Kein Platz für Nazis in Hamburg - nicht in den Parlamenten, nicht im Stadtteil, nicht im Betrieb

  Das Hamburger Bündnis gegen Rechts
unterstützt den Aufruf des Bündnisses
Dresden Nazifrei 2012

 Aller guten Dinge sind drei!

BLOCK DRESDEN 2012 - Blockieren,
bis der Naziaufmarsch Geschichte ist.

Aufruf hier  

Mobilisierungsveranstaltungen:

29. Januar -19:30h Infoveranstaltung zu den §129 Ermittlungsverfahren in Dresden mit Leuten aus Dresden, Centro Sociale, Sternstr. 2

31. Januar - 19h Info- & Mobilisierungsveranstaltung an der Uni, T-Stube / Uni Hamburg / Allende-Platz 1 / www.avanti-projekt.de

3. Februar - 20h Info- & Mobilisierungsveranstaltung im Antifa-Cafe, Hafenvokü / Hafenstraße / www.antifacafehamburg.blogsport.de

3. Februar - 22h Soli-Raum auf der T-Stuben-Party, T-Stube / Uni Hamburg / Allende-Platz 1 / www.avanti-projekt.de

7. Februar - 19h Info- & Mobilisierungsveranstaltung mit der GEW, Raum A im Cusiohaus Rothenbaumchaussee 15 /  www.gewstudies.blogsport.de

16. Februar - 19h Last Call: Letzte Infoveranstaltung, Rote Flora (Schulterblatt 71)


 


Das Hamburger Bündnis gegen Rechts
wünscht Euch ein gutes Neues Jahr
und uns Allen ein
erfolgreiches antifaschistisches 2012!


  

Kundgebung:

Kein Schweigen ! Kein Vergessen!  Rassistische und faschistische  Kontinuitäten benennen


aus dem Aufruf (vollständig unter Termine):

Vor 26 Jahren wurde am 21.12.1985 Ramazan Avci am Bahnhof Landwehr von Nazis angegriffen. Er rannte panisch auf die Fahrbahn, wurde von einem Auto erfasst und meterweit durch die Luft geschleudert. Anschließend wurde er auf dem Boden liegend mit Baseballschlägern, Axtknüppeln und Fußtritten brutal malträtiert und verstarb am 24.12.1985 an den Folgen dieser Schläge im Krankenhaus. Bereits am 24.07.1985 wurde zuvor in Hamburg Mehmet Kaymakci  von Nazis angegriffen und ermordet. Sie zertrümmerten mit einer Betonplatte seinen Schädel...
Süleyman Tasköprü aus Hamburg ist einer der Ermordeten von zuletzt bekannt gewordenen rassistisch motivierten Mordopfern der sog. Zwickauer Zelle. Er arbeitete im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld vormittags im Gemüseladen seines Vaters, als er von den Faschisten am 27. Juni 2001 eiskalt hingerichtet wurde. Der Vater fand den blutüberströmten Sohn, der auf dem Weg ins Krankenhaus starb. Erst die Obduktion zeigt, dass Süleyman Tasköprü durch drei Schüsse aus nächster Nähe getötet wurde- so schwer entstellt war sein Kopf.
..
Wir wollen am 21.12.2011 Ramazan Avci gedenken und uns mit seiner Familie solidarisieren.
Wir wollen auch der anderen Opfer von Rassismus gedenken und die Erinnerung an sie wach halten.
Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist. Gedenken brauch t ein Ort.
Wir fordern die Umbenennung des S- Bahn Vorplatzes in Ramazan-Avci-Platz. Wir fordern das Anbringen einer Gedenktafel in Erinnerung an Mehmet Kaymakci,  Ramazan Avci, Süleyman Tasköprü. Weitere Opfer verdienen den gleichen Respekt und die Erinnerung an sie.

