Kein Platz für Nazis in Hamburg - nicht in den Parlamenten, nicht im Stadtteil, nicht im Betrieb

Aktuelle Meldungen


Identitäre Bewegung Hamburg PDF Drucken
Donnerstag, 18. August 2016

MOPO

Recherchen vom Hamburger Bündnis gegen Rechts zeigen wie tief der braune Sumpf ist.

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Swing-Jugendliche im Nationalsozialismus PDF Drucken
Donnerstag, 18. August 2016

Deutschlandradio Kultu, Volker Ullrich

Swing-Jugend – unter dieser Bezeichnung fasste die Gestapo die jungen Leute zusammen, die sich im Zweiten Weltkrieg für angloamerikanische Musik, Jazz und Swing, begeisterten. Schon in ihrem Äußeren grenzten sie sich von den gesellschaftlichen Leitbildern des Nationalsozialismus ab. Die Jungen ließen sich die Haare lang wachsen, trugen lange, weitgeschnittene Sakkos mit Karomuster und Schuhe mit Kreppsohlen – dazu den bei jedem Wetter mitgeführten Regenschirm. Die Mädchen trugen modische Faltenröcke und Seidenstrümpfe, lackierten ihre Fingernägel und schminkten ihre Lippen.

Swing-Jugendliche gab es in fast allen deutschen Großstädten. Eine Hochburg der Bewegung war Hamburg, wo die Kaufmannsfamilien traditionell enge Beziehungen zu England unterhielten. Vor allem an den humanistischen Gymnasien, Christianeum, Johanneum und Wilhelm-Gymnasium, aber auch an anderen höheren Schulen fasste die anglophile jugendliche Subkultur Fuß.

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Der popkulturelle Arm der Rechtsradikalen breitet sich aus PDF Drucken
Donnerstag, 18. August 2016

Die Welt

Die Botschaft war überaus plakativ und dennoch eindeutig. "Wann ist es euch bunt genug?", hieß es auf einem Plakat, das drei Männer und eine junge Frau, alle vier wohl nicht älter als 30, an den Landungsbrücken hochhielten, die Elbe in ihrem Rücken. Unter die Frage hatten sie einen Zeitstrahl gemalt, auf dem die moderne Hamburger Silhouette samt Fernsehturm und Köhlbrandbrücke in ein von Moscheen und Minaretten geprägtes Stadtbild als Zukunftsvision wechselte. Daneben zeichneten drei junge Frauen ein düsteres Bild von der Rolle der Frau in Deutschland, die 2016 Opfer von Übergriffen werde und in zehn Jahren nur noch vollverschleiert im Nikab auf die Straße dürfe, so die unverhüllte Botschaft.

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Feine Sahne Fischfilet vs. Verfassungsschutz: Eine unendliche Geschichte? PDF Drucken
Donnerstag, 18. August 2016

Endstation Rechts, Oliver Cruzcampo

Feine Sahne Fischfilet werde im aktuellen Verfassungsschutzbericht nicht aufgeführt, so Lorenz Caffier bei der Vorstellung der aktuellen Publikation am Dienstag in Schwerin. Weiter wollte sich der Innenminister dazu nicht äußern.

Ist das Kapitel Feine Sahne Fischfilet versus Verfassungsschutz nun offiziell beendet? Eine klare Beantwortung der Frage fällt schwer. „Die Nichterwähnung einer Gruppierung im Verfassungsschutzbericht lässt nicht den Schluss zu, dass diese nicht beobachtet wird“, erklärt eine Sprecherin der Innenministeriums.

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Klarstellung: Was sagt die Amadeu Antonio Stiftung? PDF Drucken
Donnerstag, 18. August 2016

Netz-gegen-Nazis.de, Simone Rafael

Im Moment werden der Amadeu Antonio Stiftung, zu der auch netz-gegen-nazis.de gehört, in den Sozialen Netzwerken, in rechtsextremen und neurechten Medien und nun auch in konservativen Medien die bodenlosesten Dinge unterstellt. Vielleicht fragen Sie sich inmitten des Shitstorms langsam selbst, was wir alles so kontrollieren, fordern und verantworten? Hier kann Ihnen geholfen werden. 

Auch wenn wir unsere Arbeitszeit lieber auf andere Dinge verwenden als auf die Richtigstellung kurioser Dinge, die über die Amadeu Antonio Stiftung im Netz verbreitet werden, brauchen manche Erzählungen im Netz doch eine Antwort, um nicht als scheinbar unwidersprochen dazustehen.

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Hamburgs neue Rechte PDF Drucken
Mittwoch, 17. August 2016

Die Welt

Die Aktion ist noch keine Woche alt und das jüngste Beispiel für eine in den vergangenen Wochen angelaufene Kampagne, mit der die rechtsradikale Gruppe Identitäre Bewegung, die in Hamburg mit einer eigenen Ortsgruppe Fuß gefasst haben soll, auf sich aufmerksam machen will. "Multikulti tötet" und "Genug ist Genug! Remigration!" sind die Losungen dieser islam- und fremdenfeindlichen Vereinigung, die ab sofort unter der Beobachtung des Verfassungsschutzamtes stehen wird, wie das Landesamt gestern bekannt gab.

