürgen Rieger nicht die bundesdeutsche Fahne gehisst, steht sie in der Szene doch für die verhasste Demokratie. In wenigen Monaten könnte Rieger die Fahne in der niedersächsischen Gemeinde wieder einholen müssen.

In erster Instanz bestätigte gestern das Verwaltungsgericht Stade mehrere Abrissverfügungen des Landkreis Verden. "Als Landrat, unabhängig von meiner Position als Behördenleiter, freue ich mich, dass der Landkreis auf ganzer Linie gesiegt hat", sagte Peter Bohlmann (SPD). Der Fachdienstleiter vom Kreis, Volker Lück, hatte die Verfügungen damit begründet, das es für die ehemalig militärisch genutzten Immobilien keinen Bestandsschutz mehr gebe.

Weiter lesen

 
Lüneburg: Breites Bündnis gegen Aufmarsch von Neonazis PDF Drucken
Friday, 6. February 2009
Hamburger Abendblatt

siehe auch NPD-Blog (05.02.09):
Neonazis wollen Ostern in Lüneburg maschieren

Das Lüneburger "Bündnis für Demokratie/Netzwerk gegen Rechtsextremismus" ist wieder aktiv. Der Zusammenschluss von lokalen Gewerkschaftern, Kirchen und Parteien, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, dem Bund der Antifaschisten (Antifa) und Sozialverbänden sowie Schüler- und Studentenvertretern wollen gemeinsam gegen die geplante Demonstration von Rechtsextremisten aus der Region am Ostersonnabend protestieren.

"Wir wollen ein klares Zeichen gegen Rechts setzen und den Aufmarsch mit friedlichen Mitteln möglichst verhindern", erklärt Mitorganisator Lennard Aldag vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Ob es dazu einen Marsch oder eine Kundgebung durch die Lüneburger Innenstadt geben wird, steht noch nicht fest. Diese und weitere Detailfragen stehen beim nächsten Treffen am Dienstag auf der Tagesordnung.

Weiter lesen
 
Rassisten im HSV-Stadion PDF Drucken
Thursday, 5. February 2009
taz, von Marco Carini

Fremdenfeindlichkeit ist im Umfeld des HSV noch immer ein Thema. Nach rassistischen Übergriffen gegen den schwarzen Ex-Football-Star Campino Milligan und seine Freundin ducken sich die Verantwortlichen lieber weg. Stadionverbote drohen

Richtige Zeit, falscher Ort. Die HSH-Nordbank-Arena war für den dunkelhäutigen Ex-Football-Star der Hamburg Blue Devils Campino Milligan und seine Freundin Ivonne der richtige Platz, sich das Gastspiel der Münchner Bayern beim Hamburger SV anzuschauen - die Nordtribüne, genauer Block 28 C aber mitnichten. "Massive rassistische Beleidigungen", Drohungen gegen Leib und Leben handelte sich das Paar - beide Bayern-Fans - am vergangenen Freitag ein und war schließlich "froh, da heil rausgekommen zu sein".

Weiter lesen

Weitere Artikel:taz, Interview mit dem Leiter des HSV-Supporters, Ralf Bednarek „Es gibt keine rassistischen Gesänge“taz, Kommentar von Jan Kahlcke, HSV muss deutlich werden
 
HSV: Stadionverbot für Rassisten PDF Drucken
Wednesday, 4. February 2009
Bedrohtes Paar fordert Konsequenzen HSV sucht nach den Beschuldigten

Hamburger Morgenpost, von Lars Albrecht

Für Campino Milligan (35) und seine Freundin Ivonne (32) wurde der Besuch im HSV-Stadion zum Höllentrip. Beim 1:0 gegen den FC Bayern am vergangenen Freitag soll das Hamburger Paar bespuckt, beleidigt und bedroht worden sein (MOPO berichtete). Gerade die rassistischen Anfeindungen, von denen der US-Amerikaner berichtete, haben für große Diskussionen gesorgt (siehe Leserbriefe). Milligan fordert ein Stadionverbot für die Rassisten. Der HSV sucht derzeit nach den Beschuldigten. Unter ihnen ist auch ein Ordner.

Weiter lesen

siehe auch: Mopo (04.02.09): Interview mit HSV-Vorstand Oliver Scheel "Sehr bedauerlich für den HSV", hier
 
Antisemitismus PDF Drucken
Tuesday, 3. February 2009

taz, hamburg kompakt

Bischöfin Maria Jepsen hat den katholischen Bischöfen in Hamburg für die klaren Worte gedankt, mit denen sie antisemitische Äußerungen verurteilt haben. "Es ist wichtig, dass wir als Kirchen gemeinsam und mit einer Stimme gegen jede Form von Antisemitismus Stellung beziehen", sagte Jepsen. "Das gebietet nicht nur die deutsche Geschichte." Sowohl Hamburgs Erzbischof Werner Thissen als auch Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hatten die Rehabilitierung von vier Bischöfen, darunter der britische Holocaust-Leugner Richard Williamson, kritisiert.

 
<< Anfang < Vorherige 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1649 - 1664 von 1995