Kundgebung Mittwoch, 21.12.2011, 18.00 Uhr, S-Bahnhof Landwehr
            Initiative zum Gedenken an Ramazan Avci 



 
  

...und die Behörden schauen zu

Der Hamburger Verfassungsschutz (VS) lässt Neonazis ungehindert agieren. Ob Nazibands, ehemalige SS-Soldaten oder die NPD, alle finden problemlos die nötige Infrastruktur, weil die Behörden tatenlos bleiben.
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Bild auf dem Schweigemarsch in Altona

 

800 Menschen beim Schweigemarsch
angesichts der faschistischen  Morde

Etwa 800 Menschen haben am Sonnabend in Hamburg an einem Schweigemarsch teilgenommen - in Gedenken an die Menschen, die von dem Neonazi-Trio aus Zwickau ermordet wurden. Die Demonstration begann am Bahnhof Altona und führte an dem Gebäude in Bahrenfeld vorbei, in dem 2001 ein Gemüsehändler von der Neonazi-Gruppe erschossen wurde. Auf Transparenten forderten die Demonstranten "Nazi-Morde aufklären!" und "Verfassungsschutz gehört aufgelöst, weil er Faschisten hilft". Des Weiteren zeigten sie Fotos der türkisch- und griechischstämmigen Opfer sowie von Menschen, die seit 1990 durch rechtsextremistische Gewalt getötet wurden. Zu dem Marsch aufgerufen hatten der Deutsche Gewerkschaftsbund Hamburg und zahlreiche andere Organisationen unter ihnen die Türkische Gemeinde in Hamburg sowie "Unternehmer ohne Grenzen".



Wir dokumentieren den Redebeitrag des HBgR:
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten !

Ich komme vom Hamburger Bündnis gegen Rechts, einem Zusammenschluss, der seit Jahren dem Erstarken der braunen Pest in unserer Stadt entgegentritt.

Wir sind traurig und wütend, über das was in den letzten Tagen an die Öffentlichkeit drang. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und Angehörigen der 10 rassistischen Morde und des Bombenanschlags in Köln. Wir sind wütend über das Versagen staatlicher Stellen, allen voran das Versagen der Geheimdienste, doch es erstaunt uns wenig, denn dieser Staat war schon immer auf dem rechten Auge blind.

Schon immer wurden Nazi-Parteien und Organisationen, entgegen dem Artikel 139 des Grundgesetzes, der jegliche faschistische Organisationen in der Nachfolge der NSDAP verbietet, nicht nur geduldet, sondern ihre Gefährlichkeit verharmlost. Dieser organisierte Neofaschismus nährt sich in Deutschland immer noch auf dem Boden weit verbreiteter fremdenfeindlicher Ressentiments. Erst im letzten Jahr ging eine Welle von Rassismus, der sich hauptsächlich gegen Muslime richtete durch Deutschland. Ausgelöst durch SPD-Mitglied Thilo Sarrazin und befeuert durch Spiegel, Bild und andere Medien. Wir erinnern uns auch noch an Angela Merkels Worte in dieser Stimmung, sie sagte „Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert, absolut gescheitert.“ Das ist das ideologische Wasser auf die Mühlen der Rassisten und Neonazis!
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Fr., 11. November 2011
19 - 23 Uhr

3. Nacht der Jugend
im Hamburger Rathaus

Musik und Filma, Projekte & Aktionen, Theater und Tanz, Zeitzeugen und Diskussion


Das Hamburger Bündnis gegen Rechts beteiligt sich
mit einem Infotisch / Antifa-Memory und 2 Veranstaltungen

Außerdem spielen
Bejarano mit Microphone Mafia!!!!


Wir laden herzlich ein!
Kommt vorbei!
Programm der Nacht der Jugend hier

Weitere Infos: rathausnacht

 Zeitzeugengespräch
mit Steffi Wittenberg
Schülerinnen interviewen die Zeitzeugin Steffi Wittenberg zum Thema
„Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ - Bedeutung des Antifaschismus heute
20.30 Uhr, Bürgersaal

Eine Kooperationsveranstaltung des Hamburger Bündnis gegen Rechts & des S3-Geschichtsprofils Hansa Gymnasium Bergedorf

Steffi Wittenberg ist als 13jähriges Mädchen aufgrund der Judenverfolgung in Deutschland mit ihrer Familie von Hamburg nach Montevideo, Uruguay, geflohen. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Kurt Wittenberg kennen. Seine Familie zog 1947 nach Houston, Texas, wo sich seine Schwester infolge der Kindertransporte aus Ostpreußen befand. Steffi folgte ihm ein Jahr später und sie heirateten. Nach ihren Erfahrungen im nationalsozialistischen Deutschland war die dort herrschende Diskriminierung der dunkelhäutigen Bevölkerung für beide ein Schock. Sie traten einer Bürgerbewegung bei, um dagegen zu kämpfen. 1951 kehrten sie  im Zuge der antikommunistischen McCarthy-Kampagne nach Hamburg zurück und engagierten sich weiterhin in der antifaschistischen Bewegung. Steffi Wittenberg ist heutzutage immer noch aktiv, um dazu beizutragen, den Humanismus in unserer Gesellschaft zu schützen. Wir diskutieren mit ihr die Frage, warum dafür antifaschistische Arbeit unabdingbar ist - auch heute noch!

