Kein Platz für Nazis in Hamburg - nicht in den Parlamenten, nicht im Stadtteil, nicht im Betrieb

Aktuelle Meldungen


Jamel: Open-Air-Festival »Jamel rockt den Förster« PDF Drucken
Tuesday, 23. August 2016

Junge Welt, Iven Einszehn

In Wahlkampfzeiten wie diesen säumen NPD-Plakate den Weg über die mecklenburgischen Dörfer. Manches Örtchen ist derart dominant nur von der NPD zuplakatiert, dass man meinen könnte, die ersehnte Diktatur sei dort längst eingeführt. Und tatsächlich hat hier mancher Flecken Erde als Nazidorf traurige Berühmtheit erlangt. Ein Beispiel wäre Jamel, Ortsteil der so gut wie unbekannten Gemeinde Gägelow. Die drei Dutzend Einwohner machen keinen Hehl aus ihrer Gesinnung. Das Dorfbild ist geprägt von ihren Bekenntnissen. Eine völkische Wandmalerei verklärt Jamel zur »frei-sozial-nationalen Dorfgemeinschaft«, ein selbstgebasteltes Hinweisschild weist nach Braunau, den höchsten Punkt der Ansiedlung markiert eine Reichsflagge.

In Jamel hängt zwar kein NPD-Plakat, aber auf Sabotage ist das leider nicht zurückzuführen. Auch andere Parteien halten es nicht für nötig, in Jamel zu werben. Vermutlich wähnen sie sich auf verlorenem Posten.

weiterlesen

 

 
Deutschland ist kein Boot PDF Drucken
Monday, 22. August 2016

Junge Welt, Kristian Stemmler

Gewerkschaften, Linkspartei und linke Bündnisse versuchen ihnen beizukommen – mit Sachargumenten. So bildet die Kampagne »Aufstehen gegen Rassismus« etwa sogenannte Stammtischkämpfer aus, die Linke-Fraktion der Hamburger Bürgerschaft initiierte eine Postkartenaktion.

weiterlesen

 
Identitäre Bewegung Hamburg PDF Drucken
Thursday, 18. August 2016

MOPO

Recherchen vom Hamburger Bündnis gegen Rechts zeigen wie tief der braune Sumpf ist.

weiterlesen

 
Swing-Jugendliche im Nationalsozialismus PDF Drucken
Thursday, 18. August 2016

Deutschlandradio Kultu, Volker Ullrich

Swing-Jugend – unter dieser Bezeichnung fasste die Gestapo die jungen Leute zusammen, die sich im Zweiten Weltkrieg für angloamerikanische Musik, Jazz und Swing, begeisterten. Schon in ihrem Äußeren grenzten sie sich von den gesellschaftlichen Leitbildern des Nationalsozialismus ab. Die Jungen ließen sich die Haare lang wachsen, trugen lange, weitgeschnittene Sakkos mit Karomuster und Schuhe mit Kreppsohlen – dazu den bei jedem Wetter mitgeführten Regenschirm. Die Mädchen trugen modische Faltenröcke und Seidenstrümpfe, lackierten ihre Fingernägel und schminkten ihre Lippen.

Swing-Jugendliche gab es in fast allen deutschen Großstädten. Eine Hochburg der Bewegung war Hamburg, wo die Kaufmannsfamilien traditionell enge Beziehungen zu England unterhielten. Vor allem an den humanistischen Gymnasien, Christianeum, Johanneum und Wilhelm-Gymnasium, aber auch an anderen höheren Schulen fasste die anglophile jugendliche Subkultur Fuß.

weiterlesen

 

 
Der popkulturelle Arm der Rechtsradikalen breitet sich aus PDF Drucken
Thursday, 18. August 2016

Die Welt

Die Botschaft war überaus plakativ und dennoch eindeutig. "Wann ist es euch bunt genug?", hieß es auf einem Plakat, das drei Männer und eine junge Frau, alle vier wohl nicht älter als 30, an den Landungsbrücken hochhielten, die Elbe in ihrem Rücken. Unter die Frage hatten sie einen Zeitstrahl gemalt, auf dem die moderne Hamburger Silhouette samt Fernsehturm und Köhlbrandbrücke in ein von Moscheen und Minaretten geprägtes Stadtbild als Zukunftsvision wechselte. Daneben zeichneten drei junge Frauen ein düsteres Bild von der Rolle der Frau in Deutschland, die 2016 Opfer von Übergriffen werde und in zehn Jahren nur noch vollverschleiert im Nikab auf die Straße dürfe, so die unverhüllte Botschaft.

weiterlesen

 
Feine Sahne Fischfilet vs. Verfassungsschutz: Eine unendliche Geschichte? PDF Drucken
Thursday, 18. August 2016

Endstation Rechts, Oliver Cruzcampo

Feine Sahne Fischfilet werde im aktuellen Verfassungsschutzbericht nicht aufgeführt, so Lorenz Caffier bei der Vorstellung der aktuellen Publikation am Dienstag in Schwerin. Weiter wollte sich der Innenminister dazu nicht äußern.

Ist das Kapitel Feine Sahne Fischfilet versus Verfassungsschutz nun offiziell beendet? Eine klare Beantwortung der Frage fällt schwer. „Die Nichterwähnung einer Gruppierung im Verfassungsschutzbericht lässt nicht den Schluss zu, dass diese nicht beobachtet wird“, erklärt eine Sprecherin der Innenministeriums.

weiterlesen

 

 
Klarstellung: Was sagt die Amadeu Antonio Stiftung? PDF Drucken
Thursday, 18. August 2016

Netz-gegen-Nazis.de, Simone Rafael

Im Moment werden der Amadeu Antonio Stiftung, zu der auch netz-gegen-nazis.de gehört, in den Sozialen Netzwerken, in rechtsextremen und neurechten Medien und nun auch in konservativen Medien die bodenlosesten Dinge unterstellt. Vielleicht fragen Sie sich inmitten des Shitstorms langsam selbst, was wir alles so kontrollieren, fordern und verantworten? Hier kann Ihnen geholfen werden. 

