Aufruf +++ Zeit zu handeln: Keinen Raum der AfD +++ jetzt unterschreiben
Barmbek sagt nein: kein Naziladen in der Fuhle
Kommt zu den Mahnwachen, jeden Di.+Do. 17-19 Uhr, Sa. 11-13 Uhr, Fuhlsbüttler Str. 257
Noch nicht einmal Aufklärung, Gedenken an Süleyman Taşköprü

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Aus der Presse haben wir heute erfahren, dass die AfD-Stiftung Dr. Anton nun alle weiteren Veranstaltungen abgesagt hat !!!!! Erfolg auf ganzer Linie (09.02.2017)

DANKE AN EUCH!

Wir konnten gemeinsam verhindern, dass die AfD ihre Veranstaltung im Hamburg-Haus Eimsbüttel abhielt. Die AfD sagte ihre Veranstaltung kurzfristig ab. Der Veranstaltungsraum wurde von Protestierenden geflutet und mit mehr als 300 Menschen protestierten wir vor dem Hamburger-Haus gegen die Politik der AfD. Das ist ein großartiger Erfolg und wir Alle waren gut gelaunt.

Das Hamburg-Haus bleibt ein Ort der Begegnung. Wir fordern das Hamburg-Haus auf, der AfD keine Räume zur Verfügung zu stellen. Ausgrenzende und rassistische Politik, wie die der AfD, hat weder hier, noch sonstwo was zu suchen. Die AfD ist keine normale Partei, sie ist rassistisch, nationalistisch und frauenverachtend. Wir machen weiter!

Pressemitteilung von "Aufstehen gegen Rassismus" hier

 


no afd logo

Das „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ unterstützt den folgenden Aufruf von „Aufstehen gegen Rassismus“ und fordert alle engagierten Menschen auf,sich daran zu beteiligen:

Hamburg-Haus Eimsbüttel, Doormannsweg 12, vor dem Haupteingang, Dienstag, 07.02.2017, 18:00 Uhr.


Aufruf:

Trotz zunehmend offensichtlich werdender extrem rechter Positionen in der AfD, versucht sich die Partei weiterhin als demokratisch zu verkaufen. Während Björn Höcke den Anstoß zur Relativierung des Holocausts gibt und Frauke Petry auf die Abschaffung des (bereits massiv ausgehöhlten) Asylrechts drängt, zeigt auch der Umgang der Hamburger AfD mit ihrem ehemaligen Fraktionsmitglied Ludwig Flocken, dass man Islamfeindlichkeit und Rassismus in den eigenen Reihen gern toleriert.

Mit dem law-und-order Funktionär der Schill-Partei Dirk Nockemann oder dem Burschenschaftler Alexander Wolf ist auch die Hamburger AfD längst zu einer attraktiven Heimat des rechten und extrem rechten Spektrums geworden. Wer die AfD als eine Partei wie jede andere behandelt, begeht also einen schwerwiegenden Fehler: Man lässt zu, dass menschen-verachtendes Gedankengut verbreitet wird und dass Ressentiments geschürt und Menschen zunehmend nach ihrer kulturellen Zugehörigkeit, ihrem Geschlecht oder ihrer Religion bewertet werden.

 

 

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts unterstützt die Gedenkkundgebung am:

21.12.2016
Kundgebung:

Kein Schweigen! Kein Vergessen!

 

 

 

Am 21.12.1985 wurde Ramazan Avci zusammen mit seinem Bruder und einem Freund am Bahnhof Landwehr aus einer bekannten Skinheadkneipe heraus angegriffen.  Sein Bruder und der Freund konnten in letzter Sekunde in einen Linienbus fliehen, der ebenfalls von den Nazis angegriffen wurde. Ramazan Avci rannte auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto erfasst und meterweit durch die Luft geschleudert. Nach dem er auf der Straße aufschlug, liefen mindestens drei Skins auf ihn zu. Ramazan Avci wurde auf dem Boden liegend mit Baseballschlägern, Axtknüppeln und Fußtritten brutal malträtiert und verstarb am 24.12.1985 an den Folgen dieser Schläge im Krankenhaus. Wenige Tage später wurde sein Sohn geboren, der nach ihm benannt wurde. Wir wollen Ramazan Avci gedenken und uns mit seiner Familie solidarisieren. Wir wollen an diesem Tag auch der anderen Opfer von rassistischen Übergriffen gedenken und die Erinnerung an sie wachhalten. Die Familie Avci hat sich gewünscht, dass bei der Kundgebung neben der Ramazan Avci Initiative ausschließlich Familienangehörige von Opfern rassistischer Gewalt zu Wort kommen sollen.
Entsprechend wird das Programm der Kundgebung gestaltet sein.
Und die Familie wünscht sich Rosen, die an dem Gedenkstein niedergelegt werden können.