RechtsRock - Motor und Modernisierer des Neonazismus
21.20 Uhr, Raum 151

Musik stellt einen wichtigen Bestandteil des Lebens vieler Jugendlicher dar, auch von neonazistischen Jugendlichen. Das findet Ausdruck in rassistischen und antisemitischen Songtexten. Dabei hat der Sound längst die Skinheadszene verlassen, spielen Neonazis auch Hardcore oder Rappen oder covern bekannte Popsongs. Es hat sich um den RechtsRock eine eigene Jugendkultur mit eigenen Medien, Treffpunkten, Events und Symbolen herausgebildet. Längst hat die NPD erkannt, dass Jugendliche mittels Musik angesprochen werden können und verteilt kostenlose CDs und organisiert Konzerte. Der Referent Jan Raabe wird in dem Workshop mittels Sound und Filmbeispielen einen Einblick in die Musik, die Lebenswelt und die Symbolik der extrem rechten Jugendkulturen 2011 geben. Eine Veranstaltung des Hamburger Bündnis’ gegen Rechts.

Bejarano & Microphone Mafia

19.45 Uhr, Rathausdiele


Orient trifft Okzident, der Moslem trifft die Jüdin, der Christ die Atheistin, Süd trifft Nord, alt trifft jung, Frau trifft Mann, Tradition trifft Moderne, Folklore trifft Rap, Hamburg trifft Köln, ausdrucksstarke Stimmen treffen auf geniale Musiker, Microphone Mafia trifft Familie Bejarano – und alle arbeiten gleichberechtigt nebeneinander. In das Projekt „Per La Vida“ – Für das Leben – fließen sehr unterschiedliche Erfahrungen ein: Esther Bejarano ging durch die Hölle von Auschwitz und Ravensbrück, ihre Kinder Edna und Joram konnten und können den ungebrochenen Antisemitismus in der bundesdeutschen Mehrheitsgesellschaft am eigenen Leibe spüren. Rosario Panini und Kultu Yurtseven sind typische „Jugendliche mit Migrationshintergrund“: Aufgewachsen im Kölner Arbeiterviertel wurden und werden sie zeitlebens mit Rassismus konfrontiert. Ihre Erfahrungen verarbeiten sie in ihren Musikstücken. Gemeinsam ist allen Beteiligten, diese Erfahrungen mit anderen zu teilen. In der Gegenwart aus der Vergangenheit für eine bessere Zukunft lernen. „Per la Vida“ ist ein musikalisches Statement für eine Zukunft ohne Antisemitismus, Rassismus und Krieg. Für das Leben. Per la Vida.

 

 


Nazi-Referent im Hotel Baseler Hof

 

 

Ca. 30 Antifaschistinnen und Antifaschisten protestierten gestern am 31. Oktober 2011 vor dem Hotel Baseler Hof in der Hamburger Innenstadt.

Anlass war eine Veranstaltung der extrem rechten „Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e.V.“ (SWG) bei der ihr Vorsitzender Dr. Menno Aden referierte. Menno Aden publiziert seit Jahren Aufsätze, welche die Verbrechen des Nationalsozialismus und der Wehrmacht sowie den Holocaust relativieren. Schon 1999 bescheinigte der damalige Vize und heutige Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes, Manfred Muck, der SWG eine Nähe zum Rechtsextremismus. Die SWG bietet immer wieder Referentinnen und Referenten aus dem intellektuellen Neofaschismus ein Forum. Im März dieses Jahres sollte die NPD-Anwältin Gisa Pahl für die SWG in Räumen des Baseler Hofes referieren. Erst nach Protesten sagte die Hotelleitung diese Veranstaltung ab. Obwohl das Hotel schon damals ausführlich über den Hintergrund der SWG aufgeklärt wurde, und auch  gestern noch mal aufgefordert wurde, die Veranstaltung abzusagen, überließ Herr Schmidt, Prokurist des Baseler Hofes, den ca. 40 Rechten die Räume.