Auch wenn wir unsere Arbeitszeit lieber auf andere Dinge verwenden als auf die Richtigstellung kurioser Dinge, die über die Amadeu Antonio Stiftung im Netz verbreitet werden, brauchen manche Erzählungen im Netz doch eine Antwort, um nicht als scheinbar unwidersprochen dazustehen.

weiterlesen

 

 
Hamburgs neue Rechte PDF Drucken
Wednesday, 17. August 2016

Die Welt

Die Aktion ist noch keine Woche alt und das jüngste Beispiel für eine in den vergangenen Wochen angelaufene Kampagne, mit der die rechtsradikale Gruppe Identitäre Bewegung, die in Hamburg mit einer eigenen Ortsgruppe Fuß gefasst haben soll, auf sich aufmerksam machen will. "Multikulti tötet" und "Genug ist Genug! Remigration!" sind die Losungen dieser islam- und fremdenfeindlichen Vereinigung, die ab sofort unter der Beobachtung des Verfassungsschutzamtes stehen wird, wie das Landesamt gestern bekannt gab.

weiterlesen

 
Parteienverbot: "Einfach nur verfassungswidrig" reicht nicht PDF Drucken
Wednesday, 17. August 2016

Deutschlandradio Kultur, Ulrich von Alemann im Gespräch mit Nana Brink

Vor 60 Jahren am 17. August 1956 sprach das Bundesverfassungsgericht ein wegweisendes Urteil und verbot die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD). Bis heute ist es bei diesem einzigen Urteil geblieben, dass sehr umstritten blieb. Zur Begründung hatten die Richter damals angeführt, dass die KPD eine "aktiv kämpferische aggressive Haltung gegenüber der bestehenden Ordnung" verträten. Das Urteil ist heute aktuell wie nie, weil das Bundesverfassungsgericht über ein mögliches Verbot der NPD berät.

weiterlesen

 
Keine Beobachtung der „Identitären Bewegung“ durch den Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern PDF Drucken
Wednesday, 17. August 2016

Endstation Rechts, Marc Brandstetter

s ist das gewohnte Ritual. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) führt im Rahmen der Landespressekonferenz in die Vorstellung des Jahresberichtes der ihm nachgeordneten Abteilung für Verfassungsschutz ein. Ihm zur Seite sitzt der Chef der Schlapphüte, Reinhard Müller, der später einige Fragen der anwesenden Landespresse beantworten wird. Caffier kämpft sich zuvor durch ein neunseitiges Manuskript, und sagt doch wenig Unbekanntes. Ein Schwerpunkt seines Vortrages liegt auf der Entwicklung der Straftaten mit extremistischem Bezug. Diese Zahlen wurden der Öffentlichkeit allerdings bereits im April dieses Jahres bekannt gemacht. Die Zahl der Gewalttaten mit einer rechtsextremistischen Motivation habe sich 2015 nahezu verdreifacht, nämlich von 35 auf 93 Taten, führt der CDU-Politiker aus. Die Höhe der Delikte nennt er „erschreckend“, sie seien Beleg für die Radikalisierung der Szene, die Beobachter bundesweit feststellen. Fast fünf Mal höher liegt sogar die Anzahl der Angriffe auf Unterkünfte für Asylbewerber. Zählten die Behörden 2104 zehn Attacken, waren es im Folgejahr 48. 

weiterlesen

 
Im Umfeld der Identitären – Burschenschafter, AfD und Molotow-Cocktails PDF Drucken
Wednesday, 17. August 2016

Pressemitteilung des HBgR

Wie mehrere Medien berichten gibt es seit ein paar Tagen einen neuen
(virtuellen) Auftritt der rassistischen Identitären in Hamburg. Falsch
ist jedoch, dass sich die Identitären erstmal in Hamburg gegründet
hätten. Es gab schon 2013/14 eine eigenständige Gruppe der Identitären
Bewegung in der Stadt, welche damals auch einige Aktionen in der
Öffentlichkeit durchführte. Schon damals rekrutierten sich die Hamburger
Identitären zu guten Teilen aus der extremen Rechten, z.B. machte ein
ehemaliger Aktivist der Jungen Nationaldemokraten, der
Jugendorganisation der NPD bei ihnen mit. Viele Aktivisten kamen aus dem
Hamburger Umland, es gab damals aber auch Versuche an der Universität
Fuß zu fassen.
Letztlich führte antifaschistischer Widerstand und das Enthüllen der
Mitgliederstruktur der Hamburger Identitären zu deren Auflösung. Gerade
dieses Beispiel zeigt, wie wichtig eine eigenständige antifaschistische
Praxis ist, welche sich nicht auf staatliche, Einschätzungen verlässt.
So gibt es z.B. Anzeichen dafür, dass wohl auch in Hamburg Verbindungen
zwischen Identitären und der Jungen Alternative, der Jugendorganisation
der AfD bestehen. Hierzu schweigt allerdings der Hamburger
Inlandsgeheimdienst. Wirklich brisant ist jedoch die Nähe zu einem
Portal, welches zu massiver Gewalt aufruft.

weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 16 von 2774