Kein Platz für Nazis in Hamburg - nicht in den Parlamenten, nicht im Stadtteil, nicht im Betrieb

Aktuelle Meldungen


Wer war das NSU-Opfer Süleyman Ta_köprü? PDF Drucken
Monday, 27. June 2016

NDR.de, Kristina Festring-Hashem Zadeh

Am 27. Juni 2001 stirbt der türkischstämmige Taşköprü in seinem Lebensmittelladen - erschossen von den rechtsextremistischen Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU). Der Mord an dem 31-Jährigen hat nicht nur die Angehörigen traumatisiert, sondern auch das Viertel.

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NSU-Mord: Vor 15 Jahren starb Süleyman Ta_köprü PDF Drucken
Monday, 27. June 2016

NDR.de

Am 27. Juni 2001 wurde Süleyman Taşköprü von Mitgliedern der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) erschossen. Der 31-Jährige starb in den Armen seines Vaters in dessen Lebensmittelladen in Hamburg-Bahrenfeld und hinterließ seine Lebensgefährtin und seine dreijährige Tochter. Am Sonnabend versammelten sich laut Twitter-Eintrag eines Teilnehmers rund 80 Menschen in Bahrenfeld, um dem 15. Jahrestag der Ermordung von Tasköprü zu gedenken.

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Die AfD ist tot - sie weiß es nur noch nicht PDF Drucken
Sunday, 26. June 2016

Der Tagesspiegel, Harald Martenstein

Wenn das kein Antisemitismus ist, dann wäre auch Adolf Hitler kein Antisemit gewesen. Übrigens war Hitler, bei allem, was man gegen ihn sagen kann, ein eleganterer Stilist als Wolfgang Gedeon. Auch der Fraktionsvorsitzende Meuthen hat die Botschaft des Buches erkannt. Er wollte Gedeon aus der Fraktion werfen. Dafür findet er in der AfD-Fraktion nicht die notwendige Mehrheit. Nun soll eine wissenschaftliche Kommission das Buch analysieren und herausfinden, ob es sich bei der These, die Juden strebten nach der Weltherrschaft, wirklich um Antisemitismus handelt. 

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Ein Mord, den niemand vergessen kann PDF Drucken
Saturday, 25. June 2016

Elbe Wochnblatt, Christopher von Savign

Der Wind weht ein paar lose Blätter über den rosaroten, fünfzackigen Stern, der im Bürgersteig in der Schützenstraße eingelassen ist. Wäre da nicht dieses kleine, runde Schwarzweißfoto im Zentrum des Mahnmals – man würde vielleicht achtlos daran vorübergehen. Das Bild zeigt einen freundlich dreinblickenden, jungen Mann mit schwarzen Haaren. Passanten haben zwei Grablichter und ein paar Topfpflanzen aufgestellt, die inzwischen verwildert sind. Auf dem schwarzen Steinbrocken dahinter wurde etwas eingraviert. Leider ist die Inschrift nur schlecht zu entziffern.

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Wegen Antifa: AfD attackiert Bürgerschaftsvize Schneider PDF Drucken
Saturday, 25. June 2016

Hamburger Abendblatt, Jens Meyer-Wellmann

Die Auseinandersetzungen zwischen der AfD und den "Antifaschisten" (Antifa) gehen in eine neue Runde – und weiten sich zu einem Konflikt zwischen AfD und Linken aus. Hintergrund ist eine Kleine Anfrage des AfD-Innenpolitikers Dirk Nockemann an den Senat zu den Aktivitäten der Gruppe "Antifa 309".

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Laudatio für Esther Bejarano aus Anlass der Verleihung des »Preises für Solidarität und Menschenwürd PDF Drucken
Saturday, 25. June 2016

junge Welt, Rolf Becker

Liebe Schwester Esther,

eine Liebeserklärung deines »kleinen Bruders«, wie du, die »große Schwester«, mich nennst, als erstes, bevor die Ehrungen und Auszeichnungen genannt seien, die doch dem so angemessen sind, was du nach allem Erlittenen beigetragen hast, um den uns Nachfolgenden zu einer besseren, vernunftgeleiteten Welt zu verhelfen.