Für den 5. Dezember 2011 ist schon die nächste Veranstaltung der SWG im Baseler Hof angekündigt. Dann soll Hans-Joachim von Leesen über „Das Schicksal der Wehrmachtskinder“ referieren. Er veröffentlichte im rechtsextremistischen Arndt-Verlag ein geschichtsrevisionistisches Buch mit dem Titel „Bombenterror“. Sollte die Veranstaltung im Dezember nicht abgesagt werden, dann werden wir erneut öffentlich protestieren.

Das vor Ort verteilte Flugblatt ohne Bilder, aber mit Quellenbelegen findet Ihr hier

 

 



Mo., 31. Oktober 2011

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts lädt ein:
 

Rechtspopulismus in Hamburg stoppen!

Erfahrungsaustausch mit Dirk Stegemann,

Sprecher des Berliner Bündnis "Rechtspopulismus stoppen"

19 Uhr, Interkulturelles MUT ! Theater, Amandastr. 58, 20357 Hamburg-Schanzenviertel
 

 

Eintritt frei, Spende erlaubt! Getränke zum Selbstkostenpreis.


Bei Nazis ist die menschenverachtende Ideologie klar. Aber wie ist es bei rassistischer Stimmungsmache insbesondere gegen Menschen muslimischen Glaubens? Wie in ganz Europa haben sich auch in der Bundesrepublik Deutschland  verschiedene rechts-populistische Organisationen gegründet, die schwerpunktmäßig rassistische Vorurteile und soziale Abstiegsängste bedienen und befördern. In Hamburg  gibt es nach dem Untergang der Schill-Partei neben der Initiative „Wir wollen lernen“  seit Juni 2011 die Partei Die Freiheit. Doch was ist Rechtspopulismus und was verbindet oder unterscheidet so bezeichnete oder sich selbst so bezeichnende Strukturen untereinander?

Rechtspopulismus gemeinhin ist mehr als eine Form der Politikvermittlung zur Ausgrenzung von Muslim_innen, auch wenn ein Schwerpunkt die angebliche Rettung eines „christlich jüdischen Abendlands“  vor der vermeintlichen „Islamisierung“ Europas ist. Dabei wird viel mit Halbwahrheiten, Lügen und Hetze hantiert. Unter dem Deckmantel „Islamkritik“, „EU-Kritik“ oder „linke Meinungsdiktatur“ und hinter einer vorgeschobenen Meinungsfreiheitsdebatte sollen Rassismus und Sozialchauvinismus gesellschaftsfähig sowie demokratisch legitimiert werden. Ziel ist die Polarisierung und Entsolidarisierung der  Gesellschaft, um Menschen gegeneinander ausspielen und ver-einnahmen zu können. Dabei will man sich als angeblich „wahre Volksvertreter_innen“ anbieten und bei breit vorhandenen gesellschaftlichen Ressentiments in der „Mitte“ der Gesellschaft ansetzen. Ihre Distanzierung von der Nazidiktatur sowie die Selbst-bezeichnung als proamerikanisch und proisraelisch macht ihnen eine Abgrenzung zu  Neonazis möglich.  Notwendig ist daher eine tiefere Analyse von Rassismus als Bindeglied zwischen Neonazismus und Konservatismus.

Kein Platz für Rassismus und Islamfeindlichkeit!

Erste  Erfolge gibt es bereits. Die Freiheit  konnte sich in einer Altonaer Kneipe nicht treffen. Nachbarschaftliche Initiativen führten zu einem Nutzungsverbot des kommunalen Stavenhagenhauses in Großborstel. 

Die Möglichkeiten für weitere erfolgreiche Interventionen können kreativ und vielfältig sein.

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Hinweis: Als Veranstalter_innen behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen. 