Kundgebung Mittwoch, 21.12.2016 um 18.00 Uhr, Ramazan-Avci-Platz, S-Bahn Landwehr

Initiative zu Gedenken an Ramazan Avci, vollständiger Aufruf hier

 

5. Dezember 2016
Protestkundgebung:

Gegen rechte Ideologen und Geheimdienste
Ex-Chef des Verfassungsschutzes referiert bei braunem Bildungsverein

Der ehemalige Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz Thüringen, Helmut Roewer, soll am Montag den 5. Dezember 2016 bei der extrem rechten Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e.V. (SWG) referieren. Dagegen protestieren wir. Roewer steht beispielhaft für die massive staatliche Unterstützung von Nazistrukturen in Thüringen der 1990er Jahre. Diese Protektion und Förderung galt auch dem sog. Thüringer Heimatschutz (THS), der direkten Vorfeldorganisation des NSU-Terrornetz-werkes.
Heute gehört Roewer zur Neuen Rechten, referiert bei Naziburschenschaften, publiziert in braunen Kleinverlagen seine geschichtsrevisionistische Weltsicht und redet einen rechten Umsturz herbei. Sein letztes Buch: „Auf dem Weg zur Weltherrschaft – Warum England den Ersten Weltkrieg auslöste und Amerika ihn gewann“ ist denn auch Thema seines angekündigten Vortrags. Tenor: Eine „anglo-amerikanische Geld- und Machtelite gegen Ende des 19. Jahrhunderts“ habe den ersten Weltkrieg angezettelt, um das aufstrebende Deutsche Reich zu stoppen…
Wir nehmen den Auftritt von Ex-Geheimdienstchef Roewer bei der SWG bewusst zum Anlass, nicht nur die braunen Aktivitäten zu thematisieren, sondern auch die Rolle des Verfassungsschutzes. Der Geheimdienst untergräbt mit seinen grundrechtsgefährdenden und unkontrollierbaren Instrumentarien die Demokratie. Er musste als Frühwarnsystem kläglich scheitern, hat den Neofaschismus nicht nur klein geredet, sondern die Nazi-Szene personell und finanziell unterstützt.

Aufruf hier


Wir fordern:   #                                                                                                                                           
- Schluss mit den Bildungsveranstaltungen der SWG
- Aberkennung der Gemeinnützigkeit
- Lückenlose Aufklärung der Mordserie des NSU auch in Hamburg
- Abschaffung des Verfassungsschutzes
- Antifaschismus muss Aufgabe der Zivilgesellschaft sein

Kundgebung am 5. Dezember 2016, 18.00 Uhr
Vor Palmaille Haus Nr. 29

Hamburger Bündnis gegen Rechts

19. November 2016
Kein AfD-Aufmarsch in Hamburg

 

Auch am 19.11.2016 kein AfD-Aufmarsch durch Hamburg
– um kurz nach 16.00 Uhr war der Spuk auch schon wieder
vorbei & die Kundgebung der AfD beendet.

Danke an euch alle, die ihr den vielfältigen Aufrufen gefolgt seid
um zusammen, entschlossen und lautstark gegen die AfD zu protestieren.

Wie schon im letzten Jahr ist auch heute durch
die Entschlossenheit der über 1.000 Gegendemonstranten_innen
die rechte Partei AfD an ihrem Aufmarschversuch gescheitert.

Wir haben es wieder getan! Entschlossen, gemeinsam & mit vielen.
Die soziale Alernative sind wir!

          

Von den erwarteten 500 Teilnehmer_innen hat die AfD nicht mal 100 auf die Straße gebracht. Begleitet von einem lautstarken Pfeifkonzert, Sprechchören wie „Ganz Hamburg hasst die AfD“, „Eure Kinder werden so wie wir!“, Alerta, Alerta, Antifaschista!“ und viele mehr hat die AfD ihre Kundgebung innerhalb der Absperrgitter umgeben von einem Polizeicordon ohne Publikum abgespult. Die geplante Demonstration ist ausgefallen und die 60 – 70 Teilnehmer_innen sowie Hauptredner Dirk Nockemann, der sichtlich erbost über die geringe Teilnehmer_innenanzahl war, sind kurz nach 16.00 Uhr von der Polizei vom Hachmannplatz weg eskortiert worden.

Wir haben die AfD mit über 1.000 Gegendemonstrant_innen ausgepfiffen und gezeigt, was Hamburg von Ihnen hält: Nichts! Danke auch an das Schauspielhaus, das wie schon so oft mit dem Banner „Kein Platz für Nazis“ unseren Protest unterstützt hat.

            

Weiter gemeinsam gegen die AfD!