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Die Landkarte der rechten Lügen PDF Drucken
Friday, 24. June 2016

Deutschlandradi, Bastian Brandau

Im Februar wurde Hoaxmap gestartet, um endlich eine Übersicht zu haben über die zahlreichen Gerüchte, die sich um die nach Deutschland kommenden Flüchtlinge verbreiten. Schwarz und Helm sammeln und posten seitdem Texte, die die Gerüchte widerlegen. Zeitungsartikel vor allem, aber auch Statements von Polizei oder Ämtern oder von vermeintlich betroffenen Unternehmen. Unter hoaxmap.org haben die beiden all die auf einer Landkarte platziert. Ein Klick und der Leser gelangt etwa zu den Gerüchten, die sich in der eigenen Stadt verbreiten. Außerdem sind die erfundenen Geschichten kategorisiert. Mit 177 Gerüchten sind sie gestartet, inzwischen sind es um die 400. Drei Kategorien sind dabei besonders häufig, erzählt Lutz Helm:

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NPD hängt weiterhin am Tropf des Steuerzahlers PDF Drucken
Friday, 24. June 2016

Endstation Reschts, Marc Brandstetter

Das Jahr 2014 wird die NPD in schlechter Erinnerung behalten. Bei der Europawahl reichte ihr Stimmenanteil von einem Prozent für ein Mandat in Straßburg. Allerdings hatten die „Macher“ in der Berliner Seelenbinderstraße auf ein besseres Ergebnis gehofft. Olaf Rose, nach Udo Voigt Nummer zwei der Liste, ging leer aus. Noch härter traf es den Ex-Bundespräsidentschaftskandidaten wenige Monate später. Als Mitarbeiter der NPD-Landtagsfraktion in Sachsen verlor er nach dem Scheitern der Partei an der Fünf-Prozent-Hürde seinen Job. Im gesamten Jahr pumpte die NPD mehr als 1,2 Millionen Euro in die Wahlkämpfe, wie aus dem kürzlich veröffentlichten Rechenschaftsbericht für das Jahr 2014 hervorgeht (pdf-Dokument). Bekanntlich blieb der Erfolg aus – und durch den Rückgang der Zustimmung werden auch zukünftig die staatlichen Zuwendungen geringer ausfallen.

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Demonstranten blockieren AfD-Veranstaltung in Rahlstedt PDF Drucken
Thursday, 23. June 2016

von Hamburger Abendblatt

Bürgerschaftsfraktion der rechtsgerichteten Partei wollte über Flüchtlinge sprechen. Rund 110 Demonstranten hatten etwas dagegen.

Hamburg. Rund 40 Demonstranten haben am Mittwochabend im Hamburger Ortsteil Rahlstedt eine Veranstaltung der AfD behindert. Die AfD-Fraktion der Hamburgischen Bürgerschaft hatte zu der Veranstaltung zum Thema Flüchtlinge ins Gymnasium Rahlstedt geladen. 47 Gäste versuchten nach Angaben der Polizei, dorthin zu gelangen.

Rund 40 der 110 Teilnehmer einer angemeldeten Gegendemonstration versperrten ihnen aber den Zugang zum Veranstaltungsort, so dass sie von Polizisten "zur Seite geschoben werden mussten", wie die Polizei mitteilte.

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Neue Broschüre: Hetze gegen Flüchtlinge in Sozialen Medien - Handlungsempfehlungen PDF Drucken
Thursday, 23. June 2016

 netz-gegen-nazis.de

Seit vermehrt Flüchtlinge* im deutschsprachigen Raum Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, explodieren die sozialen Netzwerke. Alle und jede haben eine Meinung, eine Warnung, Sorgen, sehr viel Hass und noch mehr Wut.

In vielen Formen treffen Benutzer_innen auf explizit rassistische und flüchtlingsfeindliche Aussagen und Kommentare, oder beteiligen sich aktiv selbst daran. Schon lange agitieren Rechtsextreme und Kameradschaften in Sozialen Netzwerken, besetzen gezielt Themen – beispielsweise Heimatschutz – rekrutieren Gefolgschaft und verbreiten rechtsideologisierte Propaganda. Im Zuge der Flüchtlingsdebatte zeigt die Strategie nun Wirkung: Rechtsextreme Sprache und Bilder haben sich in kurzer Zeit über die Sozialen Medien im gesellschaftlichen Mainstream re-etabliert und sind normal im täglichen Gespräch über Flucht und Migration geworden. Gerade junge und weniger informierte  Menschen können von der Hassrede gegen Flüchtlinge in den Sozialen Medien beeinflusst werden. Oft wirken nämlich diejenigen, die Hass gegen Flüchtlinge verbreiten, in der Mehrheit. Sie sind lauter, dominanter und schüchtern  damit auch ganz gezielt ein.

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Aktion gegen die AFD-Veranstalung in HH-Rahlstedt PDF Drucken
Thursday, 23. June 2016

Indymedia Linksunten, von Antira_hlstedt

Die geplante AfD-Veranstaltung im Gymnasium Rahlstedt wurde von dortigen Antirassist*Innen zum Anlass genommen, die Straßen und Schuhhof neu zu dekorieren. Mit Flyern, Stickern, Plakaten und Kreide wurden das Gebiet verschönert um die rassistische und nationalistische Hetze der AfD nicht unwidersprochen zu lassen.

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