 


 

 

 Erfolgreiche Flugblattverteilung
"Nazimagazin "Zuerst!" - das Allerletzte am Kiosk"
im Bahnhof Altona am 21.09.11

Presseerklärung des Hamburger Bündnis gegen Rechts
hier

Flugblatt hier downloaden

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Sa., 10. und So. 11. September 2011 

«Tag des offenen Denkmals». Das seit 2010 bestehende "Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal" macht am Samstag 10.9. mit Musik, Kunst, Literatur und Theater auf ganz eigene Weise am 76er Denkmal auf sein Anliegen aufmerksam. Ab 15 Uhr heizt Peter Gutzeit mit Spott-, Hetz- und Lästerliedern dem Kriegsklotz ein. Gegen 16:30 Uhr startet eine Kunstaktion: die beiden Bildtafeln "Der Deserteur" werden am Denkmal montiert, bevor wir den Chor Hamburger GewerkschafterInnen sowie ein musikalisch-literarisches Erich-Mühsam-Programm mit Arnika L. Kuff und Joachim Lützow erleben. 18 Uhr führt die Schauspielgruppe "Antikriegsambulanz" das neue Stück "Kriegsgericht" auf. Eine Beamerpräsentation über Deserteursdenkmäler in Deutschland und eine Feuershow beschließen den Tag.

Am Sonntag 11.9. gibt es rund um das gesamte Denkmalsensemble am Stephansplatz zwei Führungen um 11.30 Uhr und um 14 Uhr.

Weitere Infos: www.feindbeguenstigung.de



 Sa., 10. September 2011

Antifa-Kundgebung und LKW-Konzert
in Tostedt
ab 14 Uhr, Tostedt (am Sande)

Weitere Infos: landfriedensbruch.blogsport.de


Am 10. September 2011 findet im niedersächsischen Dorf Tostedt eine antifaschistische Kundgebung mit LKW-Konzert statt. Unter dem Motto „Love Music, Hate Fascism – Für eine antifaschistische Jugendkultur!“ hat die Kampagne Landfriedensbruch diese erneute Antifa-Aktion in Tostedt organisiert.

Mehrere Bands wollen gemeinsam mit Antifas den Ort rocken und örtliche Antifa-Strukturen stärken.


   Erfolgreiche Flugblattverteilung
"Nazimagazin "Zuerst!" - das Allerletzte am Kiosk"
im Dammtorbahnhof am 22.07.11

Presseerklärung des Hamburger Bündnis gegen Rechts
hier


    

3. Ohlsdorfer Friedensfest vom 23.7. - 3.8.2011

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts beteiligte sich am 3. Ohlsdorfer Friedensfest mit einem eigenen Programmteil am 24.07.2011.


Vom 23. Juli bis 3. August finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen an den Sammelgräbern der Bombenopfer auf dem Friedhof Ohlsdorf statt, um der Opfer des Zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus zu gedenken. Der Hamburger Feuersturm im Juli und August 1943 hat zahlreiche Opfer unter den Hamburgerinnen und Hamburgern verursacht, viele Überlebende traumatisiert und tiefe Spuren im Stadtbild hinterlassen. Diese Katastrophe war kein Naturereignis, sondern ein Ergebnis der nationalsozialistischen Herrschaft.


Die Opfer des Bombenkrieges dürfen nicht dazu missbraucht werden, die Ursachen des Zweiten Weltkrieges umzudeuten und die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren. Neonazis haben dies in der Vergangenheit durch Kundgebungen auf dem Friedhof immer wieder versucht. Mit dem Ohlsdorfer Friedensfest treten wir auch diesen Versuchen entgegen.

Die Botschaft dieses Geschichtsabschnitts lautet „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ für die heutigen und die kommenden Generationen geht es darum, sie unmissverständlich auszusprechen. Mit dem Ende der Generation, die Bombenkrieg und Nationalsozialismus erlebt hat, hört die Tradition der mündlichen Überlieferung auf. Deshalb müssen neue Formen der Erinnerung gefunden werden.
Die Trauer um die Opfer braucht einen Raum. Im Nachkriegsdeutschland verhinderte die Verdrängung deutscher Kriegsverbrechen, ungeklärte Schuldfragen und der Alltag im aufkommenden Wirtschaftswunder ein angemessenes Gedenken.

Wir fragen heute: Wer waren die Opfer des Bombenkrieges? Wie konnte es so weit kommen? Mitten im Krieg gab es Verfolgung und Widerstand. Welche Opfer waren hier zu beklagen? In welchem Zusammenhang stehen Nazidiktatur, Verfolgung und Krieg?


Das Ohlsdorfer Friedensfest setzt sich in vielen verschiedenen Teilveranstaltungen mit diesen Fragen auseinander.