Wir sind die vielen, die für eine Gesellschaft ohne Konkurrenz und Hass stehen. Diejenigen, die keine Grenzen kennen und für die Bewegungsfreiheit für alle ein Menschenrecht ist.

Die soziale Alternative sind wir!

Euer HBgR

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Zusammen, entschlossen, grenzenlos solidarisch
 -
Die soziale Alternative sind wir!

 

Die AfD marschiert durch Hamburg und niemand protestiert?
No way!

Wir, das Hamburger Bündnis gegen Rechts und das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Hamburg rufen gemeinsam dazu auf, mit uns an diesem Tag gegen die AfD auf die Straße zu gehen und unseren Protest laut und vielfältig zu äußern.

AfD-Demo: Samstag, 19.11.2016, 14.30 Uhr Hachmannplatz (Hbf)

Hauptredner wird Dirk Nockemann sein, seines Zeichens stellvertretener Landesvorsitzender der Hamburger AfD und Ex-Spitzenkandidat der Schill-Partei. Bisher ist unklar, ob die AfD eine Demonstration oder eine Kundgebung abhalten wird. Dies soll ihren eigenen Angaben zufolge von der "Anzahl der Teilnehmer" abhängen.
Auf dass sie gar nicht erst los laufen. Wir sehen uns Samstag!

 Solltet ihr festgnommen werden, oder beobachten, dass jemand verhaftet wird, meldet euch beim Ermittlungsausschuss unter folgener Nummer:
040 432 78 778
Ihr bekommt dann die Unterstützung eines Anwalts/einer Anwältin.
Passt auf euch auf am Samstag und seid am besten nicht alleine unterwegs!

Mit solidarischen Grüßen HBgr & AgR Hamburg

www.keine-stimme-den-nazis.org

https://www.facebook.com/Hamburger-B%C3%BCndnis-gegen-Rechts-462790577094179/https://www.facebook.com/AgRHamburg/?fref=ts

 

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Pressemitteilung 18.November 2016:
Hamburger Bündnis gegen Rechts und Kampagne Aufstehen gegen Rassismus kündigen Protest gegen AfD-Veranstaltung am 19.11.2016 an
 

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) und die Kampagne Aufstehen gegen Rassismus (AgR) rufen für Samstag den 19.11.2016 zum Protest gegen eine angekündigte Demonstration der AfD auf. Die rechtspopulistische Partei will um 14:30 Uhr auf dem Hachmannplatz für ein härteres Durchgreifen der Hamburger Polizei und Justiz demonstrieren. Anlass ist der Tod eines 16-Jährigen am 22.10.2016 an der Kennedybrücke, den die Partei als direkte Folge der Regierungspolitik interpretieren will [1]. Die AfD-Abgeordnete Nicole Jordan hatte den Mordfall bereits für eine Stimmungsmache gegen Weltoffenheit und Presse zu instrumentalisieren versucht [2]. Beim letztjährigen Versuch der AfD, in Hamburg zu demonstrieren, wurde sie von über Tausend Menschen am Marschieren gehindert ... weiterlesen

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Aufruf hier zum Download & Weiterverteilen!

Nachdem die rechte Partei AfD im letzten Jahr durch die Entschlossenheit hunderter Menschen an ihrem Aufmarschversuch gescheitert ist, will sie am Samstag den 19.11.2016 erneut den Versuch machen in Hamburg aufzumarschieren.

Für uns ist klar: Wir werden es wieder tun!
Entschlossen, gemeinsam, mit vielen.

Unter dem Motto „Die Opfer von Straftaten nicht vergessen – mehr Sicherheit für Hamburg. Polizei und Justiz müssen endlich durchgreifen.“ versucht die AfD Vorfälle, wie den Mord an einem 16-jährigen an der Alster für ihre rassistische Hetze zu instrumentalisieren. Ganz im Stile der Schill-Partei soll bei diesem Aufmarsch „hartes Durchgreifen“ von Polizei und Justiz gefordert werden. Wer das in Hamburg hört, erinnert sich sofort daran, was das bedeutet: Tod durch Brechmitteleinsätze, Forderung nach Kastration von Sexualstraftätern und Einrichtung von Gefahrengebieten.

Die AfD marschiert durch Hamburg und niemand protestiert? No way!

Wir, das Hamburger Bündnis gegen Rechts und das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Hamburg rufen gemeinsam dazu auf, mit uns an diesem Tag gegen die AfD auf die Straße zu gehen und unseren Protest laut und vielfältig zu äußern.

AfD-Demo: Samstag, 19.11.2016, 14.30 Uhr Hachmannplatz (Hbf)                          
Aufruf hier zum Download & Weiterverteilen!

 

 

 


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