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Parteienverbot: "Einfach nur verfassungswidrig" reicht nicht PDF Drucken
Mittwoch, 17. August 2016

Deutschlandradio Kultur, Ulrich von Alemann im Gespräch mit Nana Brink

Vor 60 Jahren am 17. August 1956 sprach das Bundesverfassungsgericht ein wegweisendes Urteil und verbot die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD). Bis heute ist es bei diesem einzigen Urteil geblieben, dass sehr umstritten blieb. Zur Begründung hatten die Richter damals angeführt, dass die KPD eine "aktiv kämpferische aggressive Haltung gegenüber der bestehenden Ordnung" verträten. Das Urteil ist heute aktuell wie nie, weil das Bundesverfassungsgericht über ein mögliches Verbot der NPD berät.

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Keine Beobachtung der „Identitären Bewegung“ durch den Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern PDF Drucken
Mittwoch, 17. August 2016

Endstation Rechts, Marc Brandstetter

s ist das gewohnte Ritual. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) führt im Rahmen der Landespressekonferenz in die Vorstellung des Jahresberichtes der ihm nachgeordneten Abteilung für Verfassungsschutz ein. Ihm zur Seite sitzt der Chef der Schlapphüte, Reinhard Müller, der später einige Fragen der anwesenden Landespresse beantworten wird. Caffier kämpft sich zuvor durch ein neunseitiges Manuskript, und sagt doch wenig Unbekanntes. Ein Schwerpunkt seines Vortrages liegt auf der Entwicklung der Straftaten mit extremistischem Bezug. Diese Zahlen wurden der Öffentlichkeit allerdings bereits im April dieses Jahres bekannt gemacht. Die Zahl der Gewalttaten mit einer rechtsextremistischen Motivation habe sich 2015 nahezu verdreifacht, nämlich von 35 auf 93 Taten, führt der CDU-Politiker aus. Die Höhe der Delikte nennt er „erschreckend“, sie seien Beleg für die Radikalisierung der Szene, die Beobachter bundesweit feststellen. Fast fünf Mal höher liegt sogar die Anzahl der Angriffe auf Unterkünfte für Asylbewerber. Zählten die Behörden 2104 zehn Attacken, waren es im Folgejahr 48. 

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Im Umfeld der Identitären – Burschenschafter, AfD und Molotow-Cocktails PDF Drucken
Mittwoch, 17. August 2016

Pressemitteilung des HBgR

Wie mehrere Medien berichten gibt es seit ein paar Tagen einen neuen
(virtuellen) Auftritt der rassistischen Identitären in Hamburg. Falsch
ist jedoch, dass sich die Identitären erstmal in Hamburg gegründet
hätten. Es gab schon 2013/14 eine eigenständige Gruppe der Identitären
Bewegung in der Stadt, welche damals auch einige Aktionen in der
Öffentlichkeit durchführte. Schon damals rekrutierten sich die Hamburger
Identitären zu guten Teilen aus der extremen Rechten, z.B. machte ein
ehemaliger Aktivist der Jungen Nationaldemokraten, der
Jugendorganisation der NPD bei ihnen mit. Viele Aktivisten kamen aus dem
Hamburger Umland, es gab damals aber auch Versuche an der Universität
Fuß zu fassen.
Letztlich führte antifaschistischer Widerstand und das Enthüllen der
Mitgliederstruktur der Hamburger Identitären zu deren Auflösung. Gerade
dieses Beispiel zeigt, wie wichtig eine eigenständige antifaschistische
Praxis ist, welche sich nicht auf staatliche, Einschätzungen verlässt.
So gibt es z.B. Anzeichen dafür, dass wohl auch in Hamburg Verbindungen
zwischen Identitären und der Jungen Alternative, der Jugendorganisation
der AfD bestehen. Hierzu schweigt allerdings der Hamburger
Inlandsgeheimdienst. Wirklich brisant ist jedoch die Nähe zu einem
Portal, welches zu massiver Gewalt aufruft.

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Räumungsklage gegen Glinder "Thor Steinar"-Laden PDF Drucken
Mittwoch, 17. August 2016

ndr.de

Der umstrittene Laden in Glinde (Kreis Stormarn), der die bei Neonazis beliebte Kleidermarke "Thor Steinar" verkauft, sorgt seit mittlerweile fast fünf Jahren für Proteste in der Stadt. Obwohl der Mietvertrag für das Bekleidungsgeschäft Ende Juli ausgelaufen war, hat der Laden immer noch geöffnet. Jetzt reichte der Vermieter eine Räumungsklage beim Landgericht Lübeck ein. Klage wurde erhoben, weil der Mieter offensichtlich nicht freiwillig geht, teilte der Anwalt des Vermieters mit. Jetzt dauert es circa zwei Wochen, bis die Klage dem Mieter zugestellt wird. Dann hat der Ladenbetreiber die Möglichkeit, sich zu äußern.

"Wir bleiben, bis der Laden endlich weg ist"

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„Forstrock“-Festival in Jamel PDF Drucken
Dienstag, 16. August 2016

Nordkurier

Der Sänger und Schlagzeuger Bela B. von den „Ärzten“ tritt beim Festival „Jamel rockt den Förster“ auf und unterstützt so das Künstlerpaar Birgit und Horst Lohmeyer, das sich in dem Dorf bei Wismar seit Jahren Anfeindungen durch Neonazis ausgesetzt sieht.

Nach Angaben der Veranstalter wird Bela B. am 26. August zusammen mit der Klezmer-Punk-Band „Danube’s Banks“ auf der Bühne stehen. Im Vorjahr war überraschend Sänger Campino mit den „Toten Hosen“ nach Jamel (Kreis Nordwestmecklenburg) gekommen und hatte damit für einen Besucherrekord beim „Forstrock“ gesorgt.

Das knapp 40 Einwohner zählende Dorf gilt als eine Hochburg der rechten Szene in Mecklenburg-Vorpommern.

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