Veranstaltungsort

Alle Veranstaltungen beginnen an den Sammelgräbern der Bombenopfer,
Friedhof Ohlsdorf, Mittelallee (Anfahrt v.S-Bahnhof Ohlsdorf, Ausgang Friedhof) mit der Buslinie 170 (Richtung Maisredder) von Haupteingang Friedhof Ohlsdorf zur Haltestelle Kirschenallee

Programmübersicht

Sa., 23.07.2011
Auftakt
16.00   Eröffnungsrede: Uwe Grund, Vorsitzender des DGB Hamburg
Kunstperformance: Internationales Jugendcamp / / Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge e.V.
17.30   Andacht im Bombenopfer
-Mahnmal
18.00 Konzert: Gospel on Earth

So., 24.07.2011
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten & Hamburger Bündnis gegen Rechts
13.00   Film: „Der gute Vater“ (2002), anschließend Diskussion mit dem Regisseur Yoashi Tatari und Beate Niemann
15.00   Vortrag: Dresden, Lübeck, Hamburg – der Versuch der Neonazis, das Opfergedenken zu vereinnahmen
16.00   Gedenken an die „Valvo-Frauen“

Mi., 27. Juli 2011
Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge e.V.
16.00   Kultur-Café: Der Überfall auf die Sowjetunion

Sa., 30. Juli 2011
Tag der Erinnerungskultur
14.00   Vorträge zur Ausstellung: „Bramfelder Stolpersteine erinnern an jüdische Opfer“,Britta Burmeister und Peter Hess
15.30   Diskussion: „Denkmäler erklären nichts. Lebendiges Erinnern heute“
Mit Wolfgang Kopitzsch, Bezirksamtsleiter Nord / Jun.-Prof. Dr. Malte Thiessen, Universität Oldenburg und Friedhofsexpertin Dr. Barbara Leisner, Moderation: Lutz Rehkopf, Friedhof Ohlsdorf

So., 31. Juli 2011
Verdi Antira AK
11.00   Lesung: Gewerkschafterinnen im Widerstand:Gerda Rondi und Clara Sahlberg
Willi-Bredel-Gesellschaft
12.00   Dauerlesung zu Bombenkrieg und Faschismus 
Schauspiel: "Kriegsgericht"
15.00   Fahrradtour auf dem Ohlsdorfer Friedhof:Desertöre und Wehrkraftzersetzer (gemeinsam mit der Gedenkstätte Ernst Thälmann)

Treffpunkt: S-Bf. Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Str./Friedhof

Mi. 3. August 2010
17.00 Uhr
Bündnis Ohlsdorfer Friedensfest
3 Jahre Ohlsdorfer Friedensfest. Eine Rück– und Vorschau

Über die ganzen Tage wird es im Zelt die Ausstellung „Bramfelder Stolpersteine erinnern an jüdische Opfer“ zu sehen sein


Veranstalter
Bündnis Ohlsdorfer Friedensfest
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Landesverband Hamburg
Hamburger Friedhöfe AöR
Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten e.V.
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes e.V. / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Hamburger Bündnis gegen Rechts
Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus
Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.
Bramfelder Geschichtswerkstatt / Bramfelder Bündnis gegen rechts

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Presserklärung des Hamburger Bündnis' gegen Rechts
Nazimagazin "Zuerst!" – das Allerletzte am Kiosk





Erfolgreiche Aktion gegen "Zuerst!" am Kiosk im Dammtorbahnhof

Flugblatt hier downloaden

Mehrere AktivistInnen des 'Hamburger Bündnis gegen Rechts' besuchten am 22.07.2010 den "K presse + buch-Kiosk" im Dammtorbahnhof, um gegen den  Verkauf des rechtsextremen Monatsmagazins "Zuerst!" zu protestieren. Das  Magazin "Zuerst!" tritt den Versuch an, Rassismus, Nationalismus und antisemitische Verschwörungstheorien im unverfänglichen modernen Format eines Nachrichtenmagazins am Kiosk zu präsentieren. Der Verleger Munier hat in der organisierten neofaschistischen Szene -mit eindeutigen Verflechtungen seiner redaktionellen Mitarbeiter in das Netz extrem rechter Publikationen (u. a. „Nation und Europa“)- eine exponierte Position.

Zunächst wurde der diensthabende Verkäufer über unser Ansinnen informiert, "Zuerst!" aus dem Angebot zu nehmen. Nach seinem Hinweis darauf, dass die "BHG Bahnhofs-Handels-Vertriebs GmbH" dies bedauerlicherweise nicht erlaube, informierten ihn zwei Aktivistinnen über bereits praktizierte Möglichkeiten Nazipresse aus dem öffentlichen Verkauf heraus zu nehmen. Bei der anschließenden Verteilung der Flyer an Kund_innen des Kiosk und Nutzer_innen des Bahnhofs zeigte sich, dass sie dem Verkauf von brauner Propaganda nicht zustimmen.


Ruth Stiasny-Seligmann vom Hamburger Bündnis gegen Rechts erklärte: "Ein dauerhafter Massenvertrieb der Zeitschrift „Zuerst!“ ist ein gefährliches Einfallstor für Rassismus und Antisemitismus am Kiosk! Das ist ein Forum für Etablierte und Rechtsextreme. Vertreiber und Verkäufer von Nazipresse tragen Verantwortung für die Verbreitung. Sie sollten mithelfen, solche Machwerke aus dem Verkauf zu drängen." – Zustimmung für den Protest kam von einer empörten Passantin: "Mit so etwas Geld zu verdienen, gehört sich einfach nicht!"

Nach etwa einer halben Stunde bemühte sich die Bahnpolizei erfolglos, die Verteilaktion mit dem Hinweis zu unterbinden, dass ein Verteilen im Bahnhof (Privatbesitz) verboten sei. Hier half ein Verweis auf ein Urteil des Verfassungsgerichts von Januar 2011, wonach Flughäfen und Bahnhöfe mittlerweile auch zum öffentlichen Raum gezählt werden können. Nachdem die Bahnpolizei die geltende Rechtsprechung schließlich auch ergoogelt hatte, konnte die Flugblattaktion unbehelligt weitergeführt und  geschlossen werden.

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 Sa., 25. Juni 2011

Kundgebung
gegen Extremismusstudien
14 Uhr, vor der Innenbehörde



Das Hamburger Bündnis gegen Rechts unterstützt die Kundgebung gegen Extremismusstudien.

Anlass für die Kundgebung ist die laufende Studie des Instituts für Soziale Praxis (ISP) am Rauhen Haus, welche herausfinden soll, ob Zugänge der Jugendhilfe zu linksautonomen Jugendlichen bestehen oder wie sie entstehen können. Die Erkenntnisse sollen mithilfe von Fragebögen die an Einrichtungen der Jugendhilfe versendet wurden gewonnen werden. Ein gesteigertes Interesse an den Ergebnissen dieser Studie haben neben der Jugendhilfe auch der Verfassungsschutz und Polizeistellen. Finanziert wird dieses Vorhaben aus dem „Extremismustopf“ „Mehr Toleranz – Demokratie stärken“ des Bundesfamilienministeriums.

 

Weitere Infos finde Ihr unter extremismusstudienstoppen.blogsport.de



Die Dritte Verhüllung am 11. Juni 2011

Wir motten ein Kriegsdenkmal ein"
Am 4. Juni war am Kriegsklotz die Folienabnahme geplant. Doch haben einige rechte Leute dies vor uns bewerkstelligt, - wie zu erwarten war. Sehr böse sind wir darüber nicht. Denn wir werden stattdessen am Pfingstsamstag 11. Juni ab 15 Uhr die "dritte Verhüllung" durchführen.

"Die dritte Verhüllung" gestalten wir vor der Sommerpause noch einmal zu einem Höhepunkt. Lothar Zieske, Peter May u.a. werden sich an der "Gegenlesung" beteiligen, d.h. Kurzbeiträge zum Thema verlesen; Infostände und eine Plakat-Malaktion sind geplant.

Wer nicht weiß, um was es geht, siehe unter
www.Feindbeguenstigung.de nach.
 

 


Die Zweite Verhüllung am 21. Mai 2011

Wir motten ein Kriegsdenkmal ein"

Klotz in Black. Mit Kurzlesungen von Lothar Zieske, Liedern zur Gitarre von Meinhard Breckwold und Anja Mielke und mit der Malaktion von Uwe Schmidt wurde die heutige Kundgebung zur zweiten Verhüllung des Kriegsklotzes gut eingestimmt. Wegen der langen Dauer einer solchen Wicklung hatten Hajo Busch und Tobi Klesse die Verhüllung bereits 10 Uhr morgens begonnen, und am Nachmittag fand sie mit den letzten Bahnen, die Detlef und Milan Mielke zogen, ihren Abschluss. Flugi zur Aktion

Kurzfristige Termine:
Infostand: Di., 24. Mai, 7:30 bis 12 Uhr am Kriegsklotz 
Fernsehen vor Ort: Di., 24. Mai, 11 Uhr am Kriegsklotz

Am

Sa., d. 4. Juni 2011

ist «Die zweite Verhüllung» passé. Die Folie muss nun endgültig ab. Die über 14 Tage bewilligte Kunstaktion ist damit vorerst beendet. Die Enthüllung beginnt 10 Uhr. Weitere Aktionen am Kriegsklotz sind in Vorbereitung. 



Wer sich gegen Rechtsextremismus engagiert, macht sich verdächtig! Aufruf gegen Generalverdacht und Bekenntniszwang


Das Hamburger Bündnis gegen Rechts zeigt sich mit der Entscheidung des AkuBiz e.V. Pirna, den Sächsischen Demokratiepreis abzulehen, solidarisch und unterstützt die Petition. Die Petition richtet sich gegen die "Antiextremismusklausel", die im Zusammenhang mit dem Sächsischen Förderpreis für Demokratie von den Nominierten abzugeben war und die ähnlichlautend auch bei Inanspruchnahme entsprechender Bundesprogramme abzugeben sein wird.

Weitere Infos hier

 


 Unsere Aktivitäten 1. Halbjahr 2011, 2010 und älter findet Ihr unter Archiv



Die Kampagne Aktion Brauner Sack fand mit der Bundestagswahl ihr Ende.

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts sagt:

Vielen Dank !


Hunderte von Menschen haben in den letzten 2 Monaten jedes Wochenende dazu beigetragen, neofaschistische Propaganda in Hamburg zu behindern. Bei fast jedem Infostand der NPD seit Anfang August wurde mittels der Aktion Brauner Sack die Nazi-Propaganda in den Müll entsorgt. Im Rahmen der Aktion wurden Tausende von Flugblättern verteilt und mehrfach Kundgebungen durchgeführt. Die Hamburger Medien berichteten ausführlich über die antifaschistischen Aktivitäten zum Bundestagswahlkampf. Wir haben viele neue Kontakte zu Gruppen, Organisationen und in die Stadtteile geknüpft und es gibt immer noch Interesse an weiterem Protest gegen Nazi-Propaganda in Hamburg.

Die Aktion Brauner Sack hat somit, zusammen mit der großen Demonstration am 11. September, einem Antifa-Konzert in der Fabrik, der Öffentlichmachung zentraler Hamburger Nazi-Kader, der Entsorgung fast aller NPD-Plakate aus dem Stadtbild und weiteren vielfältigen Aktionen dazu beigetragen, dass die NPD in Hamburg eine Schlappe erlitten hat. Sie hat mit 0,9 % trotz intensiver Bemühungen unter ihrem Vorsitzenden Jürgen Rieger nicht einmal das Ergebnis von 2005 erreicht und über 2.000 Stim- men verloren. Das ist auch unser Erfolg!

Eine ausführlichere Einschätzung zu der „Aktion Brauner Sack“ und Pläne für weitere antifaschistische Aktivitäten werden demnächst folgen.

Der SMS-Verteiler zur Aktion, ist wie versprochen, gelöscht worden. Wer weiterhin gelegentlich, kurzfristig über Aktionen der Nazis und antifaschistischen Protest per SMS informiert werden möchte, kann sich bei unserem neuen SMS-Verteiler anmelden. Sende dazu eine SMS mit go Hbgr (exakte Schreibweise mit 1x Leerstelle) an die Nummer 84343. Als Bestätigung, dass Du in den neuen SMS-Verteiler eingetragen bist, bekommst Du die SMS: Liebe(r) Antifaschist(in), Du bist in den neuen sms-Verteiler eingetragen. HBgR.


Always antifascist, Euer HBgR

 
ALLES
über die
 Aktion brauner Sack
 findet Ihr im Archiv und hier

 

 


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28.01.2012

  



   Broschüre
zur NPD Hamburg



 


 

